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So viel Krypto sollte jeder im Portfolio haben: Fidelity

2 min
Übersetzt Toni Lukic
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IN KÜRZE

  • Fidelity Investments bietet Anlegern ETFs an, die ein diversifiziertes Engagement in Kryptowährungen über Bitcoin hinaus ermöglichen.
  • Die ETF-Optionen von Fidelity decken verschiedene Risikopräferenzen ab, wobei die Krypto-Allokationen von 1 bis 3 Prozent reichen.
  • Letztes Jahr riet BlackRock den Anlegern, einen beträchtlichen Teil ihres Vermögens in Bitcoin anzulegen, und zwar schon vor der Zulassung von Bitcoin-ETFs.
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Der US-Vermögensverwalter Fidelity schlägt jeder Person vor, ihre Perspektive auf Krypto zu erweitern und einen Teil des Vermögens darin zu diversifizieren. Diese Aussage mag nicht verwundern, unterhält Fidelity schließlich selbst einen Bitcoin ETF.

Fidelity Investments plädiert für vier eigene ETFs, die nach Risikostufen kategorisiert sind. Von diesen ETFs enthält jener mit dem geringsten Risiko einen Prozent in Kryptowährungen.

Fidelity Investments befürwortet bescheidene Krypto Allokationen

Fidelity Investments ermöglicht es nun allen US-Anleger:innen, Anteil am gesamten Kryptomarkt zu haben, indem diese in vier ETFs mit unterschiedlichen Kryptoanteilen investieren können.

Die erste Wahl, die mit ein Prozent den geringsten Anteil in Kryptowährungen bietet, ist der Fidelity All-in-One Conservative ETF/Fund. Er verteilt 40 Prozent auf Aktien, 59 Prozenz auf festverzinsliche Wertpapiere und 1 Prozent auf Kryptowährungen.

Im Gegensatz dazu ist der Fidelity All-in-One Balanced ETF-Fonds mit 59 Prozent stärker auf Aktienanlagen ausgerichtet, während der Anteil an festverzinslichen Wertpapieren 39 Prozent beträgt und der Anteil an Kryptowährungen auf 2 Prozent steigt.

Die dritte Option, der Fidelity All-in-One Growth ETF, hat einen Aktienanteil von 82 Prozent, einen Anteil an festverzinslichen Wertpapieren von 15 Prozent und einen Anteil an Kryptowährungen von 3 Prozent. Bei der vierten Option, dem Fidelity All-in-One Equity ETF, liegt der Schwerpunkt mit 97 Prozent auf Aktienanlagen, während der Anteil an Kryptowährungen ebenfalls bei 3 Prozent liegt.

Fidelity ETF Optionen
Fidelity ETF-Optionen. Quelle: X/Will Clemente

Was denken andere Vermögensverwalter?

BlackRock hat ebenfalls eine positive Haltung zu digitalen Vermögenswerten eingenommen. In seinem Jahresbericht 2022 riet er seinen Kunden, ein Engagement in Bitcoin in Betracht zu ziehen. Im Jahresbericht dieses Jahres riet BlackRock, zu einer Allokation in Bitcoin von 84,9 Prozent, in Aktien von 9,06 Prozent und in Anleihen von 6,04 Prozent.

Interessanterweise erfolgten diese Ratschläge alle vor der Genehmigung ihres Bitcoin-ETFs (zusammen mit 10 anderen), die schließlich am 10. Januar 2024 erfolgte.

Joe Burnett von der Bitcoin Mining Firma Blockware bekräftigte diesen Vorschlag:

“Wenn alle Investoren der optimalen BTC-Allokation von BlackRock folgen, wird Bitcoin mehr als das 5-fache des Gesamtwerts aller Aktien, Immobilien und Anleihen wert sein.”

In dem Bericht “Big Ideas 2024” empfiehlt auch Ark Invest eine optimale Bitcoin-Allokation für 2023 fest:

“Unsere Analyse legt nahe, dass eine Allokation von 19,4 Prozent in Bitcoin im Jahr 2023 die risikobereinigten Erträge eines Portfolios maximiert hätte.”

Der Gründer von SkyBridge Capital, Anthony Scaramucci, sprach ebenfalls über das potenzielle Wachstum von Bitcoin im Jahr 2024 als Wertaufbewahrungsmittel – ähnlich wie Gold. In einem kürzlichen CNBC-Interview wies der Banker auf die 16 Billionen Dollar Marktkapitalisierung von Gold hin:

“Ich würde behaupten, dass er (Bitcoin) besser ist als Gold, weil er leichter zu bewegen ist. Er sollte mindestens zur Hälfte gehandelt werden. Im Moment liegt er bei einer Billion Dollar.”

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Toni Lukic ist der Chefredakteur von BeInCrypto Deutschland. Seit 2022 ist er Mitorganisator des monatlichen Meetups "Crypto Invest Berlin" und spricht auf Konferenzen zu Krypto, Web3 und Blockchain. Außerdem ist er als Berater für Krypto-Startups tätig und ab April 2023 Mentor des DeFi Talents Kurses am Blockchain Center der Frankfurt School. An dieser Schule absolvierte er zuvor den NFT-Talents-Kurs und das Influencer by DNA-Programm. Im Jahr 2019 schloss er sein Studium der...
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