Dänemark, die Blockchain und die „digital gender gap“

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IN KÜRZE
  • Dänemark erforscht dein Einsatz Blockchain-Technologie zur Bekämpfung von Korruption.

  • Das Außenministerium hat einen entsprechenden Bericht veröffentlicht.

  • In dem Bericht wird betont, dass Blockchain als „Antikorruptionsinstrument“ verwendet werden könnte.

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Dänemark könnte schon bald in Entwicklungsländern die Blockchain-Technologie gegen Korruption einsetzen. Kürzlich stellte das dänische Außenministerium dahingehende Forschungsergebnisse in einem Bericht vor. Der Bericht namens „Code to Integrity: Digitale Wege zur Korruptionsbekämpfung“ legt ausführlich dar, wie die Blockchain-Technologie zur Korruptionsbekämpfung eingesetzt werden könnte. Ferner geht es um die „digital gender gap“.



Das dänische Außenministerium hat sich bei der Forschung auf unterschiedliche Technologien gestützt. Mit dabei waren Crowdsourcing, Big Data, E-Governance und eben auch die Blockchain-Technologie. Der Einsatz der Krypto-Technologie soll sich nicht nur für die Korruptionsbekämpfung dienen, sondern auch zur Betrugsprävention. In Bezug auf die Bekämpfung der Korruption geht es vor allem um die politische und auch administrative Bestechung.

„Code to Integrity: Digitale Wege zur Korruptionsbekämpfung“

Dänemark stellte die Forschungsergebnisse zur Bekämpfung der Korruption via Blockchain-Technologie auf der Internationalen Antikorruptionskonferenz (IACC) in Kopenhagen vor.



Die Ministerin für Entwicklungszusammenarbeit, Ulla Tørnæs, erklärt:

Mit digitalen Technologien verfügen wir jetzt über neue Tools zur Korruptionsbekämpfung. Mit diesem Bericht möchten wir eine Diskussion über Potenziale und Dilemmata beginnen. Einerseits gibt es enorme Möglichkeiten und andererseits sollten wir das damit verbundene Risiko nicht vergessen.

Ein besonderer Fokus liegt vor allem auf der Reduktion der Benachteiligung und Förderung der Gleichberechtigung der Frauen.

Ulla Tørnæs erklärt dahingehend:

Der Bericht konzentriert sich insbesondere darauf, wie der Einsatz von Technologie die bestehenden Unterschiede zwischen Männern und Frauen in Entwicklungsländern verbessern kann. Einfach, weil Frauen im Allgemeinen weniger Zugang zu Internet, mobiler Technologie und digitalen Lösungen haben. Dieses Ungleichgewicht muss von Anfang an berücksichtigt werden. Wir erinnern uns daher daran, Frauen einzubeziehen, wenn wir digitale Lösungen ins Spiel bringen – auch bei Initiativen zur Korruptionsbekämpfung.

Dänemark: Gleichberechtigte digitale Revolution

Vor allem für benachteiligte Frauen soll die Technologie Erleichterung bringen. Denn besonders in Entwicklungsländern sollen diese weniger guten Zugriff auf die digitalisierte Welt haben. Diese Problematik nennt das Ministerium die „digitale Kluft zwischen den Geschlechtern“.

In dem Bericht führt das Außenministerium aus, dass Männer in Entwicklungsländern einen besseren Zugang zur Technologie und mehr technologisches Wissen haben. Entsprechend haben sie Vorteile bei der Gründung von Unternehmen oder der Beantragung von staatlichen Dienstleistungen. Frauen hingegen werden häufiger Opfer von Korruption, da sie die analogen Wege beschreiten müssen.

Wichtig ist auch, dass die KI von Männern und Frauen gleichermaßen lernen muss, um kein Ungleichgewicht im digitalen System zu erschaffen.

Hanna McCloskey, Gründerin und CEO von Fearless Future, erklärt dazu in dem Bericht:

Technologie ermöglicht erstaunliche Dinge für die Menschheit. Ich möchte Teil einer Welt sein, in der Frauen gleichberechtigte Partner sind, um die technologische Revolution voranzutreiben. Stellen Sie sich vor, was könnte geschaffen werden, wenn die Vorstellungskraft von Männern und Frauen zu diesem Zweck genutzt würde?

Möglicherweise eine Anregung zur Diskussion?

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Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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