Bitcoin: Transaktionsgebühren seit Dezember 2017 deutlich gesunken

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Dank SegWit und der Stapelverarbeitung von Zahlungen sind die durchschnittlichen Transaktionsgebühren von Bitcoin auf €0,46 gesunken. Im Dezember 2017 lagen bei einem Vergleichbaren Transaktionsaufkommen die Gebühren bei €18,45.



Besseres Verhältnis von Transaktionsgebühren zu Transaktionsdurchsatz

Inzwischen scheint SegWit gut zu funktionieren. In Bezug auf die Transaktionsgebühren der Bitcoin-Blockchain ist das Netzwerk weitaus günstiger als noch im Jahr 2017. Die Anzahl der Transaktionen ist heute vergleichbar mit dem Stand vom Dezember 2017. Dabei sind die Gebühren sind jedoch nicht über ein normales Maß hinaus angestiegen. Zudem, haben Kryptobörsen auch ihre Transaktionen häufiger gebündelt, was dazu beigetragen hat, die Gebühren überschaubar zu halten.

Obwohl der Durchsatz von Bitcoin relativ niedrig bleibt, ist der Rückgang der Transaktionsgebühren ein positives Zeichen dafür, dass die führende Kryptowährung langsam skaliert, um ihre Nachfrage zu befriedigen. Wie Tone Vays (@ToneVayes) auf Twitter schreibt: “Die BTC-Skalierung funktioniert, aber Betrüger geben es nicht zu“. Dieser Tweet hat beachtliche Wellen geschlagen.



Dennoch steht Bitcoin noch immer vor seinem ultimativen Test: Kann er die Nachfrage nach Transaktionen auch bewältigen, wenn er sein Allzeithoch überschreitet. Der Medienrummel um die Kryptowährung ist immer noch ein Bruchteil dessen, was wir in 2017 gesehen haben. Dennoch sind die Google-Suchen nach “Bitcoin” in der vergangenen Woche um 33% angestiegen.

SegWit bereitet den Weg für das anstehende Halvening

Der Rückgang der Transaktionsgebühren ist auch ein deutliches Zeichen dafür, dass SegWit an Akzeptanz gewinnt. Obwohl dies in den ersten Jahren nur langsam vonstatten ging, verwendet jetzt der Großteil der von Bitcoin bestätigten Transaktionen den SegWit Soft Fork. Wie BeInCrypto Mitte Januar berichtete, hat die Akzeptanz von SegWit zu Beginn des Jahres ein neues Allzeithoch erreicht. Da die Nutzung von SegWit weiter zunimmt, könnten die Gebühren im Verhältnis zur Nachfrage weiter sinken.

Es bleibt derzeit unklar, ob sich das bevorstehende Halvening auf die Transaktionsgebühren von Bitcoin auswirken wird. Obwohl Miner ihre Transaktionsgebühren nicht einseitig festlegen können, könnte die steigende Nachfrage vor und nach der Halbierung der Block-Entlohnungen zu einer weiteren Belastung des Netzwerks führen. Damit wird Bitcoin in den kommenden Monaten besonders auf die Probe gestellt.

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Nachdem er sein Studium der internationalen Betriebswirtschaft an der Frankfurt School of Finance and Management abgeschlossen hatte, arbeitete Christian zunächst in der Immobilienentwicklung. Nachdem er Bitcoin und die Kryptowirtschaft für sich entdeckte, änderte er sein Fachgebiet, um digitale Zusammenhänge zu analysieren.

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