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Bitcoin: Mt.Gox-Gläubiger entkräftet Fake News zu 140.000 BTC

2 min
Von Rahul N.
Übersetzt Rahul N.
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IN KÜRZE

  • Ein Mt. Gox-Gläubiger twitterte, dass die Freigabe der etwa 140.000 BTC nicht sofort, sondern über einen längeren Zeitraum in Tranchen erfolgen würde.
  • Einige Gläubiger entschieden sich, ihre Forderungen an Fortress zu verkaufen.
  • Das Rückzahlungssystem ist noch nicht in Betrieb. Gläubiger müssen ihre Daten registrieren, um den Auszahlungsprozess in Gang zu setzen.
  • promo

Ein Gläubiger der Börse Mt.Gox äußerte sich zu den Berichten, laut welchen im August rund 140.000 Bitcoin den Markt fluten könnten. Die Auszahlung dieser BTC, die nach dem Hack und der Pleite der Börse an die Gläubiger zurückerstattet werden, wird jedoch tatsächlich erst später in Tranchen stattfinden.

Erick Wall schrieb einen ausführlichen Twitter-Thread über die aktuellen Mt.Gox Entwicklungen. Zuvor kursierten mehrere Meldungen im Netz, die vor dem Verkauf der 140.000 Bitcoin wartnen. Angeblich sollte die komplette Auszahlung Ende August 2022 auf einmal stattfinden. Deshalb gab es Befürchtungen, dass die Gläubiger die Bitcoin sofort verkaufen und den Markt fluten würden.

Eric Wall twitterte am 28. August, dass die Auszahlung in mehreren Tranchen bzw. nach und nach erfolgt. Er stellte klar, dass Mt. Gox “diese Woche, nächste Woche oder übernächste Woche” keine Coins auszahlen wird.

Des Weiteren entschieden sich Wall zufolge bereits einige Gläubiger dazu, ihre Ansprüche an Fortress zu verkaufen. Es gibt außerdem noch keine offizielle Bestätigung darüber, wann die Rückzahlungen von Mt.Gox erfolgen werden. Die Gläubiger hatten auch noch nicht die Möglichkeit, die Wallet-Adressen anzugeben, auf welche sie die digitalen Assets erhalten wollen.

Allerdings soll es demnächst eine Informationsschrift geben, bei der die Gläubiger alternativ ihre Bankverbindung angeben können, um die Rückzahlung in die Wege zu leiten.

Wall ärgerte sich über die Fehlinformationen, die sich in den sozialen Medien verbreiteten. Er forderte die Krypto-Community auf, jene Twitter-Konten zu blockieren, die behaupten, die Auszahlungen würden bald stattfinden. Auch andere Twitter-User äußerten sich zu den falschen Informationen und bekräftigten, dass es sich um einen Prozess handele, der Monate dauern würde.

Danny Devan, ein Krypto-Influencer, schrieb, dass der Rückzahlungsprozess erst am Anfang stehe. Seiner Meinung nach wird es keine “wilden Verkäufe” geben, da die Auszahlungen über Monate stattfinden. Devan bezweifelt deshalb, dass auf einmal eine große Menge Bitcoin auf den Markt kommen wird. Er erwartet jedoch trotzdem einen langanhaltenden Bärenmarkt.

Dokument schafft Klarheit über Bitcoin-Auszahlungen

Das offizielle Dokument über das Rückzahlungsverfahren legt dar, wie die Abwicklung erfolgen wird. Die Gläubiger können sich für eine vorzeitige Rückzahlung in Form eines Pauschalbetrags entscheiden. Des Weiteren sollen sich die Gläubiger so früh wie möglich in einem System von Mt.Gox registrieren. Zur Freigabe der Vermögenswerte steht in dem Gerichtsdokument:

“Nach Gesprächen mit dem Gericht und in Übereinstimmung mit dem Sanierungsplan, plant der Sanierungstreuhänder die Frist für die Abtretung usw. festzulegen. Der Restriktionszeitraum beginnt ungefähr Ende August dieses Jahres, bis alle oder ein Teil der Rückzahlungen, die als anfängliche Rückzahlungen geleistet wurden, als sichere Rückzahlungen abgeschlossen sind.”

Der Rückzahlungsplan wurde außerdem -zur Erleichterung vieler Gläubiger- bereits im November 2021 endgültig genehmigt. Die Rückgabe der Vermögenswerte markiert das Ende einer der umstrittensten Storys der Krypto-Geschichte. Die Pleite von Mt.Gox wurde mit dem Zusammenbruch des Terra-Ökosystems verglichen und war damals schon eine Warnung für den Krypto-Space: Not Your Keys, Not Your Coins.

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Rahul Nambiampurath ist ein in Indien ansässiger Digital Marketer, der sich seit 2014 in den Bereichen Bitcoin und Blockchain engagiert. Seitdem ist er ein aktives Mitglied der Community, außerdem hat Rahul einen Master-Abschluss in Finanzen.
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