Metaverse: FC Barcelona und Real Madrid melden Web3 Marken an

Aktualisiert von Alexandra Kons
IN KÜRZE
  • Real Madrid und Barcelona meldeten gemeinsam einen Markennamen für Krypto- und Metaverse-Produkte an.
  • Die Markenanmeldung wurde beim Patent- und Markenamt der Vereinigten Staaten (USPTO) eingereicht.
  • Anfang Juni wurden auch von Mitgliedern der englischen Premier League (EPL) zwei Krypto-Marken angemeldet.
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Zwei der größten Fußballvereine steigen nun offiziell ins Metaverse ein.

Die beiden spanischen Fußballvereine Real Madrid und Barcelona arbeiten zusammen an Krypto-Transaktionen und Web 3 Metaverse Produkten. Real Madrid und der FC Barcelona reichten dafür am 5. August 2022 eine Markenanmeldung beim United States Patent and Trademark Office (USPTO) ein.

Welche Produkte deckt die Anmeldung ab?

Der lizenzierte USPTO-Anwalt Mike Kondoudis twitterte am 11. August, dass die Markenanmeldung unter anderem Software für virtuelle Realität und Kryptografie, herunterladbare Software für die Verwendung von elektronische Wallets und Software für die Verwaltung von Krypto-Transaktionen mit Blockchain-Technologie abdeckt. Außerdem könnten laut der Anmeldung auch bald Gaming-Produkte für das Metaverse auf den Markt kommen.

Anfang Juni gab es bereits zwei Krypto-Markenanmeldungen, die von Mitgliedern der englischen Premier League (EPL) eingereicht wurden. Im Juli trug der Premier-League-Fußballverein Crystal Palace ebenfalls eine Marke ein, die NFT- und Kryptoprodukte abdeckt.

Metaverse- und NFT-Markenanmeldungen auf Rekordhoch

Die Expansion in das Web 3 und damit verbunden Markenanmeldungen ist nicht auf den Fußball oder gar den Sport beschränkt. Nach Angaben des zuständigen Markenamtes meldete Mastercard mindestens 15 Marken im Zusammenhang mit Kryptowährungen, NFTs und dem Metaverse an. Ende Dezember 2021 ließ auch Walmart mindestens sieben Marken registrieren, die darauf hindeuten, dass der Handelskonzern in Kryptowährungen und NFTs einsteigt. Darüber hinaus ließ amerikanische Bäckerei-Unternehmen Panera eine Marke für das “Paneraverse” eintragen.

Schätzungen zufolge wurden zwischen dem 1. Januar und dem 31. Mai über 2.700 Anmeldungen im Zusammenhang mit dem Metaverse beim USPTO eingereicht, während im gleichen Zeitraum des Vorjahres nur 507 Anmeldungen vorlagen. Nach Angaben von McKinsey & Company beliefen sich die weltweiten Investitionen in das Metaverse bis Mai dieses Jahres auf 120 Milliarden US-Dollar, was doppelt so viel ist wie im gesamten letzten Jahr.

Des Weiteren nehmen auch die beim USPTO eingereichten Markenanmeldungen, die mit NFTs zusammenhängen, zu.

Wie Kondoudis weiter mitteilte, wurden beim USPTO zwischen dem 1. Januar und dem 31. Mai 2022 über 4.000 NFT-bezogene Markenanmeldungen registriert, gegenüber 363 Anmeldungen im Vorjahr.

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