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Sony meldet NFT-Patent für plattform- und spieleübergreifende NFTs an

2 min
Aktualisiert von Maximilian Mußner
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IN KÜRZE

  • Vor kurzem wurde ein NFT-Patent von Sony veröffentlicht.
  • Mit dem darin genannten System soll das Versenden von NFTs spiele- und plattformübergreifend ermöglicht werden. Auch bei Spielen der Konkurrenz.
  • Das Unternehmen widmet sich schon länger der Blockchain-Technologie.
  • promo

Der Tech-Gigant Sony meldete ein Patent für ein NFT-System an, mit dem sich NFTs zwischen verschiedenen Spielen und Gaming-Plattformen versenden lassen. Auch Spiele von anderen Firmen sollen Teil dieses Systems sein. Worauf bereitet sich der Tech-Gigant vor?

Sony reicht plattformübergreifendes NFT-Patent ein

Das Patent mit dem Namen WO2023039557 – NFT FRAMEWORK FOR TRANSFERRING AND USING DIGITAL ASSETS BETWEEN GAME PLATFORMS (zu Deutsch: NFT-Framework für die Übertragung und Nutzung digitaler Inhalte zwischen Spieleplattformen) wurde am 16. März 2023 veröffentlicht.

Laut dem Patent dient das System dazu, digitale Assets via NFTs über unterschiedliche Computersimulationen/ d.h. Spiele und/oder verschiedene Plattformen zu versenden, wie beispielsweise zwischen der Playstation 4 und Playstation 5. Doch auch die Technologie der Konkurrenz ist nicht ausgeschlossen: Sony nennt explizit Gaming Konsolen von Microsoft oder Nintendo, VR und AR-Technologien und Smartphones und sogar unterschiedliche Betriebssysteme wie Linux oder Microsoft als möglichen Teil des Systems.

Als konkrete Beispiele führt Sony Waffen, Skins, digitale Kunstwerke oder Avatare an. Diese sollen auch ingame gemintet werden können, z.B., indem Endgegner besiegt oder Aufgaben erfüllt werden.

Sony NFT-Patent Zeichnung
Beispiele für NFT-Anwendungsfälle, Quelle: Patentscope

Außerdem sollen mit den NFTs auch die Eigentumsrechte an Endnutzer über die verschiedenen Plattformen und Spiele übertragen werden können. Die Übertragung von Urheberrechtsansprüchen schließt das Unternehmen jedoch explizit aus.

Konkrete Angaben, welche Blockchain Sony benutzten möchte, tätigt das Unternehmen in dem Patent nicht. Dennoch definieren die Autoren des Patents NFTs konkret als Blockchain-spezifisch – daher scheint die Verwendung einer anderen Technologie für die digitalen Objekte ausgeschlossen zu sein.

Werden NFTs und Blockchain in Videospielen bald zur Normalität?

Bemerkenswerterweise fand die Ersteinreichung des Patents bereits am 11. September 2021 statt. Sony scheint also schon seit längerem an dem Framework zu arbeiten. Die internationale Einreichung tätigte das Unternehmen etwa ein Jahr später (10. September 2022).

Darüber hinaus starteten Sony Network Communication und dem Blockchain-Unternehmen Astar im Februar 2022 ein Web 3 Inkubationsprogramm. Ziel ist es, die Vorteile der Blockchain- und NFT-Technologie in der Gaming-Branche zu untersuchen. Bemerkenswerterweise ist neben Amazon Web Services und Startale Labs auch das Krypto-Projekt Polkadot an dem Programm beteiligt.

Die Aktivitäten und das Patent von Sony deuten darauf hin, dass die Krypto- und Gamingbranche zunehmend miteinander verschmelzen. Ob, wie und wann das passieren wird, bleibt natürlich offen. Dennoch scheint sich der Tech-Gigant bereits umfassend darauf vorzubereiten.

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Maximilian Mußner
Maximilian Mußner machte sich Anfang 2018 im Markt für Freizeit und Kulturdienstleistungen selbstständig und begann im Oktober 2018 mit dem Handel von Kryptowährungen. Mitte 2019 gründete er dann ein Startup-Unternehmen in diesem Marktsegment - bis ihn März 2020 der erste Corona-Lockdown traf. Um diesen zu überbrücken, widmete er sich vollständig dem Trading im Krypto-Bereich - mit Erfolg. Im November 2020 begann er dann als Copywriter bei BeInCrypto und unterstützte das damals noch recht...
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