Ein Trader hat in dieser Woche beim Liquidationsvorfall von SK Hynix auf Hyperliquid einen Gewinn von 2,2 Millionen USD erzielt.
Trade.xyz, das Team hinter dem Markt, übernimmt nun die Verluste, die mit diesem Ereignis in Verbindung stehen. Das Unternehmen betont, dass die Oracle-Systeme wie vorgesehen funktioniert haben.
Trader erzielt 2,2 Millionen USD Gewinn, während 960 Konten liquidiert werden
Laut Arkham hat der Trader Stately etwa 2,2 Millionen USD Gewinn realisiert, nachdem ein Teil seiner Short-Position in SK Hynix während eines automatischen Deleveraging (ADL) Ereignisses bei einer Liquidationswelle reduziert wurde.
Der Trader bleibt weiterhin short auf SK Hynix mit einer offenen Position im Wert von 13,36 Millionen USD, die aktuell einen weiteren nicht realisierten Gewinn von 2,1 Millionen USD aufweist.
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Die Liquidation wurde durch einen starken Kursrückgang des SK Hynix Perpetual Contracts ausgelöst, der um 17,9 % fiel. BeInCrypto berichtete, dass diese Bewegung zur Liquidation von etwa 57,4 Millionen USD an Long-Positionen in 960 Konten führte.
Beachtenswert ist, dass der SK Hynix Perpetual Contract von Trade.xyz nach dem HIP-3-Framework von Hyperliquid aufgelegt wurde, nicht von Hyperliquid selbst. In einem Beitrag auf X äußerte sich Trade.xyz zum Vorfall und stellte die geplanten Maßnahmen vor.
Das Team teilte mit, dass der SKHYNIX-Marktpreis am 27.7. um 23:01 UTC von 1.127,90 USD auf 917,25 USD gefallen ist. Laut Plattform stammte der Preis von einem ausgeführten Handel, der von mehreren unabhängigen Datenanbietern übermittelt wurde.
„Das XYZ-Oracle war beim externen Pricing aktiv und verfolgte das entsprechende Venue, das als wichtiger koreanischer Pre-Market-Platz dient. Das Oracle-System arbeitete wie vorgesehen laut Spezifikation“, so der Beitrag.
Um auf den Liquidationsvorfall zu reagieren, erklärte die Plattform, dass sie die Liquidationsverluste ausgleichen wird, die auf die Preisabweichung zurückzuführen sind. Die Bedingungen für die Berechtigung werden noch bekanntgegeben und erste Auszahlungen sind innerhalb weniger Tage geplant.
Trade.xyz stellt klar, dass es sich um eine einmalige Ermessensentscheidung handelt und nicht um einen Präzedenzfall. Zudem soll das Verfahren zur Preisermittlung, einschließlich Signalen aus dem eigenen Orderbuch, überarbeitet werden.
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