Binance integriert erstmalig eine Bank

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Binance hat bekannt gegeben, dass sie eine türkische Bank auf ihrer Handelsplattform integrieren werden, was einfache Einzahlungen und Abhebungen von Türkischen Lira (TRY) ermöglicht.



Zum ersten mal in der Geschichte arbeitet führende Krypto-Börse mit einer Bank zusammen, die ihre Dienstleistungen mit der Handelplattform zusammenlegen wird. In einer heutigen Ankündigung gab die weltgrößte Kryptobörse die Integration von Akbank bekannt. Akbank ist eine der führenden Banken in der Türkei.

Akbank wird dabei Einzahlungen und Abhebungen von Fiatgeld durchführen, wie unsere türkischen Kollegen berichten. Damit wird es wesentlich einfacher, Kryptowährungen mit türkischen Lira zu kaufen. Sowohl die Dektop-Version, auch auch die iOS-App werden Einzahlungen und Abhebungen durch Akbank unterstützen.



Die Bekanntgabe erfolgte auf dem offiziellen Twitter-Account:

Akbank verwaltet ein Vermögen von rund 341,6 Milliarden TRY und ist damit derzeit die “reichste” Bank der Türkei. Weiterhin behört Akbank auch zu den international sehr bekannten Banken, was die Zusammenarbeit mit Binance umso aufsehenerregender macht. Was noch wichtiger ist, dadurch gewinnt die Handelsplattform sowohl innerhalb, als auch außerhalb der Türkei an Legitimation.

Dieser Zug könnte Binance massiv voranbringen, da die Türkei eines der führenden Länder ist, was das Interesse an Kryptowährungen angeht. Weiterhin plant das Land die Herausgabe einer digitalen Zentralbankwährung.

Binance hat seine Operationen im letzten Jahr stetig ausgedehnt. Im letzten Monat berichtete BeInCrypto, dass Binance russische Rubel für Ein- und Auszahlungen unterstützen wird. Mit dem Start von Binance Singapur im letzten Jahr wurden auch Einzahlungen und Abhebungen mittels Fiatwährung in diesem Land eingeführt.

Im Allgemeinen integriert sich die Handelsplattform sehr stark mit dem traditionellen Finanzsystem. Da es auch Banken in Deutschland seit dem Beginn des Jahres erlaubt ist, mit Kryptowährungen zu handeln, wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis sich Binance auch mit deutschen Banken integriert.

Dieser Prozess geht allerdings nicht ohne Probleme vonstatten. Sowohl Alipay, als auch WeChat haben die Behauptung von Binance dementiert, man könne diese Plattformen nutzen, um Kryptowährungen auf der Handelsplattform zu kaufen. BeInCrypto hat bereits im letzten Oktober darüber berichtet.

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Tobias verfügt über einen Bachelorabschluss in angewandter Informatik, sowie einen Masterabschluss in Kognitionswissenschaft mit Fokus auf kognitiver Psychologie und künstlicher Intelligenz. Während seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Gent nahm er an einem Forschungsprojekt in Verbindung mit einem großen französischen Telekommunikationsanbieter teil. Hierbei erforschte er die Anwendung von Spieltheorie auf den gemeinschaftlichen Ausbau von WLAN-Netzen. Nachdem er die Universität verließ, wandte er sich dem Blockchain-Sektor zu, wo er als freier Forschungsmitarbeiter für Startup-Unternehmen arbeitet.

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