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Bithumb klärt versehentliche Auszahlung von 2.000 Bitcoin: Was steckt dahinter?

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Geschrieben und bearbeitet von
Lockridge Okoth

06 Februar 2026 16:56 CET
  • Bithumb gibt zu: Fehler sorgt für ungewöhnliche Bitcoin-Auszahlungen bei Aktion
  • Börse: Schnelle Account-Einschränkungen stabilisieren Kurse in nur fünf Minuten
  • Bithumb: Kein Hackerangriff – Kundengelder sicher, Betrieb läuft wieder normal
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Die südkoreanische Krypto-Börse Bithumb hat nun offiziell bestätigt, dass ein Bedienungsfehler während einer Werbeaktion zu einer ungewöhnlichen Bitcoin-Auszahlung geführt hat.

Durch diesen Vorfall gab es auf der Plattform kurzzeitig große Kursbewegungen. Allerdings beruhigten sich die Märkte schon nach wenigen Minuten wieder.

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Bithumb bestätigt versehentliche Bitcoin-Auszahlung

In einer Stellungnahme entschuldigte sich Bithumb bei den Nutzern. Die Börse gab an, dass „während der Aktion eine ungewöhnliche Menge an Bitcoin an einige Kunden ausgezahlt wurde“, was zu vorübergehender Unruhe führte, weil diese Empfänger die Coins verkauften.

„Der Bitcoin-Kurs schwankte vorübergehend stark, weil einige Konten, die den Bitcoin erhalten hatten, ihn verkauft haben”, erklärte die Börse in einer Mitteilung.

Bithumb erklärte zudem, dass interne Überwachungssysteme die ungewöhnlichen Transaktionen sehr schnell erkannt haben. Dadurch konnte die Plattform das Handeln auf den betroffenen Konten beschränken, was das Problem eingrenzte.

„Dadurch kehrte der Kurs innerhalb von fünf Minuten wieder auf das normale Niveau zurück. Außerdem hat das Domino-Liquidationsschutzsystem wie vorgesehen funktioniert und Ketten-Liquidationen durch den ungewöhnlichen Bitcoin-Kurs verhindert“, äußerte das Unternehmen.

Diese Erklärung folgte, nachdem der Bitcoin-Kurs auf Bithumb kurzfristig deutlich unter dem globalen Marktniveau lag. Das führte zu Spekulationen über den Grund für diesen plötzlichen Kursrutsch.

BTC/KRW im Vergleich zu BTC/USDT auf Binance und Coinbase. Quelle: TradingView
BTC/KRW im Vergleich zu BTC/USDT auf Binance und Coinbase. Quelle: TradingView

Bithumb betonte, dass der Vorfall nichts mit einem Cyberangriff oder einer Sicherheitslücke zu tun hatte.

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„Wir möchten klarstellen, dass dieses Ereignis nichts mit externem Hacking oder einer Sicherheitslücke zu tun hatte und keine Probleme bei der Systemsicherheit oder der Verwaltung der Kundengelder vorliegen”, hieß es von der Börse.

So sind Bithumb-Kundengelder betroffen

Die Firma versicherte außerdem, dass das Geld der Kundinnen und Kunden sicher bleibt und die wichtigsten Dienste wie gewohnt funktionieren.

„Die Vermögenswerte der Kunden werden wie bisher sicher verwaltet. Auch Handels-, Ein- und Auszahlungen laufen derzeit normal”, hieß es in der Mitteilung weiter.

Wichtig ist, dass Bithumb mitteilte, dass keine Kunden durch den Vorfall Verluste erlitten haben. Die Börse prüft die Situation weiterhin und informiert die Community, wenn es neue Details gibt.

„Nach unserem aktuellen Kenntnisstand hat das Ereignis zu keinem Verlust bei den Kundengeldern geführt. Wir werden alle weiteren Schritte offenlegen und alles tun, damit kein einziger Kunde geschädigt wird”, sagte die Börse.

Das Ereignis zeigt, dass selbst kleine Bedienungsfehler, selbst wenn sie schnell behoben werden, starke und kurzfristige Kursverzerrungen auf Krypto-Märkten auslösen können. Das gilt besonders für einzelne Börsen, auf denen die Liquidität anders als im weltweiten Markt ist.

Bithumb beendete die Stellungnahme mit einer weiteren Entschuldigung. Dabei versprach die Börse auch, Schutzmaßnahmen zu stärken und ein stabiles Handelsumfeld zu bieten.

„Wir entschuldigen uns noch einmal für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Wir werden weiterhin unser Bestes geben, um eine zuverlässige und stabile Handelsumgebung zu bieten.”

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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