OpenSea verschiebt die Einführung des lange erwarteten SEA-Tokens, da die Marktbedingungen für die Kryptoindustrie derzeit schwierig sind.
In einer Mitteilung auf X erklärte OpenSea-Mitgründer Devin Finzer, dass die Foundation eigentlich geplant hatte, die ersten Schritte zur Token-Einführung bei einem Event am 30. März zu beginnen.
Allerdings hat sich das Team dazu entschieden, den Start auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben und nicht in der aktuellen Phase niedrigeren Kurses zu starten.
Bärenmarkt verzögert Roadmap des SEA Token massiv
Finzer bestätigte die Verzögerung direkt und sagte, das Unternehmen hätte zwar am ursprünglichen Datum starten können, habe sich aber bewusst dafür entschieden, erst zu veröffentlichen, wenn „alle Elemente passend sind“.
Er fügte hinzu, dass SEA nur ein einziges Mal eingeführt wird und das Team den Start daher unter besseren Bedingungen realisieren möchte.
Die Ankündigung kommt zu einem Zeitpunkt, in dem die Kryptomärkte weiterhin unter Druck stehen. Viele Analysten bezeichnen die aktuelle Phase als Bärenmarkt, zudem liegen die Kurse der wichtigsten Vermögenswerte deutlich unter ihren letzten Höchstständen.
Zusätzlich zur Verschiebung gab OpenSea mehrere vorübergehende Änderungen für Nutzer bekannt. Das Unternehmen erklärte, dass das derzeitige Prämienwellen-Programm das letzte sein wird, außerdem können Trader eine Rückerstattung bestimmter Gebühren beantragen, die an die jüngsten Belohnungskampagnen gebunden sind.
OpenSea plant zudem, ab dem 31. März für 60 Tage keine Handelsgebühren auf der Plattform zu erheben, um so die Aktivität im Marktplatz zu fördern.
SEA soll der native Token des OpenSea-Marktplatzes werden. Das Unternehmen strebt an, sein Angebot künftig auch auf den Krypto-Handel außerhalb von NFTs auszuweiten.
Der Token erhält große Aufmerksamkeit, weil eine Community-Verteilung und Prämienprogramme geplant sind, welche sich an der Aktivität der Nutzer orientieren.
Ein neuer Zeitplan für den Start wurde bisher noch nicht bekannt gegeben.