Back bezeichnet Burn von 107 Bitcoin als „versehentliches Quantum-Bounty“

  • Fünf Transaktionen schickten am 26. Mai 107 BTC an Bitcoins unwiederbringliche Burn-Adresse.
  • Blockstream-CEO Adam Back bezeichnete den Vorfall auf X als „versehentliches Quantum-Bounty“.
  • Der Hinweis bezieht sich auf das theoretische Risiko, das Quantencomputer für öffentlich einsehbare Bitcoin-Schlüssel darstellen.
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Am 26. Mai wurden in fünf Transaktionen zusammen 107 Bitcoin (BTC) an die bekannte Burn-Adresse von Bitcoin gesendet. Damit wurden diese Mittel dauerhaft aus dem Umlauf entfernt. Der CEO von Blockstream, Adam Back, bezeichnete den Vorfall auf X als „versehentliches Quantum-Bounty“ und sorgte damit sofort für Aufmerksamkeit in der Krypto-Community.

Die Burn-Adresse 1111111111111111111114oLvT2 hat keinen zugehörigen privaten Schlüssel, sodass jeder BTC, der dorthin gesendet wird, nach der aktuellen Kryptografie dauerhaft verloren ist. Die 107 BTC kommen zu mehr als 403 BTC hinzu, die durch mehr als 146.000 frühere Transaktionen bereits auf dieser Adresse gesperrt sind, und damit dauerhaft dem gesamten Umlaufangebot entzogen wurden.

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Backs Bemerkung bringt eine alte Debatte zurück

Back verwies damit auf ein ungewöhnliches, aber theoretisch mögliches Szenario rund um die Quantensicherheit von Bitcoin. Aus der Adresse lässt sich mathematisch der öffentliche Schlüssel ableiten. Ein ausreichend leistungsfähiger Quantencomputer könnte theoretisch den passenden privaten Schlüssel berechnen und sich die Mittel holen.

Adam Back, Source: X

Back ist seit 2026 aktiv an Diskussionen zur Vorbereitung auf Quantentechnologie beteiligt. Im April sprach er sich für freiwillige, quantensichere Upgrades von Bitcoin aus, statt für eingefrorene Wallets. Seine Einordnung des Burn-Vorfalls als Bounty zeigt, warum diese Debatte eine echte Bedeutung hat, auch wenn die benötigte Technologie für solch einen Gewinn noch weit entfernt scheint.

Quantum-Risiko für BTC wird konkreter

ARK Invest hat fünf Stufen für Quantum-Risiken bei Bitcoin beschrieben. Erste Stufen beeinflussen bereits, wie große Investoren ihre BTC verteilen. Außerdem fanden Forscher des Caltech heraus, dass Bitcoin vielleicht deutlich weniger Qubits braucht, um geknackt zu werden, als zuvor angenommen. Dadurch hat sich das theoretische Risiko-Zeitfenster stark verkürzt.

Studien bestätigen, dass die Möglichkeiten der Quantencomputer schon heute die Bitcoin-Allokationen bei institutionellen Investoren verändern, lange bevor reale Hardware zur echten Gefahr wird. Nach Angaben von ARK sind etwa 480 Milliarden USD in BTC langfristig durch öffentlich sichtbare Schlüssel bedroht. Dazu zählen auch die Mittel, die auf allen bekannten Burn-Adressen liegen.

Ob diese 107 BTC dauerhaft verloren bleiben oder später als Meilenstein für die Entwicklung von Quantencomputern gelten, ist offen. Die Antwort hängt davon ab, wie schnell die Hardware-Entwicklung die Lücke zwischen Theorie und praktischer Möglichkeit zur Berechnung schließt.


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Haftungsausschluss

Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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