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Web3: Singapur investiert 112 Mio. USD in technische Innovation

3 min
Aktualisiert von Maximilian Mußner
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IN KÜRZE

  • Die Monetary Authority of Singapore (MAS) investiert rund 112 Millionen US-Dollar in technologische Innovationen im Finanzbereich, darunter auch Web3-Lösungen.
  • Außerdem führt die MAS offene Ausschreibungen für Projekte durch, die Zuschüsse zur Unterstützung der tatsächlichen Erprobung und Kommerzialisierung beantragen können.
  • Die Initiative wird Corporate Venture Capital (CVC)-Einrichtungen unterstützen, wobei die Zuschüsse bis zu 50 % der qualifizierten Ausgaben abdecken.
  • promo

Die Zentralbank von Singapur gibt bekannt, rund 112 Millionen US-Dollar in die technologische Innovation im Finanzwesen zu investieren. Zu diesen Mitteln gehören auch Fördermittel für Web3-Lösungen.

Am 7. August 2023 bestätigte die Monetary Authority of Singapore (MAS) die Zuweisung von Mitteln für das Financial Sector Technology and Innovation Scheme (FSTI) für drei Jahre. Das erklärte Ziel des Programms ist die Unterstützung von hochinnovativen Projekten im Finanzbereich.

Singapur setzt auf Web3

In der Ankündigung erklärte die MAS, offene Ausschreibungen für Projekte durchzuführen. So können sich singapurische und internationale Unternehmen um Fördermittel bewerben. Der Erklärung zufolge sollen die Mittel zur Förderung der tatsächlichen Erprobung und Kommerzialisierung eingesetzt werden.

Ravi Menon, geschäftsführender Direktor der MAS, ist davon überzeugt, dass Singapur bei der Förderung von Innovationen und im Wettbewerb mit anderen Technologiezentren durchaus erfolgreich ist. In der offiziellen Erklärung behauptet Menon:

“Seit 2015 vergab der Financial Sector Development Fund (FSDF) im Rahmen des FSTI-Programms 340 Millionen US-Dollar, um die Akzeptanz von Technologie und Innovation im Finanzsektor voranzutreiben. …. Mit FSTI 3.0 freuen wir uns auf die weitere Zusammenarbeit mit der Branche, um zielgerichtete Finanzinnovationen voranzutreiben.”

Umfrage Besitz Kryptowährungen Singapur
Umfrage Singapur Besitz von Kryptowährungen Quelle; Statista

Singapur setzt auf AI und RegTech

Das Paket enthält neben dem Web3-Paket auch Unterstützung für Corporate Venture Capital (CVC)-Einrichtungen. Die Enhanced Center of Excellence track, ehemals Innovation Labs track, wird künftig Zuschüsse für größere Unternehmen bereitstellen, die in die Start-ups der Zukunft investieren.

Die Finanzierung deckt bis zu 50 % der qualifizierten Ausgaben ab, mit einer Höchstgrenze von 2 Millionen Singapur-Dollar pro Projekt. Darunter fallen auch Personal- und Mietkosten.

Darüber hinaus bietet das FTSI auch Unterstützung für Unternehmen im Bereich künstliche Intelligenz und Datenanalyse (AIDA) und Regulierungstechnologie (RegTech) sowie einen Anreiz für ökologische, soziale und Governance (ESG) Fintech-Lösungen.

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Diese dritte Runde der FTSI wurde erstmals von Lawrence Wong, stellvertretender Premierminister, Finanzminister und stellvertretender Vorsitzender der Monetary Authority of Singapore, auf dem Singapore FinTech Festival am 2. November 2022 angekündigt.

Der Stadtstaat steht seit langem an der Spitze des technologischen Wandels. Im jüngsten Global Innovation Index (GII) 2022, der von der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) veröffentlicht wurde, rangiert Singapur derzeit auf Platz sieben der innovativsten Nationen der Welt. Im Vergleich zum Vorjahr ist Singapur in der Rangliste zudem um einen Platz nach oben gestiegen.

Auch wenn Singapur im Großen und Ganzen eine technikaffine Gesellschaft ist, rangiert es auf dem jüngsten Krypto-Adoptionsindex von Chainalysis nur auf Platz 63. Dennoch macht die Region immer noch rechtliche und regulatorische Fortschritte in diesem Bereich.

Am 26. Juli entschied ein singapurischer Richter, dass Krypto-Vermögenswerte treuhänderisch gehalten werden können. Das bahnbrechende Gerichtsurteil stellt einen Präzedenzfall für die Behandlung von Kryptowährungen dar. Von nun an können Gerichte Kryptowährungen als Gegenstand von Durchsetzungsmaßnahmen behandeln.

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Maximilian Mußner
Maximilian Mußner machte sich Anfang 2018 im Markt für Freizeit und Kulturdienstleistungen selbstständig und begann im Oktober 2018 mit dem Handel von Kryptowährungen. Mitte 2019 gründete er dann ein Startup-Unternehmen in diesem Marktsegment - bis ihn März 2020 der erste Corona-Lockdown traf. Um diesen zu überbrücken, widmete er sich vollständig dem Trading im Krypto-Bereich - mit Erfolg. Im November 2020 begann er dann als Copywriter bei BeInCrypto und unterstützte das damals noch recht...
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