Forscher entwickeln Algorithmus zur Vorhersage von Verbrechen

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IN KÜRZE
  • Forscher entwickeln einen Algorithmus, der Verbrechen Wochen im Voraus vorhersagen kann.

  • Das Modell funktioniert in einem Umkreis von 300 Metern mit 90% Genauigkeit.

  • Könnte ein solcher Algorithmus entwickelt werden, um Krypto-Hacks zu verhindern?

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Forscher an der Universität von Chicago haben einen Algorithmus entwickelt, der Verbrechen Wochen im Voraus vorhersagt. Könnte diese Innovation auch Hacks verhindern?

Der Algorithmus kann in einem Umkreis von 300 Metern mit einer Genauigkeit von 90 % Vorhersagen über Verbrechen erzielen. Die Zeitschrift Nature veröffentlichte den Artikel über die Arbeit der Forscher.

Das System lernt Muster aus öffentlich verfügbaren Daten über Gewalt- und Eigentumsdelikte, so die Forscher. Solche Datenquellen sind nach Ansicht der Autoren des Berichts objektiver und weniger voreingenommen als Polizeiberichte.

Mithilfe von räumlichen und zeitlichen Koordinaten einzelner Ereignisse kann das Modell Muster erkennen, um zukünftige Vorfälle vorherzusagen. Dabei unterteilt der Algorithmus die Stadt in eine Art Raumkacheln von etwa 300 Metern Breite und sagt Verstöße in diesen Bereichen voraus.

Den Forschern zufolge stützten sich frühere Erkennungsmodelle eher auf traditionelle Nachbarschaften oder politische Grenzgebiete, die mit Vorurteilen behaftet sind.

Ishanu Chattopadhyaya ist der Hauptautor der Studie. Seiner Meinung nach sollte sich die strategische Vorgehensweise der Strafverfolgung nicht auf die hohe Genauigkeit des Tools stützen. Er fügte hinzu, dass Polizeidienststellen es auch nicht für Präventivmaßnahmen in den Bezirken nutzen sollten.

“Der Algorithmus ist keine Zauberei, es gibt Einschränkungen. Allerdings haben unsere Tests sehr gute Ergebnisse geliefert.”

Stattdessen sollte die Technologie der Stadtpolitik eine Hilfe sein und in Polizeistrategien zur Verbrechensbekämpfung integriert werden. Der Wissenschaftler erklärte, “wir haben etwas wie einen digitalen Zwilling der städtischen Umgebung geschaffen. Mit Daten über Geschehnisse aus der Vergangenheit können wir etwas über die Zukunft erfahren”.

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Andere Fragen der Forschung

Das Team untersuchte auch die Reaktion der Polizei auf Verbrechen. Dazu analysierten die Forscher die Anzahl der Verhaftungen infolge von kriminellen Vorfällen und verglichen anschließend die Raten in verschiedenen Stadtteilen. Es kam heraus, dass höhere Kriminalitätsraten in reicheren Vierteln zu mehr Verhaftungen führten. In armen Gegenden war das Gegenteil der Fall. Den Forschern zufolge könnte dies auf unterschiedliche Verhaltensweisen der Polizei hinweisen.

Das Instrument wurde zunächst anhand historischer Daten aus Chicago getestet. Doch auch die Daten aus sieben anderen US-Städten lieferten gute Ergebnisse: Atlanta, Austin, Detroit, Los Angeles, Philadelphia, Portland und San Francisco.

Im August 2021 testete das Pentagon ein Entscheidungssystem mit der Fähigkeit, Ereignisse mehrere Tage im Voraus vorherzusagen. Es bleibt also die Frage: Wäre es auch möglich, einen solchen Algorithmus zur Prävention von Krypto-Hacks zu entwickeln? Wir alle sollten diesen Bereich im Auge behalten.

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