Sind CryptoPunks die neuen CryptoKitties?

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IN KÜRZE
  • 16.000 US-Dollar für digitale Kunst

  • CryptoPunks treten in die Fußspuren der CryptoKitties

  • Blockchain ermöglicht endliche, digitale Vermögenswerte

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Stolze Preise für Miezen und CryptoPunks. Was die Kunstwerke gemein haben: Man kann sie nicht an die Wand hängen. Denn sie sind virtuell und leben auf der Blockchain.



CryptoKitties existieren als solche nirgendwo. Aber es gibt einen Eigentumsnachweis. Das Besondere an diesem Projekt: Jedes Bild ist mit einem Computercode auf der Blockchain verbunden. Das bedeutet, der Eigentümer steht fest – und er kann weiter verkaufen.

Früher war digitales Kulturgut vergänglich und konnte von der Festplatte gelöscht werden. Weil es unendlich oft kopierbar war, war es künstlerisch nur bedingt zu gebrauchen. Nun dient Ethereum als dezentrales und öffentliches Hauptbuch. Das ermöglicht auch eine neue Welt für digitale Kunst.



Digitale Knappheit

Künstler können mittlerweile digitale Knappheit erzeugen, indem sie Werke selten und nicht reproduzierbar auf einer Blockchain sichern. Das gibt der digitalen Kunst einen neuen Wert. Und vor allem unter den Kryptowährungs-Reichen gibt es willige Käufer. 

Viele Computerspieler kennen das Prinzip: In den Spielen sammeln sie virtuelle Gegenstände und zahlen für bessere Waffen oder Dinge, die einen Vorteil verschaffen. Sie können zwar für diese Artikel bezahlen, besitzen sie jedoch nie wirklich.

100% Sicherheit

Virtuelle Schwerter könnten von den Entwicklern vom zentralen Server gelöscht werden. Im Gegensatz dazu ist die Blockchain-Technologie dezentralisiert. Das bedeutet, dass kein Einzelner eingreifen kann. 

 John Watkinson, ein kanadischer Softwareentwickler, stand hinter dem ersten Blockchain-Sammlerprojekt. “Ist es zu einfach zu kopieren?” fragte er sich damals ständig. Anfang 2017 “stolperten wir über die Idee, Blockchain zu verwenden“. Sie schufen  einfache Pixelgesichter und schrieben ihren Code in Token in der Ethereum-Blockchain. 

Jedes dieser CryptoPunks war ein Unikat. Mit anderen Worten, die kryptografischen Token lassen sich nich kopieren. Unter den CryptoPunks gibt es alltägliche und seltene (ein Zombie, ein Außerirdischer). Dazu fügte der Erfinder Accessoires wie Hüte, Sonnenbrillen und Ohrringe mit einem Algorithmus hinzu. „Es war ein Experiment, anfangs haben wir alles verschenkt“, sagt Watkinson. „Wir haben es in einigen Foren und Newsboards veröffentlicht. Schnell waren sie alle weg.“

Aliens und Token

Ein Punk  wurde damals für 3.500 US-Dollar gekauft. “Das war einfach erstaunlich”, sagt Watkinson. Bis zu 16.000 US-Dollar kosten manche Cryptopunks heutzutage. Die absolut limitierte Anzahl der Punks treibt die Zahl also in die Höhe.

Die Punks haben zwar in jüngster Zeit wieder Zahlungswillige gefunden. Jedoch machen die Kaufbeträge viele Nutzer ungläubig. Allerdings bleibt auch hier die Frage ob die CryptoPunks sich langfristig halten können.

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Manfred interessiert sich schon seit einigen Jahren für den Krypto-Raum und setzt seine intensive Erfahrung im journalistischen Bereich mit unterschiedlichen Schwerpunkten um.

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