Bitcoin stieg am Samstag nahe an 74.000 USD, zog sich dann aber zurück, während die Märkte auf neue Entwicklungen bei den Gesprächen zwischen den USA und Iran in Islamabad reagierten.
Diese Entwicklung zeigt, dass das Sentiment für Risikoanlagen besser wird, da Trader die ersten Anzeichen einer Entspannung einkalkulieren. Dennoch fiel der Bitcoin-Kurs nach der ersten Gesprächsrunde, die neun Stunden dauerte, wieder unter 73.000 USD, weil es keine Einigung gab. Die Verhandlungen sollen am Sonntag, 12. April, fortgesetzt werden.
US-Iran-Gespräche gehen bis spät in die Nacht weiter
Die Gespräche zwischen Vertretern der USA und Iran laufen weiterhin und ziehen sich bis in die Nacht. Dies wird als positives Signal gewertet.
Längere Gespräche deuten meist darauf hin, dass beide Seiten engagiert sind und es noch keine Abbrüche gab. Berichte zeigen außerdem, dass die Verhandlungsrunden inzwischen konkreter und technischer geworden sind. Das spricht für echte Verhandlungen und nicht nur für symbolische Treffen.
Dennoch gibt es nach neun Stunden Gespräche keine offizielle Einigung.
Behauptung zu eingefrorenen Vermögenswerten bleibt unbestätigt
Ein wichtiger Punkt kam von iranischer Seite: Dort wurde behauptet, dass die USA zugestimmt hätten, eingefrorene iranische Vermögenswerte im Rahmen der Gespräche freizugeben.
Diese Forderung ist schon lange zentral für die Position des Iran. Die Vermögenswerte stammen größtenteils aus Öleinnahmen, die wegen Sanktionen im Ausland gehalten werden.
Die USA haben diese Aussage nicht bestätigt. Offizielle Stellen haben Berichte dazu zurückgewiesen, daher bleibt das Thema weiter ungeklärt.
Öffnung des Schiffsverkehrs in Katar zeigt echten Fortschritt
Im Gegensatz dazu ist die Entscheidung Katars, den Seeweg wieder zu eröffnen, bestätigt worden. Die Behörden teilten mit, dass der Schiffsverkehr zu festen Zeitfenstern wieder aufgenommen wird.
Dies ist ein konkreter Fortschritt. Es weist auf bessere Sicherheitsbedingungen hin und ermöglicht es, LNG- und Energieschiffe wieder zu bewegen.
Für die Märkte verringert das die unmittelbare Angebotsangst und senkt den Druck auf die Energiepreise.
Bitcoin reagiert auf Entspannung der Lage
Die Rallye von Bitcoin zeigt, wie schnell Krypto auf geopolitische Veränderungen reagiert. Weniger Risiken bei der Energieversorgung unterstützen mehr Stabilität an den Märkten und fördern die Risikobereitschaft.
Gleichzeitig bleibt Unsicherheit. Unterschiedliche Signale von beiden Seiten bedeuten, dass die Volatilität weiter anhalten dürfte.
Aktuell konzentrieren sich Trader auf konkrete Veränderungen wie die Öffnung der Schifffahrtswege, während sie auf Bestätigungen möglicher politischer Vereinbarungen warten.





