Adam Back, Chef von Blockstream, den die New York Times als wahrscheinlichsten Kandidaten hinter Satoshi Nakamoto nennt, hatte für seine Mitarbeit bei der Untersuchung möglicherweise einen praktischen Grund.
Mehrere Branchenteilnehmer vermuten nun, dass Back die globale Medienaufmerksamkeit als kostenlose Werbung für Bitcoin Standard Treasury Company (BSTR) genutzt hat. Das ist sein Bitcoin (BTC)-Treasury-Unternehmen, das kurz vor einem Börsengang steht.
Hat Adam Back die NYT-Satoshi-Story als kostenlose BSTR-Werbung genutzt?
John Carreyrou, der Enthüllungsjournalist hinter dem brisanten Bericht, erklärte, dass Back sich Wochen vor Veröffentlichung des Artikels bereit erklärte, sich in Miami von einem NYT-Fotografen ablichten zu lassen.
„Wenn Sie ein Unternehmen an die Börse bringen, ist das ziemlich gute PR. Besonders wenn die Kosten quasi null sind”, kommentierte ETF-Analyst James Seyffart.
Das Timing ist deshalb relevant, weil BSTR eine SPAC-Fusion mit Cantor Equity Partners I abschließt. Teil der Vereinbarung ist ein PIPE von 1,5 Milliarden USD, was den größten jemals angekündigten Betrag für eine Bitcoin-Treasury bedeutet.
BSTR plant einen Start mit über 30.000 BTC in der Bilanz. Das würde das Unternehmen zu einer der größten öffentlichen Bitcoin-Treasury machen.
Die Fusion war ursprünglich für das 1. Quartal 2026 geplant, vorbehaltlich SEC-Überprüfung und Zustimmung der Aktionäre.
Ob Back also die Schlagzeilen geplant hat oder sie lediglich willkommen hieß: Das Satoshi-Rampenlicht traf zum kommerziell günstigsten Zeitpunkt.





