Kann KI in 72 Stunden ein Startup gründen? Das Team von Elon Musk zeigt es im Livestream

  • Drei SpaceXAI-Mitarbeiter gründen in 72 Stunden ein Unternehmen von Grund auf.
  • Der Livestream findet vom 15. bis 17. September aus San Francisco statt.
  • Bisher wurde kein Unternehmensname, Produkt oder Konzept ausgewählt.
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Drei Mitarbeiter eines KI-Unternehmens von Elon Musk versuchen, innerhalb von 72 Stunden mit Hilfe von KI-Agenten ein Start-Up zu gründen. Jede Produkt-, Technik- und Geschäftsentscheidung wird vom 15. bis 17. September live übertragen.

Das Unternehmen hat weder einen Namen noch ein Produkt oder eine Idee. Matt Palmer, Lauren Tan und Roshan Sadanani sollen alle drei Punkte live vor der Kamera auswählen.

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Was beim 72-Stunden-Build passiert

Die Veranstaltung unter dem Namen Grok Bot Galaxy findet in San Francisco statt und wird global per Livestream übertragen. Die Sessions laufen an jedem Tag von 8.30 Uhr bis 18 Uhr Pazifikzeit.

Grok Bot ist das Agentenprodukt von SpaceXAI, nicht der Grok-Chatbot, der auf X (Twitter) Fragen beantwortet. Das Unternehmen beschreibt Grok Bot als ein Team von KI-Agenten, die Nutzer benennen, mit Aufgaben versehen und über Apps und Webseiten einsetzen können.

BeInCrypto berichtet bereits seit der Zeit vor dem Start über das Produkt, unter anderem über einen Grok-Bot-Domainstreit, bei dem ein anonymer Eigentümer eine Million USD verlangte.

Die drei Gründer nutzen Grok Bot für Ideenaustausch, Planung, Produktbesprechungen und Entwicklung. Kollegen wirken in eigenen Sessions zu Vertrieb, Kundensupport und Marketing mit.

Warum SpaceXAI diesen Test durchführt

SpaceXAI entstand, nachdem SpaceX xAI im Februar in einem Aktiendeal übernommen hatte, der xAI mit 250 Milliarden USD bewertete. Im August wurde zudem das Entwicklungsunternehmen Cursor für 60 Milliarden USD gekauft.

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Elon Musk gab im Jahr 2024 immer wieder große Ankündigungen zu Grok ab, denen Konkurrenten ebenfalls folgten. Ein unbeeinflusstes Arbeiten an drei Tagen in Folge ist jedoch deutlich schwerer als ein kurzer Democlip.

Letztlich präsentiert das Unternehmen hier hauptsächlich sein eigenes Tool und keinen unabhängigen Test. Entscheidend ist, wie stark die drei Mitarbeitenden die Agenten lenken, korrigieren und unterstützen müssen.

Fragen dazu, wer für eigenständige KI-Agenten haftet, sind weiter offen.

Musk räumt ein: Grok ist noch nicht Standard

Das Build-Projekt fällt in eine schwierige Woche für Agentenprodukte. Das konkurrierende Labor Anthropic veröffentlichte am 11. September einen Bericht, der zeigt, wie Menschen die Claude-Modelle missbrauchten, darunter für Cyberaktionen, Überwachung, Betrug und konventionelle Waffenentwicklung. Anthropic gab an, die betreffenden Accounts gelöscht zu haben.

Zudem gibt es Berichte, dass im Golfkonflikt alle Seiten Claude einsetzen. Dies erkennt auch Elon Musk an und räumt ein, dass Grok zumindest im Moment noch nicht Standard ist.

„Ich nehme wohl an, Grok ist hier noch keine bevorzugte Lösung. Ich weiß nicht, wie ich das finden soll”, kommentierte er.

Nur weil Grok in keinem Missbrauchsbericht der Konkurrenz auftaucht, ist das kein Nachweis für Sicherheit. Labore veröffentlichen lediglich, was sie selbst in eigenen Systemen entdecken, und Grok Bot ist aktuell erst etwas mehr als einen Monat öffentlich verfügbar.

Bis Donnerstag dürfte der Livestream zeigen, was hier mit Unternehmen wirklich gemeint ist. Ein funktionierendes Produkt mit Nutzern hätte eine andere Wirkung als nur ein Name mit einer Startseite.

Haftungsausschluss

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