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Moskau entfacht die Stablecoin-Debatte neu: US- und EU-Druck sorgt für erneute Prüfung

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Geschrieben von
Mohammad Shahid

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Redigiert von
Phil Haunhorst

14 Februar 2026 14:00 CET
  • Russische Zentralbank prüft eigenen Stablecoin – Kurswechsel überrascht
  • Der Schritt folgt, während der GENIUS Act in den USA und die digitalen Euro-Pläne der EU das Rennen um staatlich regulierte Digitalwährungen beschleunigen.
  • Sanktionsdruck und Dominanz von USD-Stablecoins: Muss Moskau jetzt seine finanzielle Unabhängigkeit und internationale Zahlungen neu denken?
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Laut lokalen Berichten prüft die russische Zentralbank ihre bisherige Ablehnung von Stablecoins erneut. Der erste stellvertretende Vorsitzende Wladimir Chistyukhin erklärte, dass die Bank von Russland in diesem Jahr untersuchen will, ob ein russischer Stablecoin möglich ist.

Bisher hatte Russland Pläne für einen zentralisierten Stablecoin immer abgelehnt. Allerdings sagte Chistyukhin, dass Erfahrungen aus dem Ausland jetzt eine neue Einschätzung von Risiken und Chancen nötig machen.

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Moskau entfacht die Stablecoin-Debatte neu

Die Neuausrichtung bedeutet eher ein strategisches Überdenken als eine schnelle Änderung der Politik. Zudem ist der Zeitpunkt auffällig.

Im vergangenen Jahr haben die Vereinigten Staaten das GENIUS Act erlassen. Das Gesetz schafft feste Regeln für Zahlungs-Stablecoins im ganzen Land.

Dieses Gesetz schreibt eine vollständige Eins-zu-eins-Deckung in USD und klare Vorschriften zur Kontrolle der Reserven vor.

Deshalb haben US-gestützte Stablecoins mehr Vertrauen bei Institutionen gewonnen. Sie werden auch häufiger für internationale Zahlungen und den Handel mit digitalen Werten benutzt.

Gleichzeitig macht die Europäische Union mehr Tempo beim digitalen Euro und eurobasierten Stablecoins, die den MiCA-Regeln entsprechen und meist von großen Banken verwaltet werden.

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Europäische Politiker sagen, diese Projekte seien nötig, um die Kontrolle über das eigene Geld zu behalten und die Abhängigkeit von ausländischen digitalen Währungen zu verringern.

Vor diesem Hintergrund droht Russland, die Entwicklung bei der digitalen Finanzinfrastruktur zu verpassen. Stablecoins sind ein wichtiger Teil der weltweiten Krypto-Märkte und werden immer häufiger für den Handel genutzt.

Wenn Stablecoins mit USD- oder Euro-Deckung beim internationalen Zahlungsverkehr dominieren, müssten russische Unternehmen wahrscheinlich stärker auf ausländisch regulierte Systeme setzen.

Sanktionsdruck und die Frage nach Souveränität

Zudem verschärfen Sanktionen und Beschränkungen für Russlands Zugang zu traditionellen Zahlungsnetzwerken die Lage.

Ein Stablecoin unter russischer Kontrolle könnte theoretisch eine neue Zahlungsmöglichkeit für internationale Partner schaffen, die nicht über westliche Systeme abwickeln wollen.

Schon die Diskussion um das Thema zeigt, dass Moskau die politischen Aspekte rund um Stablecoin-Infrastrukturen erkennt.

Allerdings gibt es weiterhin große Risiken. Ein russischer Stablecoin müsste durch echte Reserven gedeckt sein, klare rechtliche Regeln haben und das Vertrauen der Nutzer gewinnen. Ohne Transparenz und ausreichend Liquidität bleibt ein großer Erfolg fraglich.

Im Moment prüft die Bank von Russland das Thema, unterstützt es aber noch nicht offiziell.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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