Was ist Slippage und wie vermeidet man es beim Krypto-Trading?

Von Joel Frank
30. Oktober 2022, 13:15 GMT+0100
Übersetzt Joey Bertschler
30. Oktober 2022, 13:15 GMT+0100
In Brief
  • Was ist Slippage?
  • Unterschiede von Slippage auf DEXs und CEXs.
  • Wie man am besten mit Slippage umgeht - alle Tipps und Tricks.

Kryptos könnten als eine der lukrativsten Investitionsmöglichkeiten in die Geschichte eingehen. Auch wenn der Markt stark korrigiert hat (auf rund 20.000 US-Dollar), so hat Bitcoin nichtsdestotrotz einen Sprung von ein paar Cent pro Bitcoin zu fast 70.000 US-Dollar geschafft. Allerdings sind Investitionen besonders im Kryptobereich äußerst risikoreich. Die Preise sind notorisch volatil. Dazu kommt noch ein Heer von Hackern und Betrügern, die ständig auf der Suche nach Sicherheitslücken sind – mit dem Ziel dein Geld zu stehlen.

Nicht zu vergessen sind auch die unübersichtlichen Regelungen der verschiedenen Regierungen jedes Landes. Der Krypto-Winter 2022 hat gezeigt, dass das Krypto-Ökosystem nach wie vor erhebliche strukturelle Schwächen aufweist. 

Krypto-Slippage ist eine weitere potenzielle Verlustquelle, derer man sich bewusst sein muss. Wenn Händler oder Investoren nicht vorsichtig sind, können sie im Laufe ihrer Trades erhebliche Verluste durch die Gebühren, also die Krypto-Slippage, erleiden. Was genau ist Slippage im Kryptobereich, und wie kann man es vermeiden?

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Was ist Krypto-Slippage?

Ein als Pantomime verkleideter Mann balanciert auf einer Stange. Hinter ihm sieht man ein Trading Chart und zwei große Pfeile nach unten. Ein Bild von BeInCrypto.com.
Trading ist ein Gleichgewichtsakt, besonders wenn die Kurse stark fallen oder steigen – Ein Bild von BeInCrypto.com.

Slippage passiert, wenn ein Händler einen Vermögenswert zu einem anderen Preis kauft oder verkauft, als er ursprünglich vorhatte. Die Märkte sind schnelllebig. Die Kaufbedingungen können sich zwischen dem Zeitpunkt, zu dem ein Auftrag auf den Markt kommt, und dem Zeitpunkt, zu dem der Auftrag tatsächlich ausgeführt wird, rapide ändern. Das führt dazu, dass der Händler dann einen anderen Preis erhält. Der Kryptomarkt ist so volatil, dass dieses Szenario sogar zwischen dem Sekundenbruchteil inmitten eines Doppelklicks passieren kann.

Slippage kann sowohl positiv als auch negativ sein. Mit anderen Worten: Händler können zwar einen schlechteren Preis als erwartet erhalten, aber auch einen besseren Preis.

Ob Slippage auftritt oder nicht, hängt von der Art des Auftrags ab, der auf dem Markt platziert wird. Wenn ein Händler eine Limit-Order platziert, erklärt er sich bereit, zu dem angegebenen Preis zu kaufen. Sinkt oder steigt der Wert auf diesen Preis, wird der Trade durchgeführt. 

Der Vorteil von Limit-Aufträgen ist, dass man garantiert keine Slippage hat. Der Nachteil ist, dass es länger dauern kann, bis ein Limitauftrag ausgeführt wird. Und wie bereits erwähnt, kann es auch vorkommen, dass der Trade nie stattfindet, wenn der gewünschte Preis nicht erreicht wird. 

Volatilität und geringe Liquidität – zwei Ursachen für Slippage

Slippage kann beim Handel mit allen Anlageklassen auftreten. Es ist aber bei Kryptowährungen besonders verherrend. Das ist auf die hohe Volatilität und die oft sehr geringe Liquidität der Anlageklasse zurückzuführen. Die meisten Altcoins haben einfach nicht genug Handelsvolumen, um regelmäßig zum Marktpreis gehandelt zu werden. Volatilität und mangelnde Liquidität sind die beiden Hauptursachen für Slippage. 

Volatilität

Da der Kryptomarkt sehr volatil ist, kann es binnen kürzester Zeit vorkommen, dass der Preis eines Tokens explodiert oder abstürzt. Slippage kommt vor, wenn ein Händler einen Auftrag auf dem Markt aufgibt, dann aber plötzlich einen anderen Preis als erhofft bekommt. Das passiert im Kryptobereich sehr häufig. Strategien, um dieser Volatilität entgegenzuwirken, findest du ab “Slippage auf dezentralen Kryptobörsen” weiter unten in diesem Guide.

Geringe Liquidität

Stell dir vor, ein Händler möchte eine Kryptowährung zu einem bestimmten Preis kaufen oder verkaufen. Auf der Gegenseite ist zu diesem Preis möglicherweise nicht genügend Liquidität vorhanden, um den Auftrag auszuführen. Um den Auftrag also abzuschließen, müsste der Handel zu einem Kompromisspreis ausgeführt werden, bei dem Liquidität vorhanden ist. Das könnte zu einem Preis führen, der sich erheblich von dem unterscheidet, den der Händler erwartet hatte. In diesem Fall muss sich dann zwischen einem schlechten Preis oder dem nicht stattfinden des Handels entschieden werden.

Wie funktioniert Slippage? Ein Beispiel

Ein Mann rutscht aus und ist dabei von Flaschen umgeben. Es geht um Slippage. Ein Bild von BeInCrypto.com.
Slippage als Ausrutscher visualisiert – Ein Bild von BeInCrypto.com.

Angenommen, ein Händler möchte einen Bitcoin kaufen, nachdem er gesehen hat, dass er auf einer Kryptobörse für 20.000 US-Dollar angeboten wird. Er erteilt einen Auftrag zum Kauf einer Bitcoin zum Marktpreis. Nach einer kleinen Verzögerung stellt der Händler fest, dass er am Ende 20.050 US-Dollar für einen Bitcoin bezahlt hat, etwas mehr als erwartet. Das ist ein Beispiel für negative Slippage.

Zu dieser Slippage kann es gekommen sein, weil an der Börse nicht genügend Liquidität vorhanden war, um einen ganzen Bitcoin für 20.000 US-Dollar zu kaufen. Wenn der Kaufauftrag des Händlers alle Verkaufsaufträge für Bitcoin zum Preis von 20.000 US-Dollar absorbiert, dann wird der Rest zugunsten von Liquidität mit einem höheren Preis abgewickelt.

Möglicherweise haben sich aber auch die Marktbedingungen zwischen dem Zeitpunkt der Auftragserteilung und der Ausführung geändert. Beispielsweise wenn der Preis ruckartig gestiegen ist. Es kann auch sein, dass andere Bitcoin-Käufer die Liquidität (alle Angebote) bei 20.000 US-Dollar zuerst aufgebraucht haben, oder die Verkäufer bei 20.000 US-Dollar haben plötzlich ihre Angebote zurückgezogen. Hätte der Händler einen Bitcoin für weniger als 20.000 US-Dollar ergattert, wäre das ein Fall von positiver Slippage gewesen. Ein plötzlicher Zustrom von Angeboten zu einem niedrigeren Preis könnte dazu führen.

Stelle dir jetzt die umgekehrte Situation vor. Ein Händler sieht den Bitcoin-Preis bei 20.000 US-Dollar und möchte einen Bitcoin direkt zum Marktpreis verkaufen. Wenn er mehr als 20.000 US-Dollar erhält, würde das positive Slippage bedeuten und umgekehrt.

Wie berechnet man Slippage?

Slippage kann entweder als Nominalbetrag (d.h. in einer Währung) oder als Prozentsatz ausgedrückt werden. Im obigen Beispiel, in dem ein Händler erwartet, einen Bitcoin für 20.000 US-Dollar zu kaufen, aber schließlich 20.050 US-Dollar bezahlt, betrug der Unterschied 50 US-Dollar. In Prozent ausgedrückt, hat der Händler am Ende (50/20.000) * 100 = 0,25 % extra bezahlt. Der Slippage Wert wäre also 0,25 % oder 50 US-Dollar.

Was bedeutet Slippage-Toleranz?

Viele Handelsplattformen, einschließlich dezentraler (DEX) und zentraler Kryptobörsen (CEX), ermöglichen es Händlern festzulegen, wie viel Slippage sie tolerieren. So können Trader die Ausführung von unvorteilhaften Geschäften verhindern (wenn die Slippage diesen bestimmten Prozentsatz geht).

Die Definition von Slippage-Toleranz ist die Preisdifferenz zwischen dem, was der Händler bei der Auftragserteilung erwartet (bzw. erhofft), und dem, was er bereit ist zu akzeptieren, wenn der Handel ausgeführt wird. In der Regel geben Handelsplattformen Slippage-Toleranz als Prozentsatz des gesamten Handelswertes an.

Slippage auf dezentralen Kryptobörsen

Man sieht einen Laptop auf dem das Wort “SLIP” steht. Daneben sind ein Dutzend UniSwap Token. Eine Illustration von BeInCrypto.com.
Slippage auf UniSwap – Eine Illustration von BeInCrypto.com.

Dezentrale Kryptbörsen haben gegenüber ihre zentralen Pendants einige bedeutende Vorteile. So erfordert der Handel auf einer DEX keine KYC Verifizierung (Know Your Customer – eine Hintergrundüberprüfungen), die für viele, die anonym bleiben wollen, ausgrenzend sein können. 

Einer der größten Nachteile im Vergleich zu traditionellen Kryptobörsen ist jedoch, dass DEXs oft schlechtere Slippage aufweisen

Warum ist das so? Smart Contracts steuern den Handel auf DEXs. Das bedeutet, dass im Gegensatz zu zentralen Börsen ein Handel auf einer DEX nicht sofort verarbeitet wird. Vielmehr gibt es eine Verzögerung, während der Handel auf der Blockchain verarbeitet wird (üblich für jede Art von Blockchain-Transaktion).

Die längere Verzögerung zwischen der Transaktionsbestätigung und der Transaktionsausführung bedeutet, dass es ein längeres Zeitfenster gibt, in dem Slippage auftreten kann.

Die Berechnung der Slippage ist bei einem DEX genau dasselbe wie bei jeder anderen Handelsplattform. Nehmen wir zum Beispiel an, du möchtest ETH im Wert von 500 USDC kaufen. Uniswap zeigt dir den erwarteten Preis in ETH an. Uniswap ermöglicht es dir, eine Slippage-Toleranz festzulegen, und zeigt dir auch die erwartete Mindestausgabe von ETH an, wenn die maximale Slippage erreicht ist.

Es handelt sich bei dem Bild um einen Screenshot des Handelsmenü auf UniSwap mit der Slippage angezeigt.
Bild: Screenshot des Handelsmenü auf UniSwap mit angezeigter Slippage.

Wie man Slippage auf einer DEX vermeidet

Ein Mann fällt von einem Würfel herunter, der auf dem DEX steht. Er wird von grossen Händen aufgefangen. Eine etwas abstrakte Visualisierung von BeInCrypto.com.
Die Preisausrutscher auf DEXs vermeiden. Ein Bild über Slippage von BeInCrypto.com.

Nachfolgend sind einige der Methoden aufgeführt, die Händlern helfen, Slippage auf einer DEX zu vermeiden.

Eine höhere Gas Gebühr zahlen

Um eine Transaktion in einem Blockchain-Netzwerk wie Ethereum durchzuführen, müssen die Nutzer eine Gebühr an die Netzwerk-Validatoren zahlen. Diese Gebühr wird als “Gasgebühr” oder einfach “GAS” bezeichnet. Sie bietet den Netzwerkvalidatoren einen Anreiz, entweder 1) deine Kryptos zu staken, um das Netzwerk zu sichern (wie im Fall von Proof-of-Stake-Blockchains) oder 2) Rechenleistung zur Verfügung zu stellen, um das Netzwerk zu sichern (wie im Fall von Proof-of-Work-Blockchains). Wenn ein Nutzer eine Transaktion auf einer Blockchain in Auftrag gibt, reiht sie sich in eine Warteschlange anderer Transaktionen ein, die auf ihre Verifizierung warten.

Um das Problem von Slippage auf einer dezentralen Kryptobörse zu verringern, kann ein Händler mit dem freiwilligen Bezahlen von mehr Gas die Geschwindigkeit der Verarbeitung seiner Transaktion erhöhen. Er zahlt also ein zusätzliches Trinkgeld auf die Transaktionsgebühr, damit seine Transaktion in der Warteschlange weiter nach oben geschoben wird. Händler können Websites wie Etherscan nutzen, um herauszufinden, wie viel Gas sie bezahlen müssen, damit ihre Transaktion vorrangig behandelt wird.

Trading auf Layer 2 basierten DEXs

Gegenwärtig laufen die meisten DEXs auf Layer 1 Blockchain-Netzwerken. Zum Beispiel wird ein Großteil des Handels, der auf Uniswap stattfindet, direkt vom Ethereum-Netzwerk betrieben. Wenn das Ethereum-Netzwerk überlastet ist, kann das den Handel verlangsamen und das Risiko von Slippage auf Plattformen wie Uniswap erhöhen.

Layer 1 Netzwerke wie Ethereum verfügen jedoch auch über “Skalierungslösungen”. Eines der bekanntesten Beispiele ist Polygon, eine Sidechain, die parallel zu Ethereum läuft. Transaktionen werden auf dem Netzwerk schnell verarbeitet, da die Verarbeitung nicht auf der Mainchain stattfindet. Polygon ist ein Beispiel für ein Layer 2 Protokoll.

Händler könnten sich also für einen Layer 2 basierten DEX entscheiden, was schnellere Transaktionen, ein geringeres Risiko von Slippage und sogar noch niedrigere Gasgebühren ermöglicht. Als Händler kannst du beispielsweise eine Kryptobörse wie Quickswap nutzen, die auf Polygon aufgebaut ist.

Wie zu Anfang des Artikels bereits erwähnt, können Händler bei den meisten DEXs auch ihre Slippage-Toleranz anpassen. Eine zu niedrige Slippage-Toleranz kann verhindern, dass ein Handel zustande kommt. Sie verhindert jedoch unerwartet hohe Verluste aufgrund von Slippage.

Wie man Slippage bei CEXs reduziert

Ein Mann fällt von einem Würfel herunter, auf dem CEX steht. Er wird von großen Händen aufgefangen. Eine etwas abstrakte Visualisierung von BeInCrypto.com.
Die Preisausrutscher auf CEXs vermeiden. Ein Bild über Slippage von BeInCrypto.com.

Ähnlich wie bei DEXs können Händler auch auf traditionellen Handelsplattformen wie CEXs Slippage reduzieren.

Limit-Aufträge verwenden

Beim Handel auf zentralen bzw. traditionellen Kryptobörsen haben Händler eine Reihe anderer Möglichkeiten zur Verfügung, um das Verlustrisiko infolge von Slippage zu minimieren. Erstens könnte ein Händler Limit-Orders verwenden, anstatt zum Marktpreis zu kaufen. Wie bereits in diesem Artikel erläutert, besteht bei Limit-Orders das Risiko, dass sie nicht erfüllt werden – jedoch gleichzeitig entsteht kein Slippage.

Handel in Zeiten geringer Volatilität

Anleger können sich dafür entscheiden, zu Tageszeiten zu handeln, in denen die Volatilität normalerweise nicht so hoch ist. Vermeide zum Beispiel den Handel um die Zeit des Crossovers zwischen Europa und den USA oder um die Zeit, an der der US-Markt geöffnet ist. Es auch ist ratsam, den Handel um die Zeit großer Marktereignisse (wie die Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten oder ein Ereignis der Zentralbank) zu vermeiden.

Große Trades aufspalten

Wenn Händler Kryptowährungen in signifikanter, potenziell marktverändernder Größe kaufen oder verkaufen möchten, kann er die Transaktion in kleinere Stücke aufzuteilen. Durch die Aufteilung eines großen Trades in eine Reihe kleinerer Trades kann der Händler die Auswirkungen auf den Markt und potenzielle Verluste aufgrund von Slippage reduzieren.

Wie sehr muss man sich als Kryptoanleger über Slippage sorgen?

Es ist für alle Teilnehmer des Kryptomarktes wichtig zu wissen, was Slippage ist und wie man damit umgeht. Für manche ist Slippage jedoch ein weitaus größeres Problem als für andere.

Für einen Krypto-Kleinanleger, der unregelmäßig Transaktionen durchführt und seine Kryptowährungen langfristig halten möchte, ist es wahrscheinlich nicht so wichtig, ob die Abweichung 0,5 % statt 0,25 % beim Kauf beträgt. Dieser kleine Betrag würde (hoffentlich) im Vergleich zu den langfristigen Renditen der Investition verblassen.

Für Großanleger kann ein Verlust von 0,25 % bis 0,5 % tatsächlich eine beträchtliche Summe ausmachen. Es könnte sich also für solche Anleger lohnen, diesen Verlust so weit wie möglich zu vermeiden.

Für Kryptohändler, die Transaktionen mit hoher Frequenz durchführen (Daytrader und Scalper) wird das Vermeiden von Slippage ebenfalls große Bedeutung haben. Ein Verlust von 0,25 % mehrmals pro Tag kann sich schnell sammeln und die Gewinne auffressen.

Häufig gestellte Fragen

Ist Slippage bei Krypto-Trading wichtig?

Slippage kann bedeuten, dass man weniger aus einem Handel herausbekommt, als man zu Beginn erwartet hat. Slippage kann sehr klein sein und praktisch unbemerkt bleiben. Aber wenn Händler nicht aufpassen, kann durch Slippage leicht ein kleines Vermögen verloren gehen.

Wie kann man Slippage bei Krypto verhindern?

Die einzige Möglichkeit, Slippage komplett zu verhindern, ist der Handel mit Limit-Orders auf einer zentralen Kryptobörse. Andernfalls kann Slippage durch die Verwendung von Slippage-Toleranzgrenzen, den Handel zu Zeiten geringerer Volatilität und die Aufteilung großer Trades in kleinere Stücke reduziert werden. Beim Handel auf DEXs können Händler die Gasgebühren erhöhen (also freiwillig mehr bezahlen), um ihre Transaktion schneller in der Blockchain verifiziert zu bekommen. Alternativ können Händler auch DEXs nutzen, die auf schnelleren, weniger belasteten Layer 2 Netzwerken basieren.

Wie hoch sollte meine Slippage-Toleranz sein?

Die Slippage-Toleranz ist eine Frage der Präferenz. Generell werden 0,5 % auf den meisten großen DEXs empfohlen. Je wichtiger es dir ist, den Handel schnell abzuschließen, desto höher sollte deine Toleranz sein (und dementsprechend niedriger, wenn es nicht eilt).

Ist eine höhere Slippage-Toleranz besser?

Wenn Marktschwankungen zu deinen Gunsten ausfallen, könnte eine höhere Slippage-Toleranz zu Gewinnen führen. Es kann also manchmal besser sein. Es kann aber auch bedeuten, dass du aufgrund von Kursschwankungen durch eine hohe Toleranz hohe Gebühren bezahlst.

Wirkt sich Slippage auf den Preis aus?

Slippage hat keinen Einfluss auf den Kaufpreis selbst. Es geht hierbei konkret um die Preisveränderung durch Kursschwankungen. Genauer gesagt handelt es sich um eine Verschiebung des Angebots (Supply) und der Nachfrage (Demand) zu verschiedenen Preispunkten.

Was ist Krypto-Slippage?

Wenn ein Kryptohändler mehr oder weniger Krypto oder Fiat erhält, als er zum Zeitpunkt der Platzierung des Handels erwartet hatte, nennt man das Slippage. Das kann eine Folge von geringer Liquidität oder hoher Marktvolatilität sein.

Wie misst man die Slippage-Toleranz?

Die Slippage-Toleranz wird normalerweise als Prozentsatz des Gesamtbetrags ausgedrückt, den ein Händler von einem Handel erwartet. Ein Beispiel: Ein Händler möchte einen Bitcoin für 20.000 US-Dollar kaufen oder verkaufen. Nehmen wir an, er ist bereit, einen Slippage von 200 US-Dollar zu akzeptieren. 200 US-Dollar sind 1 % von 20.000 US-Dollar. Das bedeutet, dass die Toleranz für Slippage 1 % beträgt.

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