Umbra bestätigt: 800.000 USD aus Hack über das Protokoll geschleust, Frontend offline genommen

  • Umbra pausiert sein gehostetes Frontend nach 349 ETH an gestohlenen Hack-Geldern
  • Das Team erklärte, dass die Nutzer-Gelder sicher sind und nie in Gefahr waren.
  • Umbra widerspricht höheren Geldwäsche-Schätzungen und arbeitet mit Sicherheitsexperten zusammen.
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Das Datenschutzprotokoll für Stealth-Adressen, Umbra, hat sein gehostetes Frontend in den Wartungsmodus versetzt, nachdem bestätigt wurde, dass gestohlene Gelder aus jüngsten Hacks durch das System geschleust wurden.

Das Team bestätigte, dass etwa 349 Ethereum (ETH) im Wert von rund 800.000 USD aus aktuellen „hochkarätigen” Exploits stammen.

Umbra: Reaktion auf Berichte über Geldwäsche

In einem aktuellen Beitrag auf X (früher Twitter) gab Umbra bekannt, dass es diesen Schritt um 6:45 Uhr ET am 21.4. gesetzt hat.

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„Wie berichtet wurde, ist Umbra für die Übertragung von Geldern verwendet worden, die mit aktuellen, hochkarätigen Hacks in Zusammenhang stehen. Insgesamt wissen wir von 349 ETH (~800.000 USD) an gestohlenen Geldern, die durch das Protokoll flossen. Berichte über deutlich höhere Summen sind nicht korrekt“, heißt es in dem Beitrag.

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Das Team bestätigte, dass alle Gelder, die auf Stealth-Adressen liegen, weiterhin vollständig sicher sind und nie gefährdet waren. Das Umbra-Protokoll selbst funktioniert wie gewohnt. Nur ihre gehostete Instanz des Frontends ist offline.

Umbra erklärte weiter, dass der Zugang zum gehosteten Frontend wiederhergestellt wird, sobald das Team sicher ist, dass die Wiederinbetriebnahme die laufenden Rückholbemühungen nicht behindert.

„Umbra ist vor allem dafür nützlich, die Identität des Empfängers zu schützen, nicht des Absenders. Da Hacker die Verbindung zwischen Geldern und der hack-betroffenen Absenderadresse verbergen wollen, ist es für Hacker nicht besonders hilfreich, Gelder über Umbra zu leiten. Alle gestohlenen Gelder, die durch das Protokoll übermittelt wurden, können nachverfolgt werden, und wir stehen mit Sicherheitsforschern in Kontakt, die daran beteiligt sind“, ergänzte das Team.

Diese Reaktion erfolgt, während Ermittler weiterhin den Angreifer von KelpDAO verfolgen. Der Hacker begann mit dem Waschen der Gelder, nachdem das Security Council von Arbitrum rund 71 Millionen USD in verbundenen ETH eingefroren hatte. Nach Angaben des On-Chain-Analysten EmberCN wurden mehrere kleine ETH-Transfers über UmbraCash geleitet.

Der KelpDAO-Exploit, der mutmaßlich auf Nordkoreas Lazarus Group, vermutlich die Untergruppe TraderTraitor, zurückgeht, gilt als bislang größter DeFi-Hack im Jahr 2026. Dieser Vorfall hat die Zuversicht von Investoren im Sektor erschüttert. Zudem sorgte er für einen deutlichen Abfluss von Geldern bei Aave in den letzten Tagen.

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