Coinbase CEO Armstrong weist Chamaths Warnung zum Bitcoin Mining zurück: Droht ein Kursrückgang?

  • Chamath: KI kann Miner zehn- bis zwanzigmal besser als Bitcoin bezahlen
  • Armstrong erklärt: Die Netzwerk-Schwierigkeit passt sich an, daher beeinflussen Veränderungen beim Mining den Kurs nicht.
  • Bitcoin notiert bei rund 64.397 USD, 45% unter dem Höchststand von Oktober 2025.
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Der CEO von Coinbase (COIN), Brian Armstrong, wies die Warnung des Milliardärs und Investors Chamath Palihapitiya zurück. Palihapitiya hatte davor gewarnt, dass die Nachfrage nach künstlicher Intelligenz (KI) eine Gefahr für das Bitcoin-Mining darstellt. Armstrong erklärte, dass die automatische Anpassung der Schwierigkeit im Bitcoin-Netzwerk dafür sorgt, dass der Kurs nicht direkt von der Hash-Rate abhängt.

Palihapitiya vertrat die Ansicht, dass Miner mit dem Verkauf der gleichen Energie an Betreiber von KI-Systemen zehn- bis zwanzigmal mehr verdienen könnten. Er bezeichnete diese Veränderung als strukturell, gab aber zu, sich auch irren zu können.

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Chamaths Warnung zur Energie im Bitcoin-Mining

Palihapitiya, Gründer von Social Capital, veröffentlichte auf X, dass Krypto aktuell mit zwei Problemen zu kämpfen hat. Das marginale Kapital, erklärte er, würde lieber in Prognosemärkte und Aktien als in Bitcoin fließen. Dieser Standpunkt entspricht Daten, die zeigen, dass Prognosemärkte sich ähnlich wie der Retail-Aktienhandel verhalten. Das tägliche Handelsvolumen liegt dort oft über 300 Millionen USD.

Sein zweiter Punkt bezog sich auf die Rentabilität beim Mining. Wenn Energie für KI-Aufträge genutzt wird, könne diese deutlich höhere Erträge bringen.

Ein aktueller Artikel zum Energie- und Infrastrukturgeschäft im Bitcoin-Bereich zitierte Führungskräfte, die erklärten, dass Miner nun gezielt KI-Hosting-Verträge suchen. In der Vergangenheit entwickelten sich Hash-Rate und Bitcoin-Kurs oft gemeinsam. Palihapitiya ist jedoch der Ansicht, dass die KI-Nachfrage diese Verbindung auflöst. Den Liquiditätswechsel hält er für vorübergehend, das Energieproblem jedoch für langfristig relevant.

Armstrong: Bitcoin-Kurs unabhängig von Hash-Rate

Armstrong entgegnete, dass ein Rückgang der Hash-Rate bei Bitcoin den Kurs nicht direkt beeinflusst. Die automatische Anpassung der Schwierigkeitsstufe auf der Blockchain regle sich selbst, betonte er. Neue Blöcke erscheinen daher etwa alle zehn Minuten, auch wenn einige Miner offline gehen.

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Langfristig ist der Bitcoin-Kurs vor allem ein Maß dafür, wie sehr die Menschen Angst vor Inflation haben, und es sieht nicht so aus, als würden Demokratien aufhören, Defizite zu machen.

— Brian Armstrong, X

Er verbindet den Wert von Bitcoin daher mit staatlichen Defiziten und nicht mit der Hash-Rate. Armstrongs Einschätzung entspricht jüngsten Aussagen, in denen Bitcoin als digitales Gold und nicht als alltägliches Zahlungsnetzwerk beschrieben wird.

Kapitalrotation und Nachfrage von Unternehmen

Bitcoin lag am Montag bei etwa 64.397 USD, rund 45% unter dem Höchststand von Oktober 2025, wie aktuelle Daten von BeInCrypto belegen. Allerdings liegt die Marktkapitalisierung weiterhin bei ungefähr 1,29 Billionen USD und bleibt damit die größte aller Kryptowährungen. Bereits Anfang 2026 zeigen Kapitalströme, dass Kapital von Bitcoin in Ethereum, XRP und Solana fließt.

Die Nachfrage von Unternehmen wirkt jedoch als Gegengewicht. Michael Saylor erklärte kürzlich, dass die Adoption von Bitcoin durch Unternehmen unausweichlich sei, weil sie Effizienz und Größenordnung ermöglicht, die kein einzelner Investor erreicht. Dieses institutionelle Interesse nimmt weiter zu, auch wenn sich das Mining wirtschaftlich eher in Richtung KI verschiebt.

Armstrong sieht den Kapitalwechsel daher als vorübergehend an. Palihapitiya bleibt hingegen skeptisch bezüglich des Minings und des Energiehandels. In den kommenden Wochen dürften Daten zur Mining-Hash-Rate und zu Kapitalströmen zeigen, welche Sichtweise sich bestätigt.


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Haftungsausschluss

Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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