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Multimilliardär Michael Novogratz setzt auf Bitcoin, Gold und Krypto

4 min
Von Zerelik Maciej
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IN KÜRZE

  • Der Geschäftsführer von Galaxy Digital, Michael Novogratz, ist ein aktiver Befürworter von Kryptowährungen.
  • Er kritisierte in der Vergangenheit mehrfach das Vorgehen der US-Regulierungsbehörden, die die Digital Asset Branche aktiv drangsalieren.
  • Der Milliardär setzt aus mehreren Gründen auf Bitcoin, Gold und Krypto.
  • promo

Der CEO von Galaxy Digital, Michael Novogratz, ist ein aktiver Befürworter von Bitcoin und Kryptowährungen. Er kritisierte daher bereits mehrfach die Maßnahmen der US-Regulierungsbehörden, die die Branche für digitale Assets drangsalieren.

So empfahl der Unternehmer im März 2023, dass die Behörden, anstatt Krypto-Unternehmen zu bestrafen, der Entwicklung der künstlichen Intelligenz mehr Aufmerksamkeit schenken sollten.

Doch wie sollte man als Anleger:in im derzeitigen regulatorischen und ökonomische Umfeld agieren? In einem Bloomberg-Interview vom 29. Juli 2023 teilte Novogratz seine Perspektive auf die aktuelle Situation – und bleibt nach wie vor bullisch auf Krypto.

Warum jetzt Gold und Bitcoin gefragt sind

Novogratz gehört nämlich zu den großen Befürwortern der Digital Asset Branche. So empfahl er Investierenden bereits im März dieses Jahres, sich auf Gold, Silber und Bitcoin zu konzentrieren.

Das war während des Zusammenbruchs einiger US-Banken im Frühjahr dieses Jahres. Zu diesem Zeitpunkt gab es Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit des gesamten Bankensystems. Wie der Milliardär damals erklärte, sahen sich die USA und die ganze Welt einer sogenannten Kreditklemme gegenüber.

Unter solchen Bedingungen ist es sicherer, Long-Positionen in Edelmetallen und Bitcoin zu eröffnen, da diese Vermögenswerte nur in begrenztem Umfang vorhanden sind, so Novogratz. Im Falle von Bitcoin können die Anleger:innen außerdem leicht die tatsächliche Anzahl der ausgegebenen Coins online überprüfen.

Der März war geprägt vom Zusammenbruch der führenden Silicon Valley Bank, die insbesondere bei Start-ups und Krypto-Unternehmen beliebt war. Zu ihren Kunden gehörte Circle, das Unternehmen, das den Stablecoin USDC ausgibt. Rund 3,3 Milliarden US-Dollar, d. h. etwa 8 Prozent der gesamten Token-Sicherheiten des Unternehmens, konnten mehrere Stunden lang nicht von der Bank abgehoben werden.

Der Zugriff auf das Geld wurde anschließend wiederhergestellt, das Image von USDC erlitt jedoch einen nachhaltigen Schaden. Nach Angaben der Krypto-Analyse-Firma IntoTheBlock ist das USDC-Handelsvolumen seitdem deutlich gesunken, ebenso wie die Marktkapitalisierung des Unternehmens.

USDC Martkkapitalisierung Chart
USDC Marktkapitalisierung Chart Quelle: IntoTheBlock

Nun äußerte sich Novogratz in einem Bloomberg-Interview erneut über die aktuelle Marktsituation. Novogratz erläuterte, wie das “richtige” Anlageportfolio für eine junge Anlegerin bzw. einen jungen Anleger mit hoher Risikotoleranz aussehen könnte. Das heißt, für Anleger:innen die Standardrendite von Staatsanleihen übertreffen wollen.

Jetzt in Krypto investieren?

Wie wir bereits festgestellt haben, beziehen sich die Aussagen auf junge Anleger:innen, die die Risiken von Investitionen in digitale Vermögenswerte erkennen und bereit sind, diese zu tragen. Novogratz setzt in diesem Kontext auf folgende Investitionen:

“Wenn Sie jung sind und Risiken tolerieren, würde ich Alibaba-Aktien kaufen. Ich würde auch Silber, Gold, Bitcoin und Ethereum kaufen. Das wäre mein Portfolio.”

Diese Strategie richtet sich an Personen, die rund 100.000 US-Dollar investieren wollen. Für weniger risikofreudige Anleger:innen empfiehlt Novogratz jedoch eine andere Strategie: 30 Prozent des Portfolios sollten in börsennotierte Vermögenswerte investiert werden, die restlichen 70 Prozent in Anleihen und optional in Indexfonds.

BeInCrypto empfiehlt wie immer, vor Anlageentscheidungen selbst gründlich zu recherchieren. Das bedeutet, dass die Aussagen von Novogratz lediglich eine Art Orientierungshilfe darstellen. Es handelt sich zwar um einen milliardenschweren Investor – dennoch sollten sich Anleger:innen immer selbst informieren und entscheiden, wie und ob sie welche Risiken eingehen.

Blackrock, Bitcoin und Larry Fink

Darüber hinaus teilte Michael Novogratz auch seine Meinung über das “wichtigste Ereignis” der Kryptowährungsbranche, welches in diesem Jahr stattfand – das Interesse an Bitcoin von BlackRock, der größten Investmentfirma der Welt. Novogratz sagte wortwörtlich:

“Das Wichtigste, was dieses Jahr in der Bitcoin-Welt passiert ist, ist Larry Fink.”

Zur Erinnerung: Führungskräfte von BlackRock kündigten Mitte Juni ihre Absicht an, einen Bitcoin-Spot-ETF auf den Markt zu bringen. Die Nachricht löste einen kurzfristigen Anstieg bei den Krypto-Preisen aus und wirkte sich auch positiv auf den Ruf der gesamten Branche aus.

Damals bezeichnete der CEO von BlackRock, Larry Fink, Bitcoin als internationalen Vermögenswert. Außerdem berichtete er von einem deutlichen Anstieg der Beliebtheit der ersten Kryptowährung bei den Kunden:innen des Unternehmens.

Novogratz erinnerte daran, dass Fink anfangs nicht an Bitcoin glaubte und ein ausgesprochener Krypto-Skeptiker war. Das hat sich jedoch mittlerweile geändert. Fink entschied sich für die “orange Pille”:

“Er hat die Orange Pill genommen. Orange Pilling findet statt, wenn man einen Skeptiker in einen Bitcoin-Enthusiasten verwandelt. Larry war ein Skeptiker und jetzt sagt er, dass BTC die Weltwährung sein wird. Menschen auf der ganzen Welt glauben daran.”

Larry Fink Bitcoin-Münzen
BlackRock CEO Larry Fink mit Bitcoin-Münzen

Laut Novogratz sind die Initiative von BlackRock, einen Bitcoin-ETF zu lancieren, und die positiven Kommentare von Larry Fink alle Teil eines “positiven Kreislaufs” der Kryptowährung. Dieser soll den Bitcoin Kurs dabei unterstützen, das letzte Allzeithoch von rund 69.000 US-Dollar zu durchbrechen.

Die FED und der Fall Ripple vs. SEC

Der Milliardär erwartet zudem, dass die Notenbankpolitik der FED mit den scharfen Zinserhöhungen langfristig zu dem Wachstum des Krypto-Marktes beiträgt.

Des Weiteren erwähnte Novogratz das jüngste Urteil eines Richters im Fall der Securities Exchange Commission gegen Ripple. Das Gericht erkannte damals den XRP-Token nicht als Wertpapier an, wie es die SEC gefordert hatte. Und wie Michael Novogratz glaubt, handelt es sich dabei um einen “großer Sieg” für die Krypto-Branche.

Fazit

Insgesamt scheint die Strategie von Novogratz logisch durchdacht zu sein. Einerseits empfiehlt er, wie traditionell Investierende, auf Edelmetalle zu setzen. Sie gelten als historische Absicherungsmittel bei Wirtschaftskrisen. Andererseits zeigt der Ripple-Gerichtsprozess, dass auf dem Krypto-Markt innerhalb von kurzer Zeit auch große kurzfristige Renditen möglich sind – nur wenige Stunden nach dem Urteil verdoppelte sich der XRP Preis. Für junge und risikofreudige Anleger:innen können Kryptowährungen deshalb besonders attraktiv sein – vor allem, wenn sie bereit sind, den nächsten Krypto-Bullrun abzuwarten.

Dennoch müssen sich Anleger:innen der Risiken bewusst sein und Entscheidungen auf der Basis eigener Recherche treffen. Kommentare wie die von Mike Novogratz dienen lediglich als Orientierungshilfe und dazu, mehr über die Märkte zu lernen.

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Maximilian Mußner
Maximilian Mußner machte sich Anfang 2018 im Markt für Freizeit und Kulturdienstleistungen selbstständig und begann im Oktober 2018 mit dem Handel von Kryptowährungen. Mitte 2019 gründete er dann ein Startup-Unternehmen in diesem Marktsegment - bis ihn März 2020 der erste Corona-Lockdown traf. Um diesen zu überbrücken, widmete er sich vollständig dem Trading im Krypto-Bereich - mit Erfolg. Im November 2020 begann er dann als Copywriter bei BeInCrypto und unterstützte das damals noch recht...
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