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Peter Schiff: MicroStrategy hat seine Bitcoin-Kaufkraft verloren

  • Peter Schiff: Strategy belebt STRC, kann aber keine weiteren Verkäufe zur Bitcoin-Finanzierung tätigen
  • Strategy: Neueste Meldung zeigt, keine STRC-Verkäufe und Erwerb von 1.665 Bitcoin mit Stammaktien
  • Strategy meldet eine Reserve von 5,02 Milliarden USD zur Unterstützung bevorzugter Dividenden und Zinsen
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Peter Schiff sagt, dass MicroStrategy seine Stretch (STRC) Vorzugsaktie wieder näher an den Nennwert von 100 USD gebracht hat. Allerdings argumentiert er, dass das Unternehmen dadurch den Ausgabeweg verloren hat, durch den die Bitcoin-Käufe finanziert wurden.

Trotzdem hat Strategy weiterhin Bitcoin gekauft und den letzten Kauf mit Erlösen aus dem Verkauf von Stammaktien finanziert.

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Schiff führt die Erholung von STRC auf Rückkäufe und den Bitcoin-Kurs zurück

Schiff, seit langer Zeit ein Kritiker von Bitcoin, äußerte sich dazu in seinem Podcast am 2. Oktober. Er sagte, dass STRC aktuell bei etwa 99,4 USD notiert, was ihn selbst überrascht habe.

MicroStrategy Stretch (STRC) Aktie
MicroStrategy Stretch (STRC) Aktie. Quelle: TradingView

Er führt die wöchentlichen STRC-Rückkäufe von Strategy und die Rallye beim Bitcoin-Kurs als Gründe an. Schiff sagte, diese Rallye könnte neues Vertrauen in die Aktie gebracht oder zu Eindeckungen bei Leerverkäufen geführt haben.

Die Vorzugsaktie war Anfang dieses Jahres auf etwa 75 USD gefallen. CEO Phong Le machte dafür eine unerwartete Hebelwirkung verantwortlich.

In Bezug auf den Vorstandsvorsitzenden Michael Saylor behauptete Schiff, dass die aktuelle Erholung den wichtigsten Finanzierungskanal von Strategy nicht wieder geöffnet hat.

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„Es gibt keinen Weg, wie er wieder anfangen könnte, mehr Stretch zu verkaufen. Das bedeutet, dass er kein Geld mehr bekommen wird, um wirklich mehr Bitcoin zu kaufen“, sagte Schiff hier.

Er ergänzte, dass Strategy zwar noch genug Bargeld habe, um die STRC-Dividenden für eine Weile weiterzuzahlen; dennoch gebe es keine Möglichkeit mehr, weitere Bitcoin zu erwerben.

Saylor seinerseits verwies auf ruhigeren Handel bei der Aktie. Am 2. Oktober lag die historische 30-Tage-Volatilität von STRC bei 9%. Damit lag sie unter dem Wert von 10% beim SPDR S&P 500 ETF (SPY).

Seit Mai wurden die meisten Bitcoin-Käufe von Strategy durch Stammaktienverkäufe finanziert

Die wöchentlichen Meldungen von Strategy bestätigen einige Punkte aus Schiffs Argumentation. Zuletzt wurden STRC-Anteile über das At-the-Market-Programm zwischen 11. und 17. Mai verkauft und etwa 1,95 Milliarden USD eingenommen.

Die verbleibende STRC-Kapazität liegt laut allen späteren Berichten bei rund 17,51 Milliarden USD, es wurden also keine weiteren Aktien verkauft.

Strategy pausierte anschließend den Bitcoin-Kauf zehn Wochen lang im Sommer und verkaufte Coins, um Dividenden und Rückkäufe der STRC-Aktien zu finanzieren. Bei Wiederaufnahme Ende August wurde auf andere Finanzierungsquellen zurückgegriffen.

Dabei wurden Stammaktien (MSTR) verkauft, um 4.603 BTC in jener Woche und 1.665 BTC Ende September zu kaufen. Zwischendrin wurden 75,7 Millionen USD aus dem Cash-Bestand eingesetzt, um 950 BTC zu erwerben.

Erlöse aus dem Verkauf von Stammaktien fließen zudem zurück in STRC. Zwischen 21. und 27. September nutzte Strategy 103,5 Millionen USD aus MSTR-Verkäufen für Rückkäufe von STRC-Anteilen.

Strategy hielt außerdem eine Reserve von 5,02 Milliarden USD zum 27. September. Das Unternehmen gibt an, dieser Pool diene unter anderem zur Absicherung der Vorzugsdividenden und der Zinszahlungen für Schulden.

Schiff erwartet, dass der Bitcoin-Kurs nachgeben wird, sobald Technologiewerte anziehen. Strategy meldet Käufe meist montags. Der nächste Bericht wird zeigen, ob die Bitcoin-Käufe weiterhin mit Stammaktien-Verkäufen finanziert werden.

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