Staatsanwälte bringen über 500 Drogenpakete mit einer Krypto-Geldwäsche-Operation im Darknet in Verbindung

  • Ein Duo aus Los Angeles soll einen Drogenhandel im Darknet betrieben und Krypto-Gelder gewaschen haben.
  • Staatsanwälte berichten: Das Paar hat seit 2020 Fentanyl und Meth landesweit verkauft.
  • Beamtinnen und Beamte brachten in den sieben Monaten 2025 über 500 mutmaßliche Drogenpakete mit der Aktion in Verbindung.
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Eine Grand Jury im Southern District of Florida hat zwei Einwohner von Los Angeles angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, einen landesweiten Drogenhandel auf dem Darknet betrieben und mehrere Hunderttausend US-Dollar in Krypto aus dem Verkauf von Fentanyl und Methamphetamin gewaschen zu haben.

Nicholas Aguilar, 44 Jahre, und Jessica Marcolina, 37 Jahre, sollen unter dem Namen HotGirlzClub auf mehreren Darknet-Marktplätzen als Anbieter agiert haben.

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Grand Jury: Anklage wegen Krypto-Geldwäsche im Zusammenhang mit Darknet-Drogenhandel

Laut Gerichtsunterlagen haben die beiden bereits ab 2020 Betäubungsmittel mit der US-Post versendet. Ermittler konnten während eines Zeitraums von sieben Monaten im Jahr 2025 mehr als 500 Pakete, die vermutlich Drogen enthielten, der Gruppe zuordnen.

Bei Durchsuchungen ihrer Wohnungen in Kalifornien stellten Ermittler Mengen verdächtiger Drogen in Vertriebsgröße, Verpackungsmaterial und Versandbedarf sicher. Beamte fanden zudem gefälschte Ausweisdokumente auf die Namen von Opfern von Identitätsdiebstahl.

Zusätzlich entdeckten die Ermittler Warnhinweise, die mit denen übereinstimmten, welche bei verdeckten Käufen mitgeliefert wurden. Die Aufkleber warnten Käufer vor dem Risiko einer Überdosis, was laut Staatsanwaltschaft zeigt, dass die Angeklagten sich der Gefahr bewusst waren.

Aguilar besaß außerdem zwei geladene Pistolen und ein Gewehr. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft betrieb er außerdem eine Einrichtung, in der sogenannte Ghost Guns, Schalldämpfer und Gehäuse für Waffen hergestellt wurden.

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Kryptos Rolle auf Darknet-Marktplätzen

Das Duo soll Krypto-Erlöse durch Transaktionen verschoben haben, die darauf ausgelegt waren, die Herkunft und den Besitz der Gelder zu verschleiern. Eine solche Geldwäsche ist zentral, wenn Darknet-Anbieter Einnahmen aus Drogenverkäufen in nutzbare Beträge umwandeln wollen.

„Aguilar und Marcolina sollen sich zudem verschworen haben, Krypto-Erlöse aus dem Drogenhandel durch Transaktionen zu waschen, die den Ursprung und Besitz der Gelder verschleiern sollten”, heißt es in der Pressemitteilung.

Darknet-Marktplätze sind weiterhin ein fester Bestandteil der illegalen Krypto-Ökonomie. Laut Chainalysis erreichte der Zufluss auf diese Marktplätze im Jahr 2025 fast 2,6 Milliarden USD.

Bitcoin (BTC) dominiert weiterhin bei Zahlungen auf dem Darknet, doch die transparente Blockchain hilft Ermittlern dabei, Geldflüsse nachzuvollziehen. Viele Betreiber sind unter anderem daher auf Monero (XMR) umgestiegen, ein Privacy-Coin, der speziell entwickelt wurde, um Nachverfolgung zu verhindern.

Aguilar und Marcolina wird jeweils Verschwörung zur Verbreitung von Betäubungsmitteln und Verschwörung zur Geldwäsche vorgeworfen. Bei der Drogenanklage droht eine lebenslange Haftstrafe, beim Geldwäschevorwurf können bis zu 20 Jahre Haft verhängt werden. Mehr dazu.

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Haftungsausschluss

Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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