Die USA und Iran haben ihre Angriffe gestoppt, damit endeten 13 Nächte in Folge mit US-Bombardierungen. Die Entwicklung machte Krypto-Tradern zum Wochenende zur einzigen Quelle für sofortige Kursreaktionen.
Bitcoin (BTC) lag am Sonntag bei etwa 64.463 USD, das sind 0,7% mehr als am Vortag, während die zehn größten digitalen Vermögenswerte ebenfalls leichte Gewinne erzielten. Die Öl- und Aktienmärkte hatten jedoch bereits geschlossen, als die Angriffe gestoppt wurden.
USA und Iran pausieren Angriffe
AP berichtete, dass die USA ihre Luftangriffe am Freitag nach fast zwei Wochen mit zunehmenden Attacken pausierten. Eine Quelle aus dem US-Verteidigungsministerium sagte CNN, dass die Operationen derzeit unterbrochen seien.
Auch Iran hat erklärt, dass Angriffe auf Golfstaaten und US-Interessen in der Region nicht fortgesetzt werden. Armeesprecher Amir Akraminia bestätigte diese Entscheidung am Sonntag.
„Unsere Strategie war im Wesentlichen eine Vergeltung, wir haben nun aber auch unsere Vergeltungsmaßnahmen gestoppt“, sagte Akraminia laut Medienberichten.
Die New York Times berichtete, dass US-Präsident Trump Pläne für eine breitere Kampagne gestoppt hat, weil die amerikanischen Luftabwehr-Vorräte knapp wurden. CNN betonte, dass General Dan Caine ebenfalls Bedenken mit Blick auf den Munitionsbestand angemeldet habe.
Trotz der Deeskalation handelt es sich lediglich um eine Pause, nicht um einen offiziellen Waffenstillstand. Das US Central Command (CENTCOM) teilte mit, dass die Seeblockade iranischer Häfen bestehen bleibt.
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Warum der asiatische Handelsstart am Montag wichtig ist
Der Brent-Ölpreis sank am Freitag um etwa 4% auf rund 96,7 USD. Der Referenzwert hatte am Donnerstag erstmals seit Mai über 100 USD geschlossen.
Die Kryptowährung verarbeitete daher die Schlagzeilen am Wochenende alleine. Die gesamte Marktkapitalisierung stieg am Sonntag auf 2,29 Billionen USD, ein Plus von 0,84% binnen 24 Stunden.
Der Handel startet am Montag wieder, dann werden die ersten Kurse die Nachrichten aus drei Tagen widerspiegeln. Der Ölpreis gibt anschließend die Richtung für risikobehaftete Vermögenswerte vor.
Steigende Ölpreise erhöhen die Inflationserwartungen, und das beeinflusst die Politik der US-Notenbank sowie die Risikobereitschaft der Märkte.
Analysten warnen jedoch davor, in der kurzen Pause zu viel zu interpretieren. Michael Singh vom Washington Institute for Near East Policy sagte der AP, dass die Dauer entscheidend sei.
„Nur wenn aus der Pause mehrere Tage werden, wäre das wirklich bedeutend“, sagte er.
Houthi-Angriffe im Roten Meer sorgen weiterhin für zusätzlichen Druck auf den Ölpreis. Die Waffenruhe vom Juni ist bisher nicht zurückgekehrt, und der Verkehr durch die Meerenge ruht weiterhin. Der Ölhandel am Montag wird zeigen, ob Trader die Pause als stabil oder nur als kurzfristige Unterbrechung werten.
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