BitMine: Einstieg in den Russell 3000 Index mit Ethereum-Treasury möglich

  • BitMine erscheint auf der vorläufigen FTSE-Russell-Liste für eine mögliche Aufnahme in die Russell-1000- und Russell-3000-Indizes
  • BitMine verzeichnet aktuell rund 7,84 Milliarden USD an nicht realisierten Verlusten, nachdem ETH zum Durchschnittskurs von etwa 3.500 USD gekauft wurde.
  • Michael Saylor hält es für wahrscheinlich, dass MicroStrategy im Jahr 2026 einen Teil der Bitcoin verkauft, um finanzielle Verpflichtungen und Dividenden zu erfüllen.
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BitMine Immersion Technologies könnte trotz massiver Ethereum-Verluste in den Russell 3000 Index aufgenommen werden, während Michael Saylor nun andeutet, dass Strategy (ehemals MicroStrategy) im Jahr 2026 etwas Bitcoin verkaufen könnte, um Verpflichtungen zu erfüllen.

Wir erklären beide Unternehmensentscheidungen und zeigen, was diese über den aktuellen Wettbewerb zwischen Ethereum- und Bitcoin-Treasuries aussagen.

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BitMines Weg zum Russell 3000 Index

Der Russell 3000 Index bildet die 3.000 größten US-Unternehmen nach Marktkapitalisierung ab. BitMine Immersion Technologies, unter Leitung von Fundstrats Tom Lee, erscheint auf der FTSE Russell-Vorliste für eine mögliche Aufnahme im Juni 2026.

Der Russell 1000 hingegen setzt eine Mindestschwelle von etwa 5,7 Milliarden USD Marktkapitalisierung. BitMine liegt klar über diesem Wert, weshalb viele mit massiven passiven Zuflüssen von Indexfonds rechnen, sobald die Umstrukturierung abgeschlossen ist.

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Das Unternehmen hat sich deutlich vom Bitcoin-Mining abgewandt und baut derzeit laut eigenen Angaben den weltweit größten institutionellen Ethereum-Bestand auf. Nach CoinGecko-Daten hält BitMine etwa 5,28 Millionen ETH, das entspricht ungefähr 4,4% des gesamten Ethereum-Angebots.

Ein großer Teil dieses Bestands wird über die hauseigene MAVAN-Plattform gestakt und erzielt so nennenswerte jährliche Erträge. Lee bezeichnet Ethereum weiterhin als Wertaufbewahrungsmittel in schwierigen Zeiten und prognostiziert ein langfristiges Ziel von etwa 12.000 USD pro ETH bis Jahresende.

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Diese Strategie verursacht kurzfristig deutliche Verluste. BitMine sitzt aktuell auf etwa 7,84 Milliarden USD nicht realisierten Verlusten, weil ETH im Durchschnitt fast 3.500 USD pro Coin und insgesamt für rund 18,5 Milliarden USD gekauft wurde.

Der aktuelle Wert des Bestands liegt bei etwa 10,7 Milliarden USD. Diese Buchverluste belasten die Quartalsergebnisse und lösen intensive Debatten über die Risiken einer so hohen Konzentration auf einen einzigen digitalen Vermögenswert aus.

Kritiker hinterfragen, warum angesichts starker Rückgänge weiterhin gekauft wird. Dennoch tätigen Lee und BitMine weiterhin gezielte Käufe und sehen die Volatilität als Chance und nicht als Warnsignal für Ethereums kurzfristige Entwicklung.

Warum Michael Saylor einen Bitcoin-Verkauf in Betracht zieht

Strategy unter Michael Saylor hat sich immer auf die kompromisslose „Wir verkaufen niemals Bitcoin“-Haltung gestützt. Nun scheint diese Position erstmals seit Beginn der Akkumulation etwas flexibler zu werden.

In einem aktuellen Interview mit Natalie Brunell sagte Saylor, es sei nicht unwahrscheinlich, dass MicroStrategy zwischen jetzt und Ende 2026 etwas Bitcoin verkauft. Ziel ist es, finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen, zum Beispiel Dividenden für Vorzugsaktien auszuschütten.

„Ich denke, es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir zwischen jetzt und Ende des Jahres etwas Bitcoin verkaufen. […] Wir machen das sehr überlegt und programmatisch, indem wir unsere multivariaten Modelle laufen lassen und diese tatsächlich anwenden“, sagte Saylor .

Die veränderte Tonlage ist bedeutsam, weil Strategy derzeit über 840.000 BTC hält. Saylor bezeichnet mögliche Verkäufe als gering im Vergleich zum Gesamtbestand und verbindet diese mit weiteren Käufen und einer optimierten Kapitalstrategie.

Der Unterschied zwischen den beiden Unternehmen fällt auf: BitMine strebt eine Aufnahme in den Russell an und setzt auf Staking-Erträge, leidet derzeit aber unter massiven ETH-Verlusten. Strategy hingegen nutzt seine Bitcoin-Bestände für innovative Kapitalmaßnahmen und hält sich die Option taktischer Verkäufe offen.

Investoren werden das endgültige Russell-Update im Juni genau verfolgen. Die Aufnahme könnte zusätzliche Liquidität bringen und institutionelle Anerkennung für Ethereum-lastige Treasury-Strategien im Unternehmensbereich bedeuten.

Für Bitcoin geben Saylors Aussagen dem bisherigen Akkumulations-Narrativ mehr Nuancen. Tatsächliche Verkäufe würden die Belastbarkeit der institutionellen Bitcoin-Halter auf die Probe stellen und das Sentiment rund um MSTR-Aktien sowie BTC beeinflussen.


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Haftungsausschluss

Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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