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Eilmeldung BaFin verschärft Regeln für Bitcoin-Fonds: Das solltest du wissen

2 min
Aktualisiert von Leonard Schellberg
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Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stellt klar: Fonds, die direkt in Bitcoin investieren, müssen striktere Vorgaben erfüllen. Das geht aus einem aktuellen Rundschreiben hervor, wobei besonders Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVG) und Verwahrstellen betroffen sind, die neue Pflichten einhalten müssen.

Bereits seit 2021 dürfen Spezialfonds bis zu 20 Prozent ihres Kapitals in Kryptowährungen anlegen. Mit dem Zukunftsfinanzierungsgesetz wurde diese Möglichkeit 2023 auf Publikumsfonds erweitert. Doch die Regulierungsbehörde sieht weiterhin erhebliche Risiken in Krypto-Investments und fordert zusätzliche Maßnahmen.

BaFin fordert strengere Kontrollen für Bitcoin-Verwahrstellen

Wie aus einem aktuellen Rundschreiben der deutschen Finanzaufsicht BaFin hervorgeht, sind Bitcoin- und Krypto-Verwahrstellen künftig stärker in der Pflicht, die Sicherheit von Investments zu gewährleisten. Sie müssen vor der Mandatsübernahme prüfen, ob sie über die notwendigen personellen und technischen Ressourcen verfügen. Zudem müssen sie sicherstellen, dass Kryptowährungen wie Bitcoin ordnungsgemäß verwahrt werden.

Besonders kritisch sieht die BaFin das Verwahrrisiko durch Hackerangriffe. Verwahrstellen müssen daher geeignete IT-Sicherheitsmaßnahmen implementieren, um den Schutz privater Schlüssel sicherzustellen. Falls ein Unterverwahrer beauftragt wird, muss dieser nachweislich alle regulatorischen Anforderungen erfüllen.

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Kapitalverwaltungsgesellschaften müssen Kompetenzen nachweisen

Auch Kapitalverwaltungsgesellschaften stehen vor neuen Herausforderungen. Sie benötigen eine spezielle Erlaubnis, um direkt in Bitcoin investieren zu dürfen. Zudem müssen sie sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter über ausreichende Kenntnisse verfügen. Falls intern nicht genügend Expertise vorhanden ist, empfiehlt die BaFin die Schulung bestehender Mitarbeiter oder das Anwerben externer Fachkräfte.

Ein weiterer Punkt ist die Überprüfung der Erwerbbarkeit von Kryptowährungen. KVGs müssen vor dem Kauf sicherstellen, dass die Krypto-Assets den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und von der Verwahrstelle korrekt verarbeitet werden können.

Neben der reinen Verwahrung spielt auch die Kontrolle der Marktpreise eine zentrale Rolle. Die BaFin fordert, dass sowohl KVGs als auch Verwahrstellen sicherstellen, dass Bitcoin-Transaktionen marktgerecht ablaufen. Da Kursunterschiede zwischen Krypto-Börsen erheblich sein können, sollten mehrere Handelsplätze in die Preisfindung einbezogen werden.

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Zusätzlich müssen Kapitalverwaltungsgesellschaften eine Strategie zur Ermittlung des wahren Werts ihrer Krypto-Assets entwickeln. Eine Möglichkeit könnte sein, stets den niedrigsten Kurs einer liquiden Handelsplattform für die Bewertung anzusetzen.

Mit dem neuen Rundschreiben erhöht die BaFin den regulatorischen Druck auf alle Akteure, die mit Krypto-Fonds arbeiten. Die Anforderungen an Verwahrstellen und Kapitalverwaltungsgesellschaften steigen deutlich. Ziel ist es, die Sicherheit und Transparenz im Krypto-Sektor zu verbessern und potenzielle Risiken zu minimieren.

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Leonard Schellberg
Leonard Schellberg stieß im Jahr 2021 auf das Thema Kryptowährungen. Nachdem er sich ein fundiertes Wissen über den breiten Kryptomarkt angeeignet hatte, entwickelte er eine besondere Begeisterung für die Möglichkeiten der Distributed Ledger Technologie und Smart Contracts. Darüber hinaus hegt er ein großes Interesse für das globale Finanzsystem, Makroökonomie und Krypto-Trading. Noch während Leonard im Frühling 2022 seinen Bachelor in Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaften an der...
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