Polymarket hat in den USA eine Lizenz beantragt, um Margin Trading anzubieten. Der Prognosemarkt strebt eine Lizenz als Futures Commission Merchant an.
Wenn die Lizenz genehmigt wird, könnten Nutzer Positionen eröffnen, indem sie nur einen Teil des benötigten Kapitals hinterlegen.
Was Polymarket beantragt hat und warum das wichtig ist
Laut Bloomberg hat Polymarket über seine Tochtergesellschaft Coming Home GBA LLC einen Antrag gestellt, um sich als Futures Commission Merchant (FCM) zu registrieren. Die National Futures Association hat den Antrag am 3.7. erhalten.
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Margin Trading erlaubt Tradern, Kapital zu leihen und so größere Positionen zu halten, ohne den vollen Betrag sofort zu zahlen. Institutionelle Trader nutzen diese Möglichkeit, um ihr Kapital effizienter einzusetzen. Dafür braucht es jedoch einen Broker, der Vermögenswerte verwahren und die Margin verwalten kann.
Mit einer FCM-Lizenz könnte Polymarket genau diese Rolle übernehmen. Als Futures Commission Merchant würde Polymarket Kundengelder und Margin ähnlich verwalten wie bereits etablierte Futures-Broker.
Durch diese Struktur wird gehebeltes Trading möglich. Institutionen erhalten damit vertraute Brokerage- und Verwahrungsdienste, wie sie es gewohnt sind. Dennoch muss die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) noch Änderungen am Regelwerk genehmigen, bevor Polymarket Margin-Kontrakte listen darf.
Bemerkenswert ist, dass der Konkurrent Kalshi bereits Anfang dieses Jahres durch seine Tochter Kinetic Markets LLC eine FCM-Lizenz erhalten hat. Nun liegt die nächste Entscheidung bei der CFTC. Deren Beschluss wird festlegen, ob Polymarket in den nächsten Monaten zu Kalshi aufschließen kann.
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