Meine Krypto-Person der Woche ist Anthony Pompliano. Der US-amerikanische Unternehmer und Investor ist auch unter seinem Twitter-Pseudonym „Pomp“ bekannt.

Pompliano machte seinen Bachelor of Art in Wirtschafswissenschaften und Soziologie an der Bucknell University. Danach diente er in der US-Armee und war im Jahr 2009 Teil der Operation Iraqi Freedom. Doch wie kam Pomp zum Krypto-Business?

Pomp: Von Facebook bis Morgan Creek Digital Assets

Vor seiner Zeit als Krypto-Ethusiast war Pompliano unter anderem bei großen Unternehmen wie Facebook und Snapchat tätig. Bei Facebook war Pompliano vor allem für die Einführung neuer Produkte verantwortlich. Auch bei Produkten wie AMBER Alerts oder Voter Registration war Pompliano mit dabei.

Bis er dann irgendwann sein erstes eigenes Unternehmen, Pompliano Digaforce, gründete. Das war im Jahr 2013. Die Social-Media-Plattform bietet Informationen zur Demografie. Noch im Jahr der Gründung übernahm Strategic Link Partners das Unternehmen.

Ein Bild von BeInCrypto.com

Danach ging es für Pompliano nicht weniger interessant weiter. Denn im Jahr 2016 stieg er als geschäftsführender Gesellschafter bei Full Tilt Capital mit ein. Ein weiteres Unternehmen, was aus Pomps Ideensammlung stammt. Ferner steht auf einem weiteren Unternehmen Pomps Name: Morgan Creek Digital Assets. Bei Morgan Creek Digital Assets geht es vor allem um Risikokapital-Frühphasenfonds.

„Scheiß drauf, ich hole mir Bitcoin!“

Pompliano selbst investierte 100 Millionen US-Dollar in Technologieunternehmen im Frühstadion. Seinem Riecher für gelungene Investments ist es zu verdanken, dass er mittlerweile auch im Krypto-Bereich als Investment-Experte auftreten kann. Allmorgendlich versendet er „The Pomp Letter“, einen täglichen Business-Artikel in Newsletter-Form.

Der Krypto-Bulle überredete den Comedian Bill Burr in der letzten Ausgabe des Bill Bert Podcasts zu einem Investment in die beliebteste Kryptowährung. Burr ließ sich schließlich von Pomps Argumenten überzeugen: „Scheiß drauf, ich hole mir Bitcoin!“

Das Know-How Pomps hat sicherlich schon so manchen Bitcoin-Gegner ins Grübeln gebracht. Und genau deswegen sitzt Pompliano diese Woche auf unserem Krypto-Thron: Weil er in einem breiten Zugang durch Wissen über die digitalen Währungen Interesse an alternativen Investmentideen weckt. Ein Beitrag zur Adaption der ältesten Kryptowährung?

Mal sehen, wer in sieben Tagen auf den Thron der Krypto-Person der Woche klettert…

In dieser Kolumne geht es Woche für Woche um Persönlichkeiten aus der ganzen Welt, die sich im Kryptoversum durch besonders interessante Ansichten oder Aktionen hervorgetan haben.