Platzt die KI-Blase oder nur Gewinnmitnahmen? The China Fund erzielt 164 % Plus, beginnt jetzt mit dem Verkauf

  • Shanghai Everlead Capital, Kursplus von 164% in diesem Jahr, beginnt mit Gewinnmitnahmen bei KI-Profiteuren
  • Layer-Daten zeigen: Compute-Aktien fielen im vergangenen Monat um 13 %, während Anwendungen stärker gefragt waren
  • Die KI-Blase platzt nur, wenn die Investitionen im Jahr 2027 unter 1 Billion USD stagnieren
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Chinas führende KI-Hedgefonds nehmen erste Gewinne mit, und die Frage nach einer KI-Blase steht wieder im Raum. Shanghai Everlead Capital, mit einem Plus von 164% in diesem Jahr, führt die Fonds an, die nun ihre größten Gewinner verkaufen.

Sie rechnen nicht mit einem Crash. Allerdings zeigen exklusive Layer-Daten von BeInCrypto, dass Geld aus den heißesten KI-Handeln abgezogen wird. Die Diskussion konzentriert sich nun auf die Ausgaben im Jahr 2027.

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Chinas erfolgreiche KI-Fonds nehmen Gewinne mit

Everlead hat seine Bestände an optischen- und Chip-Packaging-Aktien reduziert, beide gehören zur Compute-Ebene, die die KI-Rechenzentren betreibt.

Der Verkauf erfolgte, weil diese Titel sehr stark gestiegen sind. Die Marktkapitalisierung von Zhongji Innolight im Billionen-Yuan-Bereich und die Verzwölffachung bei Yangtze Optical Fibre zeigen, wie stark die KI-Optikbranche gelaufen ist. Gewinne in dieser Größenordnung führen in der Regel zu Gewinnmitnahmen.

Ein zweiter Fonds hat ähnlich gehandelt. Hunjin Capital hat seine stärksten KI-Positionen reduziert, darunter auch Speicherchip-Hersteller, bei denen ein Preisverfall erwartet wird, und hat in günstigere traditionelle Aktien umgeschichtet. Nach eigenen Angaben ist der Hardware-Zyklus bei KI nun zu 60% abgeschlossen, doppelt so viel wie im Februar.

Das sind zwei Fonds. Die entscheidende Frage ist, ob sich nun der gesamte Markt in diese Richtung bewegt.

Layer-Daten bestätigen eine marktweite Umschichtung

Das ist tatsächlich der Fall. Geld wird zwischen den Ebenen des KI-Handels umgeschichtet, wobei die Führungsrollen gewechselt haben.

Compute-Aktien, also Chip- und Hardware-Unternehmen, erzielten im Betrachtungszeitraum rund 62% Gewinn, fielen aber im vergangenen Monat etwa 13%. Energie und Infrastruktur stiegen um etwa 11%, stagnierten dann jedoch. Beide früheren Gewinner verlieren aktuell an Dynamik.

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Signale für eine Rotation in der KI-Stack-Ebene deuten auf eine spätere Phase des Zyklus hin
Signale für eine Rotation in der KI-Stack-Ebene deuten auf eine spätere Phase des Zyklus hin: Charlie Quant Lab

Apps und Software zeigen das umgekehrte Bild. Sie haben das ganze Jahr über rund 9% verloren, gewannen aber etwa 5% im letzten Monat, da neues Kapital einfloss.

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Dies wirkt wie eine Rotation in einer späteren Zyklusphase, nicht wie ein Zusammenbruch. Eine Ebene steht dabei im Zentrum der nachlassenden Dynamik, nämlich Energie.

Energie-Aktien handeln nun wie KI-Aktien

Energie-Aktien waren früher von Zinsen und Regulierung geprägt. Jetzt ist der Engpass bei KI von Chips auf Strombedarf übergegangen, da der Strombedarf von Rechenzentren für KI sich bis 2030 etwa verdoppeln dürfte. Deshalb entwickeln sich Energie-Aktien mittlerweile zusammen mit KI-Aktien.

Ein spezieller Indikator misst die 30-Tage-Korrelation zwischen Energie- und Compute-Segmenten. Diese liegt aktuell bei 0,74, während sie zu Beginn des Zyklus nahezu neutral war. Der KI-Energie-Handel ist im Gange.

Korrelation zwischen Energie und Compute erreicht 0,74
Korrelation zwischen Energie und Compute erreicht 0,74: Charlie Quant Lab

Die Verbindung wirkt in beide Richtungen. Wenn Compute schwächer wird, verliert auch Energie an Dynamik. Deshalb beobachten alle Fonds besonders, wie viel die großen Tech-Unternehmen weiter in KI investieren.

Die Investitionssumme 2027 entscheidet über die KI-Blase

Diese Investitionen werden als KI-Capex bezeichnet – das Kapital, das große Tech-Konzerne in Chips, Rechenzentren und Energie stecken. Sie halten die Compute- und Energie-Segmente profitabel.

Deshalb hängt alles an einer Frage: Fließen diese Investitionen weiter, nehmen die Fonds einfach nur frühzeitig Gewinne mit. Stoppen sie, haben die Fonds vor einer Blase verkauft.

Die großen Cloud-Unternehmen werden mehr als 600 Milliarden USD für den Ausbau im Jahr 2026 investieren, etwa 36% mehr, und Prognosen gehen für 2027 über 1 Billion USD hinaus. Aktuell fließt das Kapital weiterhin, es handelt sich also noch um Gewinnmitnahmen.

Die Gefahr ist ein Plateau im Jahr 2027. Ein Preiskrieg könnte dies auslösen. Chinesische Modelle bieten inzwischen die Leistung führender US-Systeme zu einem Bruchteil der Kosten, manche etwa 55-mal günstiger.

Günstige Modelle verringern die Rendite auf all diese Ausgaben. So hängt es zusammen: Wenn diese Rendite wegfällt, kürzen große Tech-Unternehmen ihre Investitionen, die Bereiche für Rechenleistung und Energie verlieren dauerhaft an Bedeutung, und das frühe Gewinnmitnehmen der Fonds wird zum ersten Zeichen für das Platzen einer Blase.

Die bullische Seite sieht weiterhin echte Gewinne, keine Blase wie im Jahr 2000. Die bärische Seite sieht zuerst den Preiskampf, der die Renditen verringert. Daher ist das Investitionsvolumen im Jahr 2027 die entscheidende Zahl. Bleibt es stabil, war dies Gewinnmitnahme. Bricht es ein, war die KI-Blase real.


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Haftungsausschluss

Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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