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IMF: Finanzielle Stabilität nur mit CBDCs

2 min
Aktualisiert von Alexandra Kons
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IN KÜRZE

  • Den Internationale Währungsfonds (IMF) gibt es seit der Gründung 1944 auf der Währungs- und Finanzministerkonferenz der Vereinten Nationen in Bretton Woods.
  • Deutschland ist seit August 1952 Mitglied des IWFs.
  • Nun rät der IWF dazu CBDCs zur Stabilisierung des internationalen Währungssystems einzusetzen.
  • promo

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat eine Reihe neuer Richtlinien für Schwellen- und Entwicklungsländer veröffentlicht. Diese Richtlinien sollen die Finanzstabilität in Bezug auf die wachsende Integration der Kryptowährungen ermöglichen.

In dem aktuellen Bericht des IWFs lesen wir:

„In Schwellenländern hat das Aufkommen von Krypto-Assets Vorteile, kann aber die Kryptoisierung beschleunigen und Devisen- und Kapitalkontrollbeschränkungen umgehen. Ein verstärkter Handel mit Krypto-Assets in diesen Volkswirtschaften könnte zu destabilisierenden Kapitalströmen führen.“

Doch was ist eigentlich der Internationale Währungsfonds? Den Internationale Währungsfonds (IMF) gibt es seit der Gründung 1944 auf der Währungs- und Finanzministerkonferenz der Vereinten Nationen in Bretton Woods. Deutschland ist seit August 1952 Mitglied des IWFs:

„Deutscher Vertreter im Gouverneursrat, dem obersten Leitungsgremium des IWF, ist Dr. Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank. Stellvertretender deutscher Gouverneur ist Olaf Scholz, Bundesminister der Finanzen. Der Bundesfinanzminister ist auch der deutsche Vertreter im Internationalen Währungs- und Finanzausschuss (IMFC), einem Ausschuss des Gouverneursrates des IWF, der die Funktionsfähigkeit des Währungssystems und seine Weiterentwicklung überwacht.“

Was macht der IMF?

Der Internationale Währungsfonds soll die Stabilität des internationalen Währungssystems sichern. So sollen Bürger und Länder eine sichere Basis für den Austausch von Gütern und Dienstleistungen basierend auf einem regulierten Finanzsystem haben.

„Dies ist von entscheidender Bedeutung, wenn nachhaltiges Wirtschaftswachstum gesichert und der allgemeine Lebensstandard erhöht werden sollen.“

Wie der IMF diese Ziele durchsetzt, kannst du hier nachlesen.

Nun regt der Internationale Währungsfonds politische Entscheidungsträger dazu an, globale Standards für Krypto-Assets zu implementieren. Ferner soll das Krypto-Ökosystem durch die Behebung von Datenlücken überwacht werden. Im Fokus stehen dabei auch die Stablecoins, von denen laut IMF Risiken für die wirtschaftliche Stabilität ausgeht. Eine Lösung für die vom IMF erkannten Probleme sind digitale Zentralbankwährungen (CBDC – Central Bank Digital Currency):

„Schwellenmärkte, die mit Kryptoisierungsrisiken konfrontiert sind, sollten die makroökonomische Politik stärken und die Vorteile der Ausgabe digitaler Zentralbankwährungen berücksichtigen.“

Ein Bild vom IMF
Ein Bild vom IMF

Überwachung digitaler Währungen hochfahren

Während der IMF nun die Ressourcen zum Überwachen „dieses weitreichenden und komplexen Übergangs“ zu digitalem Geld aufstockt, soll eine „angemessene Regulierung im Verhältnis zum Risiko und im Einklang mit denen globaler Stablecoins“ eingeführt werden. Aber nicht nur die digitalen Zentralbankwährungen sind Teil des Stabilisierungsplans, sondern auch die Entdollarisierungspolitik den Regierungen zum Überwinden makrofinanzieller Risiken.

Zur Entdollarisierung des IMFs gehören auch rechtliche und regulatorische Maßnahmen, die dann die Basis für die Einführung digitaler Zentralbankwährungen bieten sollen. Aber alles in Kombination mit einer verstärkten Überwachung der Kryptowährungen.

„Aufsichtsbehörden müssen die Risiken von Krypto-Assets kontrollieren, insbesondere in Bereichen von systemischer Bedeutung.“

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Alexandra Kons
Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.
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