Bitcoin Rodney bekennt sich im Zusammenhang mit HyperFund-Betrug über 1,8 Milliarden USD schuldig

  • Ein Mann aus Florida bekennt sich schuldig wegen Verschwörung im Zusammenhang mit einem Krypto-Betrug in Höhe von 1,8 Milliarden USD.
  • HyperFund versprach tägliche Renditen aus Krypto-Mining, die es nie gab.
  • Burton nahm 7,8 Millionen USD aus dem unlizenzierten Geldübermittlungsdienst ein und muss mit bis zu fünf Jahren Haft rechnen.
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Rodney Burton, auch bekannt als Bitcoin Rodney, hat sich im Zusammenhang mit HyperFund, einem Krypto-Betrug im Wert von 1,8 Milliarden USD, wegen Verschwörung schuldig bekannt. Der Betrug lockte Investoren aus aller Welt an.

Der 56-Jährige legte das Geständnis vor einem US-Gericht ab. Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft, das Urteil soll am 23. Juli verkündet werden.

Einblick in den HyperFund-Krypto-Betrug

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft bezeichnete sich HyperFund als Plattform für Krypto-Investitionen. Das Unternehmen versprach Mitgliedern, die sogenannte HyperFund-Mitgliedschaften kauften, tägliche Renditen zwischen 0,5 % und 1 %, die zum Teil mit Einnahmen aus Kryptowährungs-Mining finanziert werden sollten.

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Solche Mining-Aktivitäten gab es jedoch nie. Die globale Betrugsmasche brachte stattdessen rund 1,8 Milliarden USD von Investoren ein.

„HyperFund war angeblich eine seriöse Plattform für Krypto-Investitionen, tatsächlich handelte es sich aber um ein globales Betrugssystem, das 1,8 Milliarden USD von geschädigten Investoren weltweit einnahm“, heißt es in der Pressemitteilung.

Dieser Fall steht im Zusammenhang mit einer allgemeinen Entwicklung im Kryptobereich, in dem stetig mehr Cyberangriffe und immer komplexere Betrugsfälle auf Halter von digitalen Vermögenswerten abzielen.

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Burtons Rolle und wie es weitergeht

Laut Gerichtsunterlagen „verschwor sich Burton, von Juni 2020 bis Januar 2022 nicht lizenzierte Geldtransferdienste anzubieten, um HyperFund zu fördern.“ Gleichzeitig profitierte er finanziell von diesen Geldern.

Ermittler erklärten, dass er mehrere angebliche Beratungsunternehmen kontrollierte, die jedoch tatsächlich als nicht autorisierte Geldtransferdienste agierten. Diese Aktivitäten verschafften Burton mindestens 7,85 Millionen USD, darunter Gelder, die auf HyperFund-Investoren in Maryland zurückgeführt werden konnten.

Sein Schuldbekenntnis erfolgt nach früheren Maßnahmen gegen drei HyperFund-Akteure, darunter Mitgründer Sam Lee. Der Fall gehört zu einer stetig wachsenden Zahl von Strafprozessen im Kryptobereich, die dieses Jahr US-Gerichte erreichen. Burton wird sein Urteil am 23. Juli vor US-Richter Richard Bennett erhalten.

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