“Ihr solltet jetzt auf keinen Fall Krypto kaufen” – Binance CEO CZ

IN KÜRZE
  • Der Binance CEO Changpeng Zhao empfiehlt, aufgrund des Crashs der Krypto-Börse FTX jetzt nicht in Kryptowährungen zu investieren.
  • Dennoch bleibt Zhao bezüglich des Krypto-Markts und einiger Krypto-Projekte langfristig bullisch.
  • Der ehemalige MicroStrategy-CEO Michael Saylor sieht in dem FTX-Crash eine große Chance für den Krypto-Markt.
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Changpeng Zhao, der CEO der größten Krypto-Börse Binance, äußerte sich kritisch über die aktuelle Marktsituation. Er warnte davor, jetzt in Krypto zu investieren, bleibt aber bezüglich einer Markterholung optimistisch.

In einem AskMeAnything-Thread auf der Twitter-Seite von Binance gab der CEO einige dringende Empfehlungen für Krypto-Investoren ab. Zhao schrieb:

“Ihr solltet jetzt nicht in Krypto investieren.”

Des Weiteren sollen Investoren nur Gelder in digitale Assets investieren, die sie auch bereit sind, zu verlieren:

“Ihr solltet nur verfügbares Geld investieren, welches ihr nicht für einen längeren Zeitraum benötigt, beispielsweise einige Jahre.”

Aufgrund des Kollapses der Krypto-Börse FTX und dessen anhaltenden Auswirkungen prognostiziert Zhao, dass der Krypto-Markt weiterhin volatil bleiben wird. Daher empfiehlt er den Besitzern von Kryptowährungen, diese weiterhin zu halten:

“Wenn Sie nicht sehr erfahren, sehr routiniert und sehr zuversichtlich sind und mit dem Risiko umgehen können, würde ich den meisten Leuten empfehlen, für diesen Zeitraum einfach zu warten.”

Binance CEO glaubt an Krypto-Projekte

Changpeng Zhao bleibt scheinbar nicht nur bezüglich des Krypto-Marktes, sondern auch bei kleineren Krypto-Projekten langfristig bullisch. Der Binance CEO erwähnte im Zuge dessen auch den Krypto-Rettungsfonds, dessen Start er letzte Woche ankündigte. Trotz der recht großen Zahl an Projekten, die von dem FTX Crash betroffen sind, haben es sich laut Zhao viele Projekte verdient, weiter am Markt teilzuhaben:

“Gute Projekte, gute Produkte, gute Communitys, gute Teams. (…) Wir wollen diesen Projekten helfen, diese Turbulenzen zu überleben.”

Zhao zufolge sagten mehrere Fonds mit einer hohen Liquidität bereits ihre Unterstützung für den Fonds zu. Darüber hinaus bieten die rückläufigen Bewertungen der Projekte laut dem Binance-CEO eine gute Gelegenheit, in diese zu investieren:

“Die Projekte, die diese schwierige Zeit überstehen, werden später wohl noch viel stärker sein.”

Michael Saylor: FTX Crash bietet Chancen für den Krypto-Markt

In der letzten Woche erklärte der MicroStrategy-Mitbegründer und Bitcoin-Enthusiast Michael Saylor, dass die aktuellen Ereignisse der Krypto-Branche helfen würden, zu reifen. Allerdings sieht Saylor weniger in der Entwicklung von Projekten, sondern vor allem in institutionellen Investitionen und Regulierungen eine große Chance.

Saylor zufolge wird der Zusammenbruch von FTX die Regulierungsbehörden höchstwahrscheinlich dazu zwingen, in der Branche stärker tätig zu werden. Die Klarheit, die die Aufsichtsbehörden dann schaffen würden, würde es den Institutionen ermöglichen, sich sicherer zu fühlen und größere Investitionen zu tätigen.

“Die Branche muss erwachsen werden, und die Regulierungsbehörden in den Krypto-Space eintreten. (…) Wir werden alle erwachsen werden, und die Welt wird davon profitieren.”

Wird Michael Saylor Recht behalten?

Saylors Ansichten sind jedoch mit Vorsicht zu genießen. Der Bitcoin-Strategie von MicroStrategy war in diesem Jahr dazu gezwungen, seinen Posten als CEO zu räumen, nachdem das Unternehmen einen unrealisierten Quartalsverlust von über 900 Millionen US-Dollar verzeichnet hatte.

Die Krypto-Community äußerte sich kritisch über News des ehemaligen FTX-CEOs Sam Bankman-Fried. Twitter-Nutzer waren empört über einen New York Times Artikel über Bankman-Fried, der in ihren Augen zu unkritisch geschrieben wurde. Darüber hinaus amüsierten sich viele Twitter-Mitglieder über mögliche Neustartversuche von FTX.

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