Der Lightning HackSprint und DIY-LightningATMs

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IN KÜRZE
  • Letztes Wochenende fand ein Lightning-Hackathon statt.

  • Unter anderem ging es um LightningATMs.

  • Der Lightning HackSprint und seine Projekte.

  • promo

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Am letzten Wochenende vom 13.-14. Juni fand der letzte Lightning HackSprint statt. Bei der Online-Veranstaltung geht es darum durch verschiedene Projekte das Bitcoin Lightning Network zu verbessern. Diesmal lag der Fokus auf der Verbesserung auf bereits bestehenden Lightning Network-Projekten. Dabei trafen sich Programmierer, um sich gemeinsam dem Coding, Testing und der Mediendokumentation zu widmen. Die Themenschwerpunkte lagen dabei unter anderem auf RaspiBlitz, Zeus App, Weenode, LNbits, IP2TOR-Tunnelservice, pyBlock und LightningATM.



Das Lightning Network (LN) gründeten Joseph Poon und Thaddeus Driva im Jahr 2015 als Idee zur Verbesserung des Bitcoin-Zahlungsprotokolls. Als Off-Chain-Lösung sollte das Lightning Network das Skalierbarkeitsproblem der Bitcoin-Blockchain lösen. Sollte der Bitcoin jemals als globale Zahlungsmethode Einsatz finden, bedarf es eines stärkeren Netzwerks. Denn die Adaption der ältesten Kryptowährung als einsatzfähige Währung dürfte einige Extra-Transaktionen mit sich bringen. Die Off-Chain-Lösung vom Lightning Network soll genau das ermöglichen. Beim HackSprint widmeten sich Programmierer den verschiedensten Baustellen des Netzwerks. Eine davon ist der Aufbau eines DIY-LightningATMs.

Beim diesmaligen HackSprint Wochenende gab es einige verblüffende Ergebnisse. Zum einen konnte der Build Telegram Chat einige neue Nutzer begrüßen. Ferner gibt es nun einige Lightning-Fans, die sich dem aktiven Bau des DIY-ATMs widmen möchten.



Ein Bild von BeInCrypto.com

Wie man seinen eigenen DIY-LightningATM zusammenbaut

Sehen wir uns doch einmal das Projekt rund um den LightningATM an. Beim diesmaligen HackSprint ging es darum die Idee des DIY-Coin ATM weiter zu entwickeln. Momentan arbeitet der LightningATM mit zwei verschiedenen Wallets. In Zukunft sollen weitere Wallets und Lightning Node-Implementierungen über ihren API-Endpunkt unterstützt werden. Dennoch steht bereits das Grundgerüst für den ATM.

Jeff Gallas, der Veranstalter des HackSprints, erklärt im BeInCrypto Interview zur Frage, ob er bereits selbst an einem LightningATM bastelt:

„Nein, aber die Zeit dafür scheint jetzt reif zu sein. Ich warte bei solchen Projekten gerne, bis sie idiotensicher sind, damit es auch wirklich fertig wird. Die meisten Teile für den Lightning ATM liegen bereits im Schrank bereit.“

Wer Interesse daran hat seinen ganze eigenen DIY-LightningATM zu bauen, der kann auf dieser Webseite vorbeischauen. Dort finden Bastler die Hardware- und Software-Anforderungen im Detail, 1,5 Stunden Videoinhalt für den Zusammenbau aller Hardwareteile und natürlich auch eine schriftliche Dokumentation für die Einrichtung der Software und der Wallet.

Auf der Webseite heißt es:

„Wenn jemand den LightningATM benutzt, gibt er eine bestimmte Menge Münzen in den Geldautomaten ein und erwartet dafür Bitcoin / Satoshis zurück. Der Geldautomat muss daher mit einem Lightning Wallet verbunden sein, von dem aus er Satoshis an die Person sendet, die die Münzen eingeworfen hat. Am Geldautomaten sind keine Satoshis “drauf”. Er muss immer über ein Netzwerk mit einer Lightning Wallet “kommunizieren” und der Wallet mitteilen, dass sie die Satoshis senden soll. Diese Kommunikation erfolgt über eine API (Application Programming Interface) einer Lightning Wallet.“

Ferner erwartet die DIY-Fans hier einen Abschnitt mit Hinweisen zur Fehlerbehebung. Den dazugehörigen Code für das Bastelwerk ist bei Github zu finden. Sollte weiterer Austauschbedarf bestehen, können sich die ATM-Bauer an die LightningATM Telegramgruppe wenden. Hier findet reger Austausch zu diesem Thema statt. Ist das möglicherweise der Beginn von Lightning-kompatiblen Bitcoin ATMs?

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Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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