Arbitrum (ARB) stieg um 12,39% auf 0,1513 USD, während der Rest des Krypto-Marktes fiel. Standard Chartered hat die Bewertung des Token aufgenommen und ein Kursziel von 10 USD für Ende 2030 gesetzt.
Die Bank sieht den Gewinn bei ungefähr 70-fach vom Kurs von 0,14 USD. Vom Kurs am Mittwoch aus müsste ARB etwa 66-fach steigen, um dieses Ziel zu erreichen.
Arbitrum steigt, während das Scheitern des Clarity Act die Märkte belastet
Fast nichts anderes liegt im grünen Bereich. Die gesamte Marktkapitalisierung der Kryptowährungen sank in den vergangenen 24 Stunden um 6,26% auf 2,60 Billionen USD.
Bitcoin (BTC) fiel auf 75.856 USD, während XRP (XRP) um 9,36% verlor. Der Abverkauf erfolgte, nachdem der Senat den Antrag auf Cloture beim Digital Asset Market Clarity Act mit 49 zu 50 Stimmen abgelehnt hat. Das Gesetz hätte 60 Stimmen benötigt.
Arbitrum entwickelt sich jedoch seit dem Start der Robinhood Chain am 1. Juli eigenständig weiter. Bereits zuvor folgte das Wachstum den Rekordgebühren im Netzwerk.
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Robinhood Chain macht Arbitrum zu einer Einnahmen-Story
Geoff Kendrick, globaler Leiter für Digital-Asset-Forschung bei Standard Chartered, beschreibt Arbitrum als eine Infrastrukturplattform auf Unternehmensebene für TradFi-Unternehmen, die auf die Blockchain gehen. Arbitrum erhält fortlaufend 10% des Netto-Protokollumsatzes aus Chains, die auf seiner Technologie basieren.
Robinhood Chain gilt hier als Testfall. Kendrick schätzt, dass Arbitrum im September etwa 5 Millionen USD einnehmen wird, das ist rund 5-mal mehr als der monatliche Umsatz vor dem Start im Juli. Der bisherige Rekord lag im Oktober 2025 bei 4,4 Millionen USD.
Kendrick erwartet, dass tokenisierte Aktien von ungefähr 3 Milliarden USD aktuell auf 750 Milliarden USD bis Ende 2028 wachsen. Er sieht für ARB einen Kurs von 0,50 USD in diesem Jahr, 1,50 USD im Jahr 2027 und 3,50 USD im Jahr 2028.
„Das würde das von uns prognostizierte Kurswachstum von ETH und BTC über unseren Prognosezeitraum deutlich übertreffen”, heißt es in der Notiz.
Kendrick nennt auch eine Schwäche in der Analyse. ARB gewährt zwar Stimmrechte, jedoch kein Burn und keinen direkten Anspruch auf Einnahmen, was er mit Aave (AAVE) und Chainlink (LINK) vergleicht. Ein möglicher Rückkauf werde wahrscheinlicher, sobald das Ökosystem reifer ist, schreibt er.
Angebot bleibt der Gegenspieler. Etwa 92,3% des maximalen Angebots von 10 Milliarden Token sind bereits freigeschaltet. Die letzte Tranche folgt im März 2027.
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