Zilliqa launcht erste Web 3-Spielkonsole mit Mining-Funktion

IN KÜRZE
  • Zilliqa enthüllt den Prototyp einer Web 3-Spielekonsole mit Mining-Funktion.
  • Die Games von Zilliqa sind auf die Spielerfahrung anstelle von Play-to-Earn ausgerichtet.
  • Strategische eSports-Partnerschaften sollen vor dem Launch helfen, Feedback von Spielern zu erhalten.
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Zilliqa plant den Launch der ersten revolutionären Web 3-Spielkonsole inklusive Gaming-Hub für das erste Quartal 2023.

Die für 2023 geplante Konsole integriert komplexe Web 3-Elemente wie Krypto-Wallets und Mining. Spieler haben dadurch die Möglichkeit beim Erfüllen von Quests ZIL-Coins zu verdienen. Ähnlich wie bei bestehenden Spielen können Nutzer eine virtuelle In-Game-Währung verdienen – diese ist auf der Blockchain beheimatet.

Mit diesem Vorstoß in die Spieleindustrie tritt Zilliqa gegen die großen Branchenriesen, wie Playstation, Nintendo und Xbox, an. Im Jahr 2021 erwirtschafteten Videospielkonsolen rund 107,5 Milliarden US-Dollar. Den Prognosen von Statista zufolge, wird die Branche bis 2026 sogar auf 130,8 Milliarden US-Dollar anwachsen.

Zilliqas Prototyp einer Web 3-Konsole verfügt über einen HDMI-Anschluss, Ethernet, USB-C als auch USB-3.0-Anschlüsse. Über weitere Spezifikationen gab Zilliqa nicht viel bekannt, jedoch soll das Design der Konsole die Komplexität von Web3 überbrücken, um eine benutzerfreundlichere Erfahrung zu bieten.

Spieler können auch ZIL-Coins minen und damit die Sicherheit der Zilliqa Blockchain erhöhen.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels befindet sich die Konsole im Test für den im ersten Quartal 2023 vorgesehenen Launch.

Bereits im August 2022 brachte Zilliqa seinen ersten First-Person-Shooter WEB3WAR auf den Markt. Anders als bei Spielen, wie Axie Infinity, handelt es sich dabei um ein Skill-to-Earn- statt einem Play-to-Earn (P2E)-Spiel. Nach Ansicht des Unternehmens ist dieses Modell wirtschaftlich wesentlich nachhaltiger. WEB3WAR soll als einer der beiden ersten Titel für die Web 3-Konsole veröffentlicht werden.

Zu Beginn des Jahres kündigte die Smart Contract-kompatible Layer 1-Blockchain Partnerschaften mit verschiedenen eSports-Teams an. Die jüngst verkündete Partnerschaft mit dem Schweizer Unternehmen Xborg soll dabei helfen, die Web3-Games von Zilliqa weiter zu etablieren. Zu diesem Zweck erhält die Gaming-Community von Xborg Zugang zu den Games dieser Blockchain und Zilliqa bekommt im Gegenzug das Feedback der Spieler. Das Unternehmen aus der Schweiz möchte Zilliqa-Spiele so vielen Gamern wie möglich zugänglich machen.

Web 3-Gaming-Entwickler im Clinch mit Spielern

Zilliqa sucht seine Klientel eher bei begeisterten Spielern statt bei Krypto-Enthusiasten. Letztere legen weniger Wert auf eine ausgefeilte Spielgeschichte und -erfahrung. Nicht zuletzt wegen der monetären Interessen von P2E-Spielern hatte das P2E-Konzept in der Vergangenheit seine Schwierigkeiten mit nachhaltigen Tokenomics.

Axie Infinitys Umstellung auf Play-and-Earn z. B., zog erhebliche Bedenken bezüglich der Inflation einer seiner In-Game-Tokens nach sich. Hingegen haben andere Spiele, wie Splinterlands, damit begonnen, bei Updates Anreize für das Token-Hodling einzuführen. Hodler erhalten für ihre Dienste also Belohnungen. Der Abverkauf von In-Game-Token ist ein beständiges Problem für die Ökonomie eines jeden P2E-Games. Daher bleibt es weiterhin eine Herausforderung, die Interessen von Spielern und Entwicklern auf einen Nenner zu bringen.

Geschlossene Ökosysteme traditioneller Games frustrieren die Spieler

Traditionelle Spieler besitzen ihre Ingame-Assets nicht, obgleich sie diese durch das Erfüllen von Missionen und Aufgaben erwerben. Spieleanbieter sind manchmal sehr darauf bedacht, den Austausch von Vermögenswerten zu verhindern. Bei einigen Games sind Spieler sogar dazu gezwungen, das Darknet zu nutzen und ihre Accounts zu verkaufen, um gewissen Assets zu handeln.

Der Steam-Community-Marktplatz von Valve hat in dieser Hinsicht Pionierarbeit geleistet. Er machte es Spielern verschiedener Valve-Titel möglich, Vermögenswerte untereinander zu tauschen. Valve hat nun sogar einen Peer-to-Peer-Marktplatz eingerichtet, auf dem Spieler mit Fiat-Geld handeln können.

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