Grayscale stellt drei Optionen für Bitcoins gegenüber Quantenangriffen anfällige Coins vor

  • Grayscale: Die größte Herausforderung für Bitcoin durch Quantencomputer ist der Community-Konsens, nicht der Code
  • Coins mit verlorenen oder nicht zugänglichen privaten Schlüsseln stehen im Zentrum der Debatte.
  • Das Unternehmen sieht keine unmittelbare Sicherheitsbedrohung, rät jedoch zu schnellerer Vorbereitung.
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Zach Pandl, Forschungsleiter bei Grayscale, sagt, dass die Herausforderungen für Bitcoin (BTC) durch Quantencomputer „eher sozial als technisch” sind. Die größte Hürde sei der Konsens innerhalb der Community.

In einem aktuellen Blog-Artikel erklärt Pandl, dass bei Bitcoin das technische Risiko geringer ist als bei anderen Kryptowährungen. Bitcoin verwendet das UTXO-Modell, einen Proof-of-Work-Konsens, keine nativen Smart Contracts und bestimmte Adressarten, die nach einer Ausgabe und ohne Wiederverwendung nicht anfällig für Quantenangriffe sind.

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Bitcoins verlorene Coins könnten das größte Quantenproblem werden

Das Hauptproblem liegt bei Bitcoins, deren privater Schlüssel verloren gegangen oder nicht mehr zugänglich ist. Dazu gehören geschätzt 1 Million BTC, die Satoshi Nakamoto zugeordnet werden, mit einem aktuellen Wert von etwa 68,9 Milliarden USD.

Bitcoin-Bestand in verschiedenen Adressen
Bitcoin-Bestand in verschiedenen Adressen. Quelle: Grayscale

Weil niemand Zugriff auf diese Schlüssel hat, kann auch niemand die Coins in ein quantensicheres Format übertragen. Pandl nennt drei mögliche Lösungswege für die Bitcoin-Community.

Man könnte die anfälligen Coins dauerhaft verbrennen, nichts unternehmen oder durch eine Begrenzung die Freigabe ihrer Ausgaben aus exponierten Adressen verlangsamen.

„Alle Möglichkeiten sind theoretisch machbar, aber die Herausforderung liegt darin, eine Entscheidung zu treffen. Die Bitcoin-Community ist für schwierige und kontroverse Debatten über Protokoll-Änderungen bekannt, etwa bei der Diskussion im vergangenen Jahr über Bilddaten, die auf Blocks gespeichert wurden”, schrieb er.

Charlie Lee, Gründer von Litecoin, äußerte kürzlich ähnliche Bedenken und warnte davor, dass Satoshis Coins zuerst von einem Quantenangriff bedroht wären. Auch Binance-Mitgründer Changpeng Zhao sprach die Schwierigkeiten bei der Steuerung an.

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Warum zentrale Systeme einen leichteren Weg haben

Pandl vergleicht diese Herausforderungen mit den Möglichkeiten zentraler Akteure wie Banken oder Technologie-Unternehmen. Diese Organisationen können zentrale Software-Updates einführen.

Bei öffentlichen Blockchains ist ein verteilter Konsens nötig, was selbst einfache Änderungen politisch schwierig macht. Pandl betont jedoch, dass diese Schwierigkeit sowohl eine Herausforderung als auch eine Chance ist.

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„Blockchain-Communities müssen sich auf Lösungen einigen und sie als Code umsetzen. Sobald das geschieht, und wir glauben, dass es nur eine Frage der Zeit ist, wird die anpassungsfähige Widerstandskraft dieser dezentralen Finanztechnologie noch deutlicher werden”, heißt es im Text.

Aktuell sieht Pandl keine konkrete Sicherheitsbedrohung durch Quantencomputer. Dennoch gibt das Unternehmen Investoren einen klaren Rat: Die Vorbereitung sollte beginnen, bevor die Technologie verfügbar ist.

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Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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