Texas: Fünf neue Regeln für Rechenzentren, KI-Kritik wächst

  • Texas stoppt neue Rechenzentren: Offenlegung von Energie-, Wasser- und Kostenplänen erforderlich
  • Abbott fordert Prüfung von Rechenzentrumsprojekten in der ERCOT-Netzanschlusswarteschlange
  • New York und eine wachsende Gegenbewegung zeigen Widerstand gegen den Data-Center-Boom in Texas.
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Der texanische Gouverneur Greg Abbott hat fünf wichtige Angaben festgelegt, die Datenzentren offenlegen müssen, um an das Stromnetz des Bundesstaates angeschlossen zu werden.

Dieser Schritt erfolgt angesichts wachsender öffentlicher Kritik an der schnellen Ausweitung von Datenzentren. Staatsvertreter fordern nun mehr Transparenz darüber, wie viel Strom und Wasser diese Einrichtungen benötigen werden.

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Das möchte Abbott von Datenzentren wissen

Diesen Monat ordnete Abbott einen Stopp für die Genehmigung neuer Datenzentren an. Der Gouverneur beauftragte die texanische Public Utility Commission (PUCT) sowie den Electric Reliability Council of Texas (ERCOT), alle Datenzentren zu prüfen, die sich im Anschlussprozess von ERCOT befinden. Einrichtungen, die die staatlichen Anforderungen nicht erfüllen, erhalten keinen Netzanschluss.

Die Vorgaben konzentrieren sich auf fünf Bereiche: öffentliche Fördermittel, Stromverbrauch, Wasserbedarf, Auswirkungen auf die Gemeinschaft und Eigentümerstruktur. Unternehmen müssen alle steuerfinanzierten Anreize offenlegen, die sie erhalten.

Sie müssen zudem den geplanten Strombedarf und Vorhaben zur eigenen Stromerzeugung aufführen. Ebenso sollen Wasserquellen, Methoden zur Wiederverwendung des Wassers sowie Maßnahmen für die Gemeinschaft wie Lärm- und Verkehrskontrollen genannt werden.

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Das Ausmaß ist groß. ERCOT prüft derzeit Anfragen für über 474 Gigawatt an Netzanschlüssen, was mehr als dem Fünffachen der bisherigen Rekordnachfrage im Bundesstaat entspricht. Datenzentren machen ungefähr 90% dieser Anfragen aus.

„Alle Projekte, die die von PUCT und ERCOT sowie per Gesetz vorgegebenen Anforderungen nicht erfüllen, dürfen keinen Anschluss an das Stromnetz Texas erhalten. Einfach gesagt: Die Bewohner von Texas müssen Vorrang haben“, sagte Abbott.

New York: Blockade zeigt größere Kritik

Texas steht nicht allein da. New York hat als erster Bundesstaat im Juli einen landesweiten Aufnahmestopp für neue Hyperscale-Datenzentren eingeführt.

In den USA verbreitet sich die Kritik weiter. Laut CNN haben etwa ein Dutzend Bundesstaaten bereits Verbote für Datenzentren vorgeschlagen.

Auch in der Bevölkerung nimmt der Widerstand zu. Eine aktuelle Gallup-Umfrage zeigt, dass 71% der Amerikaner gegen ein Datenzentrum in ihrer Umgebung sind. Laut einer separaten Reuters/Ipsos-Umfrage würden 57% einem Neubau in ihrer Gemeinde widersprechen.

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Haftungsausschluss

Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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