Schiff kritisiert MicroStrategy erneut: Wachsende Sorge wegen steigender Verschuldung

  • Schiff: MSTRs fünfjährige Bitcoin-Wette bringt negative Gesamtrendite
  • Er argumentiert, dass STRC eine Ponzi-Struktur ist, die ein jährliches BTC-Wachstum von 30% benötigt, um Dividenden von 11,5% auszuzahlen.
  • Kritiker sagen, das eigentliche Problem ist, dass Privatanleger das Risiko der Strategie falsch einschätzen.
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Peter Schiff kritisiert erneut MicroStrategy (MSTR). Er behauptet, dass die Bitcoin-Akkumulationsstrategie des Unternehmens in den letzten fünf Jahren zu einer negativen Gesamtrendite geführt hat und die Struktur der STRC-Vorzugsaktien von einer Kurssteigerung abhängt, die bisher ausgeblieben ist.

Auf X schrieb Schiff, dass MSTR etwa 64 Milliarden USD in Bitcoin (BTC) investiert hat, seit das Unternehmen seine Treasury-Strategie eingeführt hat. Seiner Ansicht nach ist die Gesamtrendite der Position am 23. Mai weiterhin negativ. Er erklärte zudem, dass das gesamte STRC-Modell davon abhängt, dass Bitcoin jährlich rund 30 % zulegt, um die jährliche Dividende von 11,5 % zu finanzieren.

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STRC: Dividendenberechnung im Fokus

Strategy hat die STRC-Dividendenrate für März 2026 auf 11,50 % festgelegt. Das ist bereits der siebte monatliche Anstieg in Folge seit Einführung der Vorzugsaktien im Juli 2025. Die Rate wird jeden Monat angepasst, damit der STRC-Kurs weiterhin nahe dem Nennwert von 100 USD bleibt.

Schiffs Kritik bezieht sich vor allem auf die Tragfähigkeit dieser Verpflichtung. Er meint, dass eine Dividende von 11,5 % pro Jahr nur mit einer Wertsteigerung von Bitcoin möglich ist, die weit über dem historischen Durchschnitt liegt.

Er beobachtet außerdem, dass durch die laufende Ausgabe neuer STRC-Anteile die Hürde für die Finanzierung durch weitere Aktien jeden Monat wächst.

Schiff hat MSTR bereits als Schneeballsystem bezeichnet. Er argumentiert, die Struktur verstärke negative Effekte: Falls der Bitcoin-Kurs schwach bleibt, kann MSTR weniger neue Aktien mit Aufschlag ausgeben, wodurch weniger Kapital für die Dividenden zur Verfügung steht.

„Es wurde nicht einmal geschafft, 2,5 % zu erzielen, selbst über fünf Jahre. Geschweige denn jedes Jahr für fünf Jahre. Zudem gibt MSTR weiterhin neue STRC aus. Damit steigt diese 2,5 %-Hürde jede Woche”, sagte Schiff.

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Widerspruch aus der Community

Nicht alle Beobachter stimmen dieser Darstellung zu. Ein Nutzer argumentierte, dass MSTRs Bitcoin-Bestand die Dividendenschuld deutlich übersteigt und eine durchschnittliche jährliche Wertsteigerung von 2,5 % ausreichend wäre, um die Zahlungen zu decken.

Schiff wies diesen Wert zurück und hob hervor, dass Bitcoin dieses bescheidene Ziel seit Beginn der Akkumulation durch MSTR noch nicht erreicht hat.

Ein anderer Teilnehmer wies auf ein anderes Problem hin: Das eigentliche Risiko liege darin, dass Retail-Investoren die Volatilität eines gehebelten Bitcoin-Produkts oft nicht verstehen, nicht an mangelnder Transparenz.

Saylor hat Schiff öffentlich dazu aufgefordert, seine Position zu verteidigen. Dabei verweist er auf die langfristige Kursentwicklung von MSTR im Vergleich zu traditionellen Vermögenswerten.

Strategy hält 818.869 BTC zum Durchschnittspreis von etwa 75.540 USD pro Coin. Am 23. Mai lag der Bitcoin-Kurs bei rund 76.800 USD, somit bewegt sich die Position nur knapp über dem Einstiegspreis.

Ob dieser kleine Gewinn Schiffs Warnung vor einer Abwärtsspirale rechtfertigt oder auf eine vorübergehende Schwächephase hindeutet, hängt von der weiteren Entwicklung des Bitcoin-Kurses ab. Strategy kauft weiterhin MSTR-Bitcoin zu, Saylor hat bisher keine Obergrenze für diesen Ansatz genannt.


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Haftungsausschluss

Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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