Wie überprüfbare digitale Identitäten deine Privatsphäre nach der Pandemie schützen werden

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IN KÜRZE
  • COVID-19 hat die gesamte Struktur unserer Welt und die Art und Weise, wie wir unser tägliches Leben leben, verändert.

  • Jeder Mensch hat das Recht, dass er bestimmt, wie seine Daten benutzt werden.

  • Die Einsatzmöglichkeiten von benutzergesteuerten digitalen Berechtigungsnachweisen sind nahezu grenzenlos.

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Es ist kein Geheimnis, dass COVID-19 die gesamte Struktur unserer Welt und die Art und Weise, wie wir unser tägliches Leben leben, verändert hat.

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Zum Beispiel stiegen die Online-Ausgaben der Verbraucher bei US-Einzelhändlern im Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 um 44 %, wie die neueste Analyse von Digital Commerce 360 zeigt.

Die internationalen Touristenankünfte gingen 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 74 % zurück (etwa eine Milliarde weniger Reisen). Laut unwto.org war 2020 „das schlechteste Jahr in der Geschichte des Tourismus“. Außerdem gaben 29 % der befragten Berufstätigen an, dass sie ihren Job kündigen würden, wenn sie nicht mehr aus der Ferne arbeiten könnten.

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All diese Veränderungen wirkt sich auf die Art und Weise aus, wie Geschäfte in absehbarer Zukunft abgewickelt werden. Dies wird Unternehmen dazu zwingen, die Schwachstellen ihrer aktuellen Online-Richtlinien und -Verfahren zum Datenschutz und zur Datenverwaltung genau zu prüfen und zu überarbeiten.

Während die Pandemie die Welt seit fast einem Jahr weitgehend zu Hause hält, haben wir gesehen, wie Online-Shopping und virtuelle Banktransaktionen konsequent in die Höhe geschossen sind. Gleichzeitig steigt die Verwundbarkeit für den digitalen Verbraucher.

Ein Bild von BeInCrypto.com

Das Konzept des „Vetrauensdreiecks“

Das Internet bietet keine eigenen sicheren Trust Layer. Allerdings gibt es dennoch einige Lösungsmöglichkeiten, um die eigene digitale Identität proaktiv zu schützen.

Die Idee der „Identität“ basiert auf dem Konzept einer gegenseitigen, vertrauensvollen Beziehung zwischen Parteien. Jede Person hat ein grundlegendes Verständnis davon, wer die andere Person ist.

Wenn E-Commerce-Transaktionen online durchgeführt werden (sei es im Einzelhandel, im Gesundheitswesen, auf Reisen, im Bildungswesen oder im Unterhaltungsbereich), dann wird ein Vertrauensdreieck gebildet. Jeder der drei Parteien (der Aussteller, der Inhaber und der Prüfer) ist quasi eine Ecke oder ein Eckpunkt.

Alle beteiligten Parteien wollen die Sicherheit, dass die Personen innerhalb eines Wirtschaftssystems oder des Dreiecks einen Verifizierungsprozess durchlaufen haben. Bei Transaktionen im Einzelhandel muss die Prüfstelle beispielsweise den Karteninhaber, die Gültigkeit der verwendeten Karte und die Legitimität der ausstellenden Organisation validieren, bevor der Einzelhändler die Zahlung überhaupt akzeptieren kann.

Aber weiß die Prüfstelle oder der Kartenaussteller bei dieser Art von Transaktionen wirklich, dass der Karteninhaber derjenige ist, für den er sich ausgibt? Oder ist er nur jemand, der zum Zeitpunkt der Transaktion die richtigen Informationen hat?

Digitale Wallets könnten Menschen die Kontrolle über ihre Daten zurückgeben

Wenn die Menschen überprüfbare Identitätsnachweise vorlegen müssen, dann könnten sie dabei entweder ein digitales, cloudbasiertes Wallet oder ein Hardware-Wallet verwenden.

Individuen können dann ihre kostbaren Informationen in dem Wallet sicher speichern, kontrollieren und teilen. Sie wären dann in der Lage, Zugangsdaten wie Passwörter, Nachweise über Bildungsabschlüsse, Zertifikate, Mitgliedsausweise, Behörden- und Gesundheitsausweise eigenständig zu verwalten.

In dem digitalen Ökosystem können Prüfer – Arbeitgeber, Schulen, Fluggesellschaften und andere – eine überprüfbare, vertrauenswürdige Vorlage von Berechtigungsnachweisen verlangen. Auf diese Weise können sie sicherstellen, dass die Personen auch wirklich die sind, die sie vorgeben zu sein.

Ich glaube, dass der Besitz, die Verwaltung und die Kontrolle über die eigene Online-Identität ein grundlegendes Menschenrecht ist. Genauso wie eine Person das Recht hat, die Verwendung ihres Namens zu kontrollieren und zu bestimmen, wer Zugang zu medizinischen Informationen hat, sollten Einzelpersonen das Recht haben, Eigentümer und alleiniger Nutzungsberechtigter ihrer äußerst wertvollen digitalen Daten zu sein.

Wenn das digitale Wallet von dem Dienstanbieter kontrolliert wird, der es verkauft hat, dann ist der Nutzer weder souverän noch ist seine Privatsphäre wirklich geschützt.

Ein Bild von BeInCrypto.com

Weitere Vorteile von digitalen Wallets

Es gibt viele Lebensbereiche, in denen Menschen von einer stärkeren Kontrolle über ihre digitalen Identitäten stark profitieren würden. Lass uns drei Beispiele ansehen.

Eindämmung von Betrug

Bei Händlern —egal ob online oder nicht— geht der Händler in der Regel davon aus, dass die Person, die die Bank- oder Kreditkarte besitzt, die Transaktion unterschreibt und/oder eine PIN eingibt, auch gleichzeitig der Inhaber des Kontos ist.

Als Vorsichtsmaßnahme prüft der Kartenaussteller dann, ob der Inhaber auch wirklich genügend Geld zur Verfügung hat. Allerdings gibt es viele Fälle, in denen die Händler fälschlicherweise die Nutzung einer Karte durch eine andere Person zulassen.

Wegen solcher Betrügereien entsteht jährlich weltweit ein Schaden von rund 30 Milliarden US-Dollar im Jahr.

Normalerweise wird der Löwenanteil der Verluste, die durch diese kriminellen Aktivitäten entstehen, von den Händlern, Emittenten und Zahlungsabwicklern getragen. Dann werden die Kosten einfach indirekt an die Verbraucher in Form von Säumnisgebühren, höheren Zinssätzen und Jahresgebühren weitergeben.

Falls die Verbraucher die Kontrolle über ihre digitalen Identitäten zurückerlangen, dann können sie die Kartenunternehmen und die Händler effektiver unterstützen. Das würde sich das positiv auf die gesamte Handelsbranche auswirken. Die Effizienz erhöht sich, und die Verbraucher könnten die durch den Schaden anfallenden Gebühren für ihren eigenen Schutz verwenden.

Gesundheitsnachweis

Wenn die Masse der Menschen wieder mehr fliegt, um inländische und internationale Ziele zu erreichen, wird es wahrscheinlich notwendig sein, Informationen über eine bestehende oder durchlebte Coronainfektion zu teilen.

Eine Person ist vielleicht bereit, ihren Status bezüglich einer Coronainfektion mitzuteilen, um an Bord eines Flugzeugs zu gehen. Allerdings möchte sie vielleicht andere private medizinische Informationen nicht preisgeben. Menschen sie sollten ihre Bewegungsfreiheit nicht gegen den Verlust ihrer Privatsphäre eintauschen müssen.

Fluggesellschaften, Flughäfen, das Hotel- und Gaststättengewerbe, internationale Zollbehörden und viele andere Gruppen, die die An- und Abreise von Besuchern abwickeln, können damit noch besser sicherstellen, dass die Identitätsnachweise verifiziert, aktuell und korrekt sind.

Viele weitere Aspekte

Drittens sind die Einsatzmöglichkeiten von benutzergesteuerten digitalen Berechtigungsnachweisen nahezu grenzenlos. Sie können u.a. für den Zugang zu Online-Seiten, Fahrzeugen und Immobilien, für den Nachweis des Abschlusses einer Universität oder einer Gruppe, für Wählerregistrierungen, Versicherungskarten, elektronische Krankenakten und für den Altersnachweis verwendet werden.

Ein universelles Informationssystem

Ein solches System kann es Inhabern von Ausweisen ermöglichen, wieder Zugang zu privaten Veranstaltungen oder zu Sicherheitsbereichen in Krankenhäusern, am Arbeitsplatz oder in staatlichen Einrichtungen zu erhalten.

Mit einem universellem und zentralisierten Informationssystem, entfällt die Notwendigkeit, die eigenen Informationen wiederholt an verschiedene Anbieter weiterzugeben.

In Ontario, der kanadischen Provinz, in der ich lebe, verwenden wir eine von der Regierung ausgegebene Gesundheitskarte. Sie gewährt unseren Gesundheitsdienstleistern über einen vom Verbraucher gehaltenen Berechtigungsausweis Zugang. Die Informationen sind somit wesentlich einfacher nachzuprüfen. Die Regierung von Ontario ist bereits dabei digitale Ausweise zu entwickeln. Sie die Einführung bis Ende des Jahres 2021.

Da sich immer mehr Bereiche unserer Welt ins Internet verlagern, nimmt der Identitäts-/Finanzbetrug weiter zu. Wenn man bedenkt, dass digitale Ausweise bald Normalität werden könnten, dann sollten wir daran arbeiten, die Kontrolle über die digitale Identität und die Online-Daten wieder in die Hände des Individuums zu legen – dort, wo sie hingehört.

Übersetzt von Maximilian M.

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David ist CEO, President und Chairman des Unternehmens bei Liquid Avatar Technologies. Er hat über 35 Jahre als Serienunternehmer im internationalen Marketing verbracht und über 25 Jahre damit verbracht, Technologien zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. David hatte leitende Positionen und Verwaltungsratsmandate bei privaten und öffentlichen Technologie- und Medienunternehmen inne. David ist ein aktiver Unterstützer zahlreicher gemeinnütziger Organisationen und wurde international für seine Service- und Community-Support-Aktivitäten anerkannt und ausgezeichnet. Heute konzentriert sich David ganz auf Liquid Avatar Technologies (ehemals KABN North America) als Vorsitzenden und seine Mission, Einzelpersonen durch selbstsouveräne Identität die Möglichkeit zu geben, ihre Identität und die damit verbundenen personenbezogenen Daten zu verwalten, zu kontrollieren und davon zu profitieren.

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