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Marathon verkauft Bitcoin im Wert von 1,1 Milliarden USD, Metaplanet steigt auf Platz 3

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Geschrieben und bearbeitet von
Lockridge Okoth

02 April 2026 10:21 CET
  • Metaplanet kauft 5.075 BTC für 398 Millionen USD, Bestand steigt auf 40.177 BTC
  • Tokio-Unternehmen überholt MARA Holdings nach Verkauf von 15.133 BTC
  • Strategy führt mit 762.099 BTC, Twenty One Capital folgt auf Platz zwei
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Metaplanet (3350) hat im ersten Quartal 2026 etwa 5.075 BTC für ungefähr 398 Millionen USD gekauft. Damit erhöht sich der Gesamtbestand auf 40.177 BTC. Das Unternehmen überholt dadurch MARA Holdings in der globalen Bitcoin-Treasury-Rangliste.

Das in Tokio börsennotierte Unternehmen liegt nun nur noch hinter Strategy (MSTR) und Twenty One Capital (XXI), wenn es um die Menge an Bitcoin auf den Bilanzen börsennotierter Unternehmen geht.

Der Aufstieg von Metaplanet auf den dritten Platz liegt sowohl an der eigenen Akkumulation als auch am massiven Rückzug von MARA Holdings (MARA).

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Größte börsennotierte Unternehmen mit BTC-Bestand
Größte börsennotierte Unternehmen mit BTC-Bestand. Quelle: Bitcoin Treasuries

Der in den USA ansässige Miner verkaufte vom 4. März bis zum 25. März 15.133 BTC für rund 1,1 Milliarden USD. Mit den Erlösen wurden Wandelanleihen im Wert von 1 Milliarde USD, fällig 2030 und 2031, zurückgekauft.

Durch diesen Verkauf reduzierte sich der Bestand von MARA auf 38.689 BTC, zuvor waren es zu Jahresbeginn 53.822 BTC. Das Unternehmen bezeichnete diese Maßnahme als Bilanzmanagement und gab an, die ausstehenden Wandelanleihen um ungefähr 30% verringert zu haben.

Bereits im vierten Quartal 2025 meldete MARA einen Nettoverlust von 1,7 Milliarden USD nach einer Abschreibung von 1,5 Milliarden USD auf digitale Vermögenswerte.

Die strategische Ausrichtung auf KI-Infrastruktur und Rechenzentren war ein weiterer Grund, den Bitcoin-Bestand zu verringern.

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Metaplanets Strategie zur Akkumulation

Metaplanet zahlte im ersten Quartal durchschnittlich etwa 78.000 USD pro Coin für die Zukäufe. Der durchschnittliche Einstandspreis über alle 40.177 BTC liegt bei rund 97.000 USD, was eine Gesamtinvestition von circa 3,9 Milliarden USD bedeutet.

Das Unternehmen wies seit Jahresbeginn eine BTC-Rendite von 2,8% aus. Allerdings hat Metaplanet weitaus größere Pläne.

Mit dem „555 Million Plan” strebt das Unternehmen bis Ende 2026 einen Bestand von 100.000 BTC an und bis Ende 2027 von 210.000 BTC.

Um weitere Käufe zu finanzieren, hat Metaplanet Kapital durch internationale Aktienverkäufe und die Ausübung von Optionsscheinen eingeworben.

Vor Kurzem erhielt das Unternehmen rund 255 Millionen USD von globalen institutionellen Investoren. Weitere 276 Millionen USD könnten noch hinzukommen.

Allerdings kann der Aktienkurs mit den umfangreichen Bitcoin-Käufen nicht Schritt halten. Die Metaplanet-Aktie notierte am 2. April bei 302 Yen (1,89 USD), etwa 2% niedriger als am Vortag und weiterhin deutlich unter dem Höchststand von 1.930 Yen im Juni 2025.

Metaplanet Aktienkursentwicklung
Metaplanet Aktienkursentwicklung. Quelle: Google Finance

Wachsende Kluft an der Spitze

Die Lücke zwischen den beiden größten Haltern und den anderen Unternehmen bleibt massiv. Strategy hält 762.099 BTC, also mehr als das 18-fache des Metaplanet-Bestands. Twenty One Capital besitzt 43.514 BTC.

Unterhalb von Metaplanet konkurrieren laut BitcoinTreasuries Unternehmen wie Bitcoin Standard Treasury Corp (CEPO) mit 30.021 BTC und Bullish (BLSH) mit 24.300 BTC.

Ob Metaplanet die neue Platzierung halten kann, hängt vom weiteren Zugang zu Kapital und einer möglichen weiteren Veräußerung durch MARA ab.

Der Bitcoin-Kurs liegt aktuell bei 66.372 USD. Damit liegt Metaplanets durchschnittlicher Einstandspreis etwa 46% darüber. Die Treasury des Unternehmens ist somit weiterhin deutlich im Minus, selbst wenn sich die Platzierung auf der Rangliste verbessert hat.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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