Der Perp-DEX Hyperliquid hat jüngst angekündigt, ihre geplanten Team-Tokenfreischaltungen stark zu verringern.
Der native HYPE-Token hat kaum auf diese Entscheidung reagiert, obwohl die Menge der bald in Umlauf gelangenden Token dadurch langsamer steigt.
Hyperliquid senkt Team-Token-Emissionen deutlich – Angebot am Markt verändert sich
Laut einem Beitrag auf dem Discord-Kanal des Unternehmens sollen im nächsten Monat 140.000 HYPE-Token freigeschaltet werden. Das ist ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den 1,2 Millionen Token, die im Januar freigegeben wurden.
SponsoredDie Kürzung entspricht einer Reduzierung der monatlichen Teamzuteilungen um fast 90 Prozent – ein interessanter Schritt für Händler, die die Token-Lieferpläne im Hinblick auf mögliche Auswirkungen auf den Preis beobachten.
Team-Freigaben sind oft eine Quelle kurzfristiger Volatilität bei Kryptowährungen, und der starke Rückgang der HYPE-Emissionen könnte den Marktdruck in den kommenden Wochen verringern.
Diese Reduzierung der Token-Freigaben könnte zur Stabilisierung der Liquidität und zur Verringerung des Verkaufsdrucks beitragen. Anleger sollten dies daher als positives Signal für die Steuerung des Angebotsüberhangs betrachten.
Trotz dieser Nachricht stieg der HYPE-Preis jedoch nur moderat und lag zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels bei 33,54 USD.
Kleinere Team-Freigaben sollen das HYPE-Angebot und die Marktdynamik stabilisieren
Die Entscheidung ist Teil der laufenden Anpassungen der Token-Verteilungspläne. Obwohl das Unternehmen keine detaillierten Gründe für die Reduzierung nannte, interpretierten die Marktteilnehmer dies als einen Versuch, die Emissionen an das Wachstum der Plattform und die Handelsaktivitäten anzupassen.
Die Freigabe von 1,2 Millionen Einheiten im Januar hatte bei den Händlern Bedenken hinsichtlich einer möglichen Überversorgung ausgelöst, die die Volatilität bei Krypto-Börsen-Token mit hohem Beta wie HYPE verstärken kann.
Durch die Reduzierung künftiger Freigaben scheint Hyperliquid einen konservativeren Ansatz beim Angebotsmanagement zu verfolgen. Diese Strategie könnte sowohl die Preisstabilität als auch das langfristige Vertrauen der Anleger beeinflussen.