„Ich bin nicht hier, um ADA zu pushen“: Charles Hoskinson zieht sich zurück, Cardano steht vor größter Identitätskrise

  • Charles Hoskinson betont: Die Steigerung des ADA-Kurses war nie seine Aufgabe oder Mission
  • Er zieht sich von X, Videos und Interviews zurück, um nachzudenken und neue Kraft zu schöpfen.
  • Hoskinson fordert neue Führung, Reformen zur Rechenschaftspflicht und eine aktualisierte Cardano-Roadmap
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Charles Hoskinson, der Gründer von Cardano, sagt, dass es nie seine Aufgabe war, den ADA-Kurs zu steigern. Er zieht sich daher von Videos, Interviews und X (Twitter) zurück, um nachzudenken.

Er zeigte, dass er auf der Plattform viel persönliche Anfeindung erlebt hat und sieht den aktuellen Moment als Entscheidung zwischen sinnvoller Forschung und reiner Spekulation.

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Ein Gründer zieht sich aus dem Rampenlicht zurück

In einer Videoansprache an die Cardano-Community bestätigte Hoskinson, dass er seine öffentlichen Beiträge pausiert. Er plant, weiter an Projekten zu arbeiten, allerdings will er auf sozialen Kanälen schweigen.

„Ich werde weiterhin an Midnight arbeiten, aber ich werde keine öffentlichen Videos machen und keine Interviews geben.

Er hob die ständige negative Dynamik auf X (Twitter) hervor, wo eine Analyse von 130 Antworten ergab, dass 35 davon feindselig oder beleidigend waren. Er wehrt sich mittlerweile gegen das, was er als koordinierte Angriffe bezeichnet.

Bericht über toxische Stimmung und gezielte Kampagne gegen Charles Hoskinson
Bericht über toxische Stimmung und gezielte Kampagne gegen Charles Hoskinson. Quelle: Christian Taylor auf X

Der Kurs war nie das Ziel

Hoskinson hat klar gemacht, dass er keine Verantwortung für die Kursentwicklung von ADA trägt. Der Token wird momentan nach einem starken Rückgang innerhalb von 24 Stunden bei etwa 18 Cent gehandelt.

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Cardano (ADA) Kurs im vergangenen Jahr.
Cardano (ADA) Kurs im vergangenen Jahr. Quelle: BeInCrypto

„Ich habe keine Leidenschaft dafür, den Kurs von ADA steigen zu lassen.“

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Er warnte, dass die Jagd nach Bewertungen ein Verlustgeschäft für das gesamte Ökosystem ist.

„Ich bin klug genug und alt genug zu wissen, dass man das Spiel der Token-Steigerung nicht gewinnen kann, weil es immer jemanden gibt, der fordert, dass der Token noch mehr steigt.“

Er erklärte weiter, dass das Projekt mehr als nur Spekulation bieten muss. „Wenn es hier nur ums Geld geht… dann verlieren Sie alle, auch mich.“

Diese Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, in dem Cardano-DeFi-Projekte Schwierigkeiten haben und Tools wie TapTools ihren Betrieb einstellen.

Ein Aufruf zur Reform

Hoskinson übte besonders scharfe Kritik an der Cardano Foundation und nannte die mangelnde Rechenschaft als seinen größten Fehler in der Karriere.

Außerdem wies er auf die Schwierigkeiten bei der Annahme von Forschungsanträgen als zentrales Problem hin.

Er forderte einen Wechsel im aktuellen Management, neue Führungskräfte und eine neue Roadmap. Trotz seiner Kritik betonte er, dass das Projekt weiter bestehen kann.

„Cardano ist kein Protokoll. Es sind die Menschen hinter dem Protokoll.“

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