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Ethereums schnelle Transaktionsbestätigung kommt: Das steckt dahinter

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Geschrieben von
Kamina Bashir

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Redigiert von
Phil Haunhorst

19 März 2026 14:00 CET
  • Ethereum: Neue Fast Confirmation Rule verkürzt Einzahlungszeit auf 13 Sekunden
  • Die Regel erfordert keinen Hard Fork, derzeit erfolgt die Umsetzung durch Teams der Konsens-Client-Software.
  • Exchanges, L2s und Bridges profitieren von schnellerer Abwicklung
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Das Ethereum-Network führt eine neue Regel ein, die die Einzahlungszeiten von Layer 1 zu Layer 2 Blockchain und zu Exchanges deutlich verkürzen soll.

Julian Ma, Research Scientist bei der Ethereum Foundation, hat die Fast Confirmation Rule (FCR) in einem ausführlichen Beitrag vorgestellt und bezeichnet sie als „neuen Industriestandard“ für Layer 2 Blockchains und Exchanges.

Ethereum Fast Confirmation Rule: Schnellere Transaktionsbestätigung erklärt

Ma stellte fest, dass der Transfer von Assets von Ethereum zu Layer 2 Blockchain und zentralen Exchanges schon lange ein langsamer Prozess ist. Die neue Fast Confirmation Rule (FCR) soll dies verbessern, indem sie die Einzahlungszeiten auf etwa 13 Sekunden reduziert. Das ist eine Verkürzung um rund 80 bis 98% für die meisten Layer 2 Blockchain und Exchanges.

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„Ein schnell bestätigter Block ist kein finalisierter Block. Wenn die Annahmen der Finalität gelten, kann ein finalisierter Block nicht reorganisiert werden. Ebenso kann, wenn die Annahmen der Fast Confirmation Rule gelten, ein schnell bestätigter Block nicht reorganisiert werden. Es ist eine ähnliche Zusicherung, allerdings mit anderen Annahmen“, heißt es in dem Beitrag.

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Die Verkürzung der Einzahlungsbestätigung hat besondere Auswirkungen für unterschiedliche Teilnehmer. Kürzere Einzahlungszeiten ermöglichen es Exchanges, effizientere Auszahlungswege zu bieten und ihren Nutzern ein verbessertes Erlebnis zu liefern.

Zudem profitieren Layer 2 Blockchain von weniger Kapital, das während des Bridgings gebunden ist, was auch die Gesamtkosten senken kann. Für das gesamte Ethereum-Ökosystem bringt die FCR mehr Effizienz, ein extrem geringes Risiko von Reorganisationen und einen verbesserten Blob-Fee-Markt.

Bridges und Lösungsanbieter können somit Assets schneller bewegen, Nutzer zahlen geringere Kosten und das Risikomanagement verbessert sich. Außerdem können RPC-Anbieter ihren Kunden künftig schnellere Bestätigungen anbieten.

Bemerkenswert ist, dass für die FCR kein Hard Fork erforderlich ist. Dadurch entfällt eine technische Hürde bei der Einführung. Ma erklärte, dass Teams der Konsens-Layer-Clients die Funktion bereits implementieren.

Sobald ein Client die Funktion eingeführt hat, läuft die Regel automatisch auf den Nodes. Die Einführung ist in den kommenden Monaten geplant.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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