Während sich das nächste Jahrzehnt von TradFi und Krypto entwickelt, schaut LTP gemeinsam mit der Branche nach vorne. Wie fühlt es sich an, aus nächster Nähe den Puls von TradFi und Krypto in Zeiten von Marktschwankungen zu beobachten?
Wie fühlt es sich an, aus nächster Nähe den Puls der digitalen Werte (Krypto) und der traditionellen Finanzwelt (TradFi) in Zeiten von Marktschwankungen zu beobachten?
Am 9. Februar 2026 ging der jährliche institutionelle Digitale-Asset-Gipfel Liquidity 2026 von LTP Hongkong erfolgreich in Hongkong zu Ende. Bereits im vierten Jahr in Folge brachte das Event erneut führende Vertreter von Hedgefonds, Market Makern, Hochfrequenz-Handelsfirmen, Family Offices, Vermögensverwaltern, Börsen, Verwahrern, Banken und Technologie-Dienstleistern zusammen. Somit wurde ein weiterer Meilenstein im schnellen Zusammenwachsen von digitalen Werten und traditionellen Finanzmärkten erreicht.
Über das ganze Tagesprogramm hinweg gab es wichtige Vorträge, Fragerunden am Kamin und tiefe Diskussionsrunden. Dabei tauschten sich Redner und Teilnehmer intensiv über die Entwicklung des globalen Finanzsystems, das Aufkommen von Tokenisierung und die schnelle Verbindung von Multi-Asset-Ökosystemen aus. Sie untersuchten, welche neuen Chancen und Möglichkeiten entstehen könnten, während Institutionen immer stärker digitale Werte annehmen.
Als der Gipfel endete, zeigte sich bei den vielen verschiedenen Meinungen ein klarer gemeinsamer Punkt: In dieser Umbruchphase der weltweiten Finanzwelt werden Infrastrukturaufbau, Austausch mit Aufsichtsbehörden und Zusammenarbeit zwischen Institutionen die wichtigsten Grundlagen für nachhaltiges Wachstum in der Branche sein. Dieses Forum war nicht nur ein Raum für neue Ideen, sondern ein entscheidender Schritt für die digitale-Asset-Branche in Richtung Standardisierung, Institutionalisierung und breite Bedeutung.
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Bei Liquidity 2026 hat LTP Fachleute aus aller Welt eingeladen, um die Zukunft der institutionellen Märkte für digitale Werte aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten – unter anderem wurden Kerninfrastrukturen, Liquiditäts-Anbindung, Tokenisierung und neue Marktkonzepte erforscht.
Multi-Asset-Trading und Markt-Konvergenz: Wie kompatibel und widerstandsfähig sind Krypto und TradFi?
Die Teilnehmer waren sich weitgehend einig: Krypto-Werte werden zunehmend als zentrale Anlageklasse gesehen und sollen zwingend in institutionellen Portfolios berücksichtigt werden. CIOs können diese Anlageklasse nicht mehr ignorieren, so Stephan Lutz, CEO von BitMEX. Während TradFi Institutionen Krypto Assets offiziell in ihre Anlagestrategien aufnehmen, verändert sich auch das Design von Handelssystemen. Es geht nicht mehr nur um Leistung, sondern darum, dass sich digitale Werte problemlos in bestehende Vorgaben, API-Strukturen und Risikokontrollen einfügen.
Die Widerstandsfähigkeit von Systemen wurde oft betont. Tom Higgins, Gründer und CEO von Gold-i, sagte während einer Diskussionsrunde, dass man immer damit rechnen muss, dass ein System ausfällt. Durch das Zusammenschalten mehrerer Handelsplätze könne man Redundanz und Stabilität gewährleisten. Auf höherer Ebene bleibe die Aufspaltung der Regulierung eines der größten Hindernisse für globale Märkte. Ohne internationale Abstimmung bleibe eine echte Zusammenführung verschiedener Anlageklassen schwierig.
Die neue Settlement-Schicht: Clearing, Verwahrung und Interoperabilität
Bei den Gesprächen zu Abwicklung und Verwahrung wurde klar: Verwahrstellen entwickeln sich von passiven Verwaltern zu einem wichtigen Teil der Infrastruktur. Sie unterstützen heute Abwicklung, Clearing und Risikomanagement. Wenn immer mehr Institutionen teilnehmen, ist Verwahrung nicht mehr nur eine Sache für die Einhaltung von Regeln. Vielmehr verbindet sie regulatorische Sicherheit und die Möglichkeit, Arbeitsprozesse zu vergrößern.
Auch die Bedeutung von Vertrauen ändert sich. Ian Loh, CEO von Ceffu, meinte, Vertrauen müsse direkt in die technischen Abläufe auf der Chain eingebunden werden. Krypto-Werte können durch Zusammenarbeit zwischen Verwahrern und Prime Brokern echte Erträge bringen. Die Bedeutung ausgereifter Drittanbieter-Technologie wird immer deutlicher. Amy Zhang, Leiterin APAC bei Fireblocks, hob hervor, dass die Branche mehr und mehr auf bestehende Infrastruktur-Anbieter baut. Europa wird dabei wegen seiner klaren Regeln und reifen Infrastruktur zu einem wichtigen Standort für institutionelle digitale Werte.
Technische Doppelsicherung gilt für viele als Schlüssel, um größere Probleme im System abzufedern. Wie Darren Jordan, Commercial-Chef bei Komainu, sagte, müsse sich die Verwahrung künftig mehr um den Nutzen von Werten kümmern. Wichtig sei dann nicht nur, ob Assets sicher liegen, sondern ob man sie sicher und verlässlich übertragen kann.
Infrastruktur neu aufbauen: So verändert sich der Daten-Kurs
Johann Kerbrat, SVP und GM von Robinhood Krypto, beschrieb, wie Robinhood sich von einer Krypto-Handelsplattform zu einer Allzweck-Infrastruktur für Finanzdienstleistungen entwickelt. Dabei nutzt sie Blockchain, um Zahlungen, Abwicklung und traditionellen Wertpapierhandel neu zu gestalten. Die Komplexität wird für die Nutzer dabei möglichst einfach gehalten.
Aus seiner Sicht ist die Effizienz bei der Abwicklung das Hauptproblem in der klassischen Finanzwelt. Dort dauert es oft T+1 oder länger, während Krypto-Systeme rund um die Uhr verfügbar sind und fast sofortige Übertragungen ermöglichen. So sinken Kosten und Risiken spürbar. Innerhalb der Regeln arbeitet Robinhood daran, Aktien auf 1:1-gedeckter Basis zu tokenisieren. Er glaubt, dass die Tokenisierung bald von Stablecoins auf Aktien, ETFs und Privatmärkte übergeht. Die große Herausforderung sieht er jedoch bei der praktischen Umsetzung der Regeln und darin, dass viele gemeinsam mitmachen.
Cory Loo, APAC-Chef beim Pyth-Netzwerk, beschrieb den Markt für Marktdaten als eine oft unterschätzte Branche. Sie macht jährlich mehr als 50 Mrd. USD Umsatz und Datenkosten sind in den letzten 25 Jahren um das 15-Fache gestiegen. Die wirklichen Kosten entstehen jedoch nicht durch ungleichen Zugang, sondern durch schwankende Datenqualität – diese entscheidet am Ende, ob Händler gute Kurse bekommen.
Pyth Network will klassische Datenströme neu aufbauen, indem Kursdaten direkt von Handelsfirmen und Börsen an eine gemeinsame Preisschicht gehen. So erhalten Institutionen bessere Daten schneller und günstiger, mit Updates zu vielen Assets innerhalb von Millisekunden. Loo berichtete, dass Pyth Pro schon über 80 Abonnenten in zwei Monaten gewonnen hat und im ersten Monat mehr als 1 Mio. USD ARR erzielte. Das Projekt will zudem einen Wert-Erfassungsmechanismus einbauen: Einnahmen aus Abos fließen in eine DAO, die Token zurückkauft und Rücklagen bildet.
Sponsored SponsoredSo investieren institutionelle Anleger: Von Spekulation zu gezieltem Krypto-Engagement
Es gibt eine deutliche Verschiebung bei der Kapitalvergabe. Institutionen bewegen sich weg von Erzählungen und hin zu Anlageprodukten, bei denen die Nachfrage klar ist und die Regeln durchschaubar sind. Fabian Dori, CIO von Sygnum, beobachtete, dass der Fokus nach dem Hype um das Metaverse wieder stärker auf dem Nutzen von Smart Contracts für bessere Abläufe im Werteschöpfungsprozess liegt. Risikomanagement ist dabei immer mehr das wichtigste Kriterium, nicht mehr die Hoffnung auf hohe Gewinne.
Die meisten Experten erwarten, dass Tokenisierung die Branche grundlegend verändern wird. Damit das geschieht, braucht es aber eine echte Nachfrage der Kunden – die Technik alleine reicht nicht. Das Interesse an Index- und strukturierten Produkten steigt. Giovanni Vicioso, Global Head of Cryptocurrency Products bei der CME Group, meint, dass künftig viele verschiedene Technologien und Märkte nebeneinander bestehen werden.
Trading Convergence: Wie Liquidität, Kurs und Risiko zusammenkommen
Bei Gesprächen über Liquidität und Risikomanagement ging es vor allem um die Stabilität der Systeme in sehr schwierigen Marktsituationen. Jeremi Long, CIO von Ludisia, betonte, dass Verbesserungen an der Infrastruktur die Ausführung deutlich besser gemacht haben. Außerdem sagte er, dass Risikomanagement immer für den schlimmsten Fall geplant werden sollte.
Eine bessere Nutzung von Kapital über verschiedene Handelsplätze hinweg gilt als wichtige Lösung für zu stark verteilte Kapitalnutzung. Es werden immer mehr neue Modelle entwickelt, bei denen Börsen und Verwahrer zusammenarbeiten, damit Kapitalpools gemeinsam genutzt werden können. In diesem Zusammenhang wird Transparenz immer wichtiger. Giuseppe Giuliani, Vizepräsident des Institutionellen Teams von Kraken, erklärte, dass Liquidität davon abhängt, dass Risiken klar bepreist werden. Zudem spielen Transparenz und stabile Abläufe der DEX direkt eine Rolle dafür, ob Market Maker im Markt aktiv werden.
So entsteht die Infrastruktur für die digitale Vermögenswert-Ökonomie
Auf institutioneller Ebene und bei der Infrastruktur zeigen mehrere Praxisbeispiele, dass vom einfachen Test nun zur Nutzung im echten Betrieb gewechselt wird. Versuche mit Stablecoins bei Versicherungen oder Zahlungen machen die echten Vorteile von Abwicklungen auf der Chain sichtbar. Einige Unternehmen überlegen mittlerweile, wichtige Produkte komplett auf die Chain zu bringen, um Zugang zu globaler Liquidität zu erhalten.
Die Stabilität von Systemen wird immer mehr als Schutz für die eigenen Einnahmen gesehen. Zeng Xin, Senior Web3 Solutions Architect bei AWS, sagte, Stabilität sei wie eine „Einkommensversicherung“. Die Cloud-Infrastruktur gibt den digitalen Märkten die nötige Stärke und Anpassungsfähigkeit. Allerdings sorgen traditionelle Vorschriften weiterhin dafür, dass Kapital nur begrenzt eingesetzt werden kann.
Sherry Zhu, Leiterin für Digitale Vermögenswerte bei Futu Holdings Limited für die Futu Group, meinte, dass Vertrauen und Einfachheit die größten Chancen für Brokerplattformen sind. Dennoch räumte sie ein, dass Vorschriften wie Basel die Kapitalverwendung einschränken. Außerdem ist es besonders wichtig, bei Institutionen eine gute Balance zwischen Vorschriften, Datenschutz und Verwahrung zu finden, bevor sie im DeFi-Bereich mitmachen.
SponsoredAlles als Sicherheit: RWA, Stablecoins und tokenisierte Kredite
Diskussionen darüber, ob tokenisierte Vermögenswerte als Hauptsicherheit dienen können, werden nun auch umgesetzt. Verglichen mit traditionellen Lösungen ist Sicherheitenstellung auf der Chain, dank Abwicklung rund um die Uhr, besser geeignet für schnelle Nachschusspflichten bei Derivaten. Trotzdem bleibt die rechtliche Klarheit entscheidend.
Chetan Karkhanis, SVP bei Franklin Templeton, betonte, wie wichtig es ist, echte Vermögenswerte direkt auf der Chain zu haben und nicht nur digitale Kopien. Nur so gibt es eine klare rechtliche Grundlage. Auch wie Token rechtlich eingeordnet werden und was das für Kapitalanforderungen bedeutet, ist sehr wichtig. Unternehmen, die tokenisierte Sicherheiten prüfen, achten besonders auf rechtliches Eigentum, Risiken im Betrieb, Aufbewahrungslösungen und auch darauf, wie tief die Liquidität reicht.
Nach dem Hype: Wohin steuert die Branche jetzt?
Zum Ende des Gipfels waren sich die Teilnehmer einig: Die reine Tokenisierung ist kein Vorteil an sich. Entscheidend ist, ob damit spürbare Verbesserungen bei Rücklagen, Handel oder Abwicklung erreicht werden.
Erkan Kaya, CEO von ABEX, meinte, dass es möglich sei, dass Tokenisierung die klassische Finanzwelt komplett in Krypto einbindet. Wahrscheinlich werde es dazu in den nächsten zehn Jahren einen Wendepunkt geben. Während Zulassungen, stabile Systeme und gute Nutzererfahrung immer wichtiger werden, scheint sich die Entwicklung der Finanz-Infrastruktur nicht mehr aufhalten zu lassen. Krypto Assets sind längst nicht mehr nur ein Extra neben TradFi, sondern sie können die Grundlogik und Machtverhältnisse stark verändern. Moses Lee, Leiter von APAC bei Anchorage Digital, brachte die Meinung der Community auf den Punkt: Tokenisierung allein bringt keinen Erfolg – ihr Wert zeigt sich nur, wenn sie wirkliche Vorteile bei Rücklagen, Handel oder Abwicklung bringt.
Fusion von TradFi & Krypto: Fazit
Für LTP ist der Übergang der Branche in eine reifere Phase – in der auch der Hype nachlässt – der beste Zeitpunkt, damit solide Infrastruktur, gute Einhaltung von Vorschriften und nachhaltige Innovation entstehen können. Wir sind überzeugt: Der bleibende Wert liegt in den Grundsystemen, die den Markt meist unsichtbar unterstützen.
Von 2023 bis 2026 und von regionalen Märkten hin zu globaler Sicht begleitet LTP aufmerksam und aktiv den Wandel in der Struktur, bei Regeln und Institutionen der Branche für digitale Vermögenswerte. Der Abschluss von Liquidity 2026 ist ein wichtiger Meilenstein in unseren langfristigen Anstrengungen, die Verbindung von Krypto Assets und TradFi voranzubringen.
Auch künftig wird LTP stark in den Ausbau des Ökosystems investieren. Es geht darum, stärkere Infrastruktur und mehr Zusammenarbeit zu erreichen, damit wir die nächsten zehn Jahre der digitalen Vermögenswerte mitgestalten können.
In dem Maße, wie der Aufbau der Infrastruktur, Zusammenarbeit mit Aufsichtsbehörden und Kooperationen zwischen Firmen zusammenkommen, entsteht eine gesündere, professionellere und immer mehr im Mainstream verankerte Ära für digitale Vermögenswerte.
Sponsored SponsoredObwohl Liquidity 2026 gerade erst vorbei ist, beginnt für die enge Verbindung zwischen digitalen Vermögenswerten und TradFi jetzt erst die zweite Hälfte. Als langfristiger Beobachter und Teilnehmer setzt sich LTP weiter für Ökosystem-Aufbau und Branchengespräche ein, um die Entwicklung der nächsten zehn Jahre aktiv zu unterstützen.
Ein ausführlicher Nachbericht mit allen wichtigen Inhalten der Runde Tische und Anmerkungen der Hauptredner erscheint in Kürze. Bleib dran.
Über LTP
LTP ist ein weltweiter institutioneller Prime Broker, der extra für die Anforderungen im Markt für digitale Vermögenswerte gebaut wurde. Mit den Erfahrungen aus der klassischen Finanzwelt verbindet LTP diese Standards mit Innovationen rund um Blockchain. Das Angebot reicht von der Durchführung von Handelsaufträgen, Abwicklung, Verwahrung bis hin zur Finanzierung. Außerdem gibt es Lösungen für Asset Management, regulierten OTC-Blockhandel und regelkonforme Möglichkeiten für Ein- und Auszahlungen. So entsteht eine sichere und skalierbare Grundlage für Institutionen im Krypto-Ökosystem.
LiquidityTech Limited verfügt über eine HK SFC-Lizenz für regulierte Tätigkeiten vom Typ 1, 2, 4, 5 und 9.
Liquidity Technology Limited ist bei der BVI FSC als Anbieter für virtuelle Vermögenswerte registriert und besitzt eine Lizenz gemäß SIBA für Investmentgeschäfte.
Das Unternehmen ist bei der Bank von Spanien als Anbieter für virtuelle Vermögenswerte eingetragen.
Liquidity Fintech Pty Ltd ist bei AUSTRAC als Anbieter für Krypto-Börsen, Überweisungs- und Devisendienste gemeldet.
Liquidity Fintech Investment Limited ist von der BVI FSC für das Erbringen von Investment-Management-Diensten lizenziert.
Neutrium Trust Limited ist als Treuhandgesellschaft nach dem Trustee Ordinance registriert und als Trust- oder Gesellschaftsdienstleister nach AMLO lizenziert.
Liquidity Fintech FZE hat von der Dubai VARA die Grundsatzgenehmigung (IPA) für eine VASP-Lizenz erhalten (Hinweis: Die IPA erlaubt noch keine regulierten Tätigkeiten).
Hinweis: Alle regulierten Tätigkeiten werden nur von den zuständigen Unternehmen ausgeführt, die jeweils ordnungsgemäß lizenziert oder registriert sind. Sie handeln dabei immer innerhalb der geltenden Vorschriften und Rechtsbereiche.
Mehr Informationen: https://www.liquiditytech.com