Erstmals Blockchain-Technologie für türkisch-deutsche Handelstransaktionen genutzt

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IN KÜRZE
  • Erste Transaktion auf Basis von Blockchain-Technologie zwischen Türkei und Deutschland

  • İşbank und Commerzbank sind hochzufrieden mit der Distributed-Ledger-Technologie

  • Türkei arbeitet an landesweiter Blockchain-Infrastruktur

  • promo

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Die türkische İşbank und die deutsche Commerzbank wickelten am 27. Mai 2020 die erste Handelstransaktion über Blockchain-Technologie ab. Genutzt wurde dafür die sog. Distributed-Ledger-Technologie.



Gemäß Angaben der İşbank, erfolgte eine Abwicklung von Handelstransaktionen zwischen der İşbank, Şişecam, Kuraray Europe GmbH und der Commerzbank AG erstmals basierend auf Blockchain-Technologie. Die Abwicklung der Transaktion geschahen am 27. Mai 2020. Das bedeutet für die Türkei einen erneuten Meilenstein in ihrem Einsatz hin zu mehr Krypto-Technologie.

Corda-Plattform und Marco Polo Netzwerk ermöglichen DLT-basierende Handelstransaktionen

Die Türkei geht einen weiteren wichtigen Schritt hin zu mehr Krypto-Technologie im eigenen Land. Erstmals wurde eine Handelstransaktion zwischen der Türkei und Deutschland auf Grundlage der sog. Distributed-Ledger-Technologie (DLT) abgewickelt. Einmal mehr bewies die türkische İşbank damit ihren Willen, Blockchain-Technologie mehr und mehr zu nutzen. Bereits Anfang dieses Jahres trat die İşbank der Corda-Plattform von R3 bei, welche Blockchain-basierende Lösungen für Unternehmen anbietet. Folglich wurde die jetzige Handelstransaktion ebenfalls über die Corda-Plattform abgewickelt.



Quelle: isbank.com.tr/

Speziell kam das Marco Polo Netzwerk zum Einsatz, wie die offizielle Pressemitteilung der İşbank preisgibt. Dieses Netzwerk ist bekannt für die Absicherung und Abwicklung von Transaktionen.

“Das DLT erlaubt die sichere Abwicklung von Handelstransaktionen in einer effizienten Art und Weise. Die Transaktionen sind dabei sicher, transparent und finden in einem sicheren Rahmen statt”,

heißt es dazu in der Pressemitteilung.

Beide Banken sind hochzufrieden mit Blockchain-Technologie

Neben der türkischen Seite ist aber auch die deutsche Commerzbank sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Nicht umsonst fügt Enno-Burghard Weitzel, Leiter Produktmanagement Trade Finance bei der Commerzbank AG, in der Pressemitteilung an:

“Nachdem wir bereits letztes Jahr mehrere Tests über das Marco Polo Netzwerk laufen haben lassen, sind wir jetzt hochzufrieden über den Test zusammen mit der İşbank […] Es war uns möglich die technische Performance und sicherzustellen und die Arbeitsabläufe zu validieren […].”

Aufseiten der İşbank steht ein wenig mehr auf dem Spiel als bei der Commerzbank. Denn die türkische Regierung in Ankara kündigte bereits im September 2019 an, dass es eine nationale Blockchain-Infrastruktur geben wird. Das bedeutet Arbeit für die nationalen Banken, ganz gleich, ob nun bei der İşbank oder der Akbank. In der Pressemitteilung meldet sich Şahismail Şimşek, stellvertretender Hauptgeschäftsführer wie folgt zu Wort:

“Mit diesem Test einer [Handels-]Transaktion basierend auf Blockchain-Technologie ebnen wir den Weg für eine zuverlässige und unkomplizierte Periode im Handel mit dem Ausland.”

Und das ist auch gut so. Denn neben der Ankündigung einer landesweiten Infrastruktur auf Basis von Blockchain-Technologie, steht in der Türkei außerdem die Deadline für eine digitale Lira bis Ende 2020 auf dem Programm.

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