Bitcoin Dominanz erklärt und analysiert

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IN KÜRZE
  • Bitcoin Dominanz über 66 Prozent

  • Coinbase gibt Einblick in Kundenverhalten

  • Kommt die nächste Altcoin-Season?

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Am 14. Mai 2020 veröffentlichte Coinbase den 6ten “Around the Block”-Report. Darin geht die US-amerikanische Krypto-Börse vor allem auf den Trend der Bitcoin Dominanz ein. Zudem gibt Coinbase auch interessante Einblicke in das Kaufverhalten ihrer Kunden.



Coinbase zählt wohl zu den größten Börsen auf dieser Welt. Als eine der ersten großen Krypto-Börsen konnte Coinbase in den letzten Jahren viele Daten über ihre Kunden sammeln. Nun wirft Coinbase etwas Licht auf Kernaspekte der Krypto-Industrie.

Die historische Bitcoin Dominanz

Als die erste echte Kryptowährung hat Bitcoin einen klaren “First Mover Vorteil”. Mittlerweile kennen weite Teile der globalen Bevölkerung Bitcoin zumindest beim Namen. Auch in der Marktkapitalisierung der Kryptowährungen steht Bitcoin als Platzhirsch ganz vorne. Aktuell kann die Mutter der Kryptowährungen mehr als zwei Drittel der gesamten Marktkapitalisierung für sich verbuchen.



Im Jahr 2017 sank die Bitcoin Dominanz auf 34 Prozent

Doch das war nicht immer so. Im Bullenmarkt 2017 preschte vor allem Ethereum an die Front. Getragen von der ICO-Welle, die größtenteils auf ERC-20 Token basierte, rutschte die Bitcoin-Dominanz auf 34 Prozent ab. Ebenso veränderte sich das Narrativ in der Krypto-Community: “Blockchain statt Bitcoin”. Beinahe alle sinnigen und unsinnigen Projekte brauchten einen Token. Warum? Weil es möglich war.

Im Bärenmarkt 2018-2019 konnte Bitcoin allerdings wieder mehr Fürsprecher gewinnen. Denn die Euphorie war aus dem ICO-Boom entwichen und man besann sich wieder auf die altbekannten Werte. Der “Around the Block”-Report identifiziert folgende Argumente für Bitcoin’s Dominanz:

  • Der Ethos des dezentralen, digitalen Geldes
  • Die erste Währung mit einer absolut endlichen Geldmenge
  • Die meisten Entwickler und klugen Köpfe (Mindshare)
  • Die Sicherheit des Netzwerkes, welche mittlerweile 11 Jahre standhalten konnte
  • Die technische Einfachheit des Protokolls
  • Die Infrastruktur und Liquidität, die Bitcoin als globales Asset mitbringt

Kurz, Bitcoin hat den “IT-Faktor”. Einsteiger kommen meistens durch Bitcoin in die Welt der Kryptowährungen. Mit anderen Worten, Bitcoin ist die Einstiegsdroge.

Kaufverhalen der Coinbase-Kunden

Die Marktkapitalisierung kann jedoch nur begrenzt Auskunft geben. Schließlich handelt es sich hierbei lediglich um eine Hochrechnung (Anzahl der Einheiten x Preis einer Einheit). Als Börse kennt Coinbase genauere Daten zum Verhalten der Kunden.

Gut 75 Prozent der Coinbase Kunden kaufen Alternative Assets. Quelle: Coinbase

60 Prozent der Kunden kaufen zuerst Bitcoin, wenn sie sich auf Coinbase anmelden. Diese Einsicht deckt sich mit der “IT-Faktor”-Hypothese. 75 Prozent aller Kunden kaufen letztlich auch andere Krypto-Assets. Daher vermutet Justin Mart, Author des Reports, dass diese Kunden neugierig auf weitere Technologien sind. Nichtsdestotrotz flüchten sich die Coinbase-Kunden oft zurück in Bitcoin, wenn die Märkte rote Zahlen verzeichnen.

Auslöser für Investitionen in alternative Krypto-Assets ist meistens eine hohe Volatilität. Interessant ist außerdem, dass die Altcoins ETH, LTC, BCH, LINK und XTZ stärker gehandelt werden, als ihre eigentliche Marktkapitalisierung suggerieren würde. Bitcoin hingegen wird, verglichen mit der Marktkapitalisierung, weniger oft gehandelt.

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Alex einen Bachelor von der Frankfurt School of Management & Finance im Studiengang Management, Philosophy & Economics. Seine Bachelorthese schrieb er über die Anwendungsfelder der Blockchain Technologie. Seit 2016 beschäftigt sich Alex intensiv mit Bitcoin, der Blockchain Technologie und anderen Kryptowährungen. Anfang 2018 begann Alex regelmäßig Inhalte in Schrift und Ton zur Krypto-Welt zu produzieren. Neben BeInCrypto führt er auch mehrere Podcasts.

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