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JPMorgan CEO Jamie Dimon: “Bitcoin ist ein aufgeblasener Betrug”

2 min
Von Shraddha Sharma
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IN KÜRZE

  • Jamie Dimon kritisiert wieder einmal Bitcoin, diesmal auf dem jährlichen WEF-Gipfel in Davos, Schweiz.
  • In den vergangenen Jahren kritisierte Dimon den Bitcoin des Öfteren.
  • Dennoch bietet JPMorgan seinen institutionellen Anlegern weiterhin Krypto-Dienstleistungen an.
  • promo

Jamie Dimon, CEO von JPMorgan Chase, kritisiert wieder einmal Bitcoin – diesmal auf dem jährlichen Gipfel des Weltwirtschaftsforums in Davos, Schweiz.

In einem Interview mit CNBC meinte Dimon:

“Bitcoin selbst ist ein aufgeblasener Betrug, Schmuck am Nachthemd.”

Der Top-Manager betonte damit einmal mehr, wie wenig er sich um den digitalen Vermögenswert schert. Darüber hinaus stellte Dimon auch dessen festes Angebot von 21 Millionen infrage.

Satoshi wird über die Bitcoiner lachen

Der Banker erklärte:

“Woher wissen Sie, dass es wirklich nur 21 Millionen gibt? Jeder behauptet, es werde vielleicht bis 21 Millionen gehen, doch am Ende wird Satoshis Bild auftauchen und euch alle auslachen.”

Wie bereits erwähnt, kritisiert Dimon den Vermögenswert nicht zum ersten Mal. Schon im Jahr 2021 gab der CEO seine Meinung zum Besten:

“Ich persönlich glaube, Bitcoin ist wertlos.”

Drei Jahre zuvor, 2018, meinte er:

“Ich wollte nicht der Wortführer gegen Bitcoin sein. Es ist mir scheißegal – das ist der Punkt, OK?”

Und im September 2017 bezeichnete er den Vermögenswert als einen Schwindel.

In einem kürzlichen Interview mit Fox Business Network nannte Dimon Krypto ein dezentrales Schneeballsystem, das vielen Menschen geschadet habe. Später ergänzte er:

“Ich habe es ein dezentralisiertes Schneeballsystem genannt, weil die Leute es einfach gehypet und gehypet und wieder gehypet haben. Später wird es einmal tonnenweise Bücher darüber geben, wie das Geld gestohlen wurde, was die Leute wussten und was sie nicht wussten.”

Zu guter Letzt behauptete er sogar, vom FTX-Zusammenbruch nicht überrascht gewesen zu sein.

JPMorgan und die Bitcoin-Kritik

Im Jahr 2014 bezeichnete Dimon den Bitcoin als undenkbar schlechte Wertanlage und ein Jahr später sagte er sogar dessen Untergang voraus. Doch eigentlich ist sich der Banker des Wertes dieser Technologie bewusst.

Gegenüber CNBC erklärte er:

“Blockchain ist ein technologisches Ledger-System, das wir zum Transport von Informationen nutzen. Wir haben es bereits für Rückkaufverfahren verwendet … es handelt sich um ein technologisches Hauptbuch, das in jeder nur erdenklichen Situation Verwendung findet.”

Es ist erstaunlich, wie die Investmentbank aktiv Investitionen in Blockchain und Kryptowährungen verfolgt, während sie den Sektor seit Jahren verunglimpft. Auch Daniel Pinto, Präsident von JPMorgan, spielte die Bedeutung von Kryptowährungen als eine Nischenanlageklasse herunter, während er die Geschäfte mit dem Vermögenswert wie üblich weiterbetreibt.

Anfang dieses Monats veröffentlichte JPMorgan einen Bericht zum US-Kryptomarkt. Eine bedeutsame Entwicklung, bedenkt man, dass es sich um eine der führenden US-Banken handelt. 

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Leonard Schellberg
Leonard Schellberg stieß im Jahr 2021 auf das Thema Kryptowährungen. Nachdem er sich ein fundiertes Wissen über den breiten Kryptomarkt angeeignet hatte, entwickelte er eine besondere Begeisterung für die Möglichkeiten der Distributed Ledger Technologie und Smart Contracts. Darüber hinaus hegt er ein großes Interesse für das globale Finanzsystem, Makroökonomie und Krypto-Trading. Noch während Leonard im Frühling 2022 seinen Bachelor in Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaften an der...
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