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US-Präsident Trumps „Keine Inflation“-Aussage trifft auf Siebenmonatshoch bei Erwartungen

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Geschrieben von
Kamina Bashir

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Redigiert von
Harsh Notariya

02 April 2026 08:17 CET
  • US-Inflationserwartungen steigen im März auf 6,2%
  • OECD hebt US-Inflationsprognose 2026 auf 4,2 %, Iran-Krieg belastet
  • Anteil der Verbraucher mit Erwartung steigender Zinsen steigt auf 42,4%
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Die steigenden Spannungen im Nahen Osten verstärken die Sorgen vor Inflation bei US-Verbrauchern.

US-Präsident Trump stellt die Wirtschaft als die stärkste in der Geschichte und ohne Inflation dar, diese Ansicht steht jedoch im Widerspruch zu den aktuellen Daten.

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März-Daten: Was jetzt wichtig ist

Der Kobeissi Letter hat hervorgehoben, dass die Inflationserwartungen der US-Verbraucher im März stark anstiegen und um 0,7 Prozentpunkte auf 6,2% kletterten. Das ist der höchste Stand seit August 2025 und der stärkste Anstieg seit April 2025.

„Inflation ist für Amerikaner derzeit ein großes Thema”, hieß es in dem Beitrag.

Erwartungen an die US-Inflation
Erwartungen an die US-Inflation. Quelle: X/The Kobeissi Letter

Zahlen der University of Michigan bestätigen diesen Trend. Die dortige Einschätzung der 1-Jahres-Inflationserwartung stieg um 0,4 Prozentpunkte auf 3,8% und zeigte damit ebenfalls den deutlichsten monatlichen Anstieg seit April 2025.

Auch die Sorge um höhere Zinssätze wächst. Der Anteil der Verbraucher, die in den kommenden 12 Monaten mit höheren Zinsen rechnen, stieg um 7,5 Prozentpunkte auf 42,4%.

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Dies zeigt, wie die Sorge über steigende Preise nicht nur den Einkauf betrifft, sondern auch die allgemeinen finanziellen Erwartungen beeinflusst.

Steigende Ölpreise, Inflationsschub in den USA droht

Auch die Ölpreise verstärken den Druck. Da US-Rohöl derzeit über 100 USD je Barrel gehandelt wird, rechnen Modelle des Kobeissi Letter damit, dass die US-Inflation laut Verbraucherpreisindex (CPI) etwa 3,3% erreichen könnte, falls die Preise noch zwei weitere Monate konstant bleiben.

„Dadurch wäre die Inflation in den USA auf dem höchsten Stand seit Mai 2024″, schrieben die Analysten weiter.

Auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ihre Prognose für die US-Gesamtinflation für 2026 um 1,2 Prozentpunkte auf 4,2% angehoben.

„Inflationsdruck wird länger anhalten, da nun für 2026 eine höhere G20-Inflation erwartet wird als zuvor, weil die Energiepreise global stark angestiegen sind”, heißt es im Bericht.

Da die Ölmärkte gestört sind und die Erwartungen der Verbraucher nun auf mehrmonatigen Höchstständen liegen, öffnet sich die Lücke zwischen politischen Aussagen und der erlebten wirtschaftlichen Realität immer weiter.

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