Bloomberg sieht Bitcoin in diesem Jahr bei 20.000 USD

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IN KÜRZE
  • Bloomberg veröffentlicht Crypto Outlook June 2020

  • Analysten sehen den Weg geebnet für ein neues Allzeithoch 2020 beim Bitcoin

  • Mindestens 20.000 USD, bis zu 28.000 USD möglich, sagt Bloomberg

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Im aktuellen Bloomberg Krypto-Report gehen die Analysten davon aus, dass der Bitcoin dieses Jahr noch ein neues Allzeithoch bei mindestens 20.000 USD erreichen wird. Laut Ansicht der Bloomberg-Experten könnte der Preis sogar auf bis zu 28.000 USD ansteigen.



Die Analysten bei Bloomberg veröffentlichten nun den aktuellen Bloomberg Crypto Outlook (PDF zum Download). Die Prognose für den Bitcoin deckt sich dabei mit Analysen, die aus der Zeit vor dem diesjährigen Bitcoin Halving stammen. Abermals wird von einem neuen Allzeithoch 2020 gesprochen. Bloomberg sieht den Bitcoin dabei bei mindestens 20.000 USD, mit der Möglichkeit sogar 28.000 USD zu erreichen.

Spekulationen um 20.000 USD beim Bitcoin wieder angeheizt

Spekulationen und Meinungen zu 20.000 bis 30.000 USD im laufenden Jahr gab es vor dem Bitcoin Halving im Mai viele. Der aktuelle Börsenkurs von 9.834 USD (zum Zeitpunkt dieses Artikels) spiegelt diese Prognosen jedoch nicht wider. Viele Trader zeigten in diversen Internetforen sogar Verunsicherung, weil der Preis des Bitcoin eben nicht, wie vielerorts angenommen, kurz nach dem Halving rasant anstieg. Nun kommt der Bloomberg Crypto Outlook für Juni um die Ecke. 20.000 USD mindestens, neues Allzeithoch, bis zu 28.000 USD möglich.



Quelle: Bloomberg Crypto Outlook June 2020

Bloomberg führt im Report ausführlich aus, warum die Analysten zu einem solchen Ergebnis kommen. Die Gründe sind vielfältig, laufen aber in der Summe auf ein Resultat hinaus:

Der Bitcoin hat die Oberhand im Kryptomarkt, so wie Gold bei den Rohstoffen.

Eine weitere spannende Entwicklung ist die Meldung (und Unterstützung für die Prognose Bloombergs), dass der Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) mehr und mehr Bitcoin akkumuliert. Insgesamt erhöhte der Trust seit dem Bitcoin Halving im Mai seinen Bitcoin-Bestand um 28.413 BTC, während lediglich 19.200 frische Coins durch das Mining entstanden.

Alleine vergangene Woche fügte Grayscale seinem Bestand weitere 9.503 BTC hinzu, während nur 6.863 frische Coins durch das Mining erzeugt wurden. Zusammen mit ähnlichen Trusts absorbiert der GBTC rund 25 % des gesamten Aufkommens neuer Bitcoins. Das sind gute Nachrichten für den Bitcoin! Das bedeutet nämlich nichts anderes als die Tatsache, dass institutionelle Investoren weiterhin kaufen und halten, während ein offizieller US Bitcoin ETF nach wie vor fehlt.

Bloomberg sieht kaum schlechte Szenarien für Bitcoin

Selbst im Worst Case Scenario sieht Bloomberg keine echte Katastrophe auf den Bitcoin zukommen. Die Analysten führen aus, dass selbst “im unwahrscheinlichen Fall negativer Events”, der Bitcoin weiterhin steigt.

Dieses beispiellose Jahr an Erleichterungen durch Zentralbanken beschleunigt den Aufstieg der erstgeborenen Kryptowährung hin zu einer digitalen Version von Gold.

Gold steigt. Schleichend, aber kontinuierlich. Und die “erstgeborene” Kryptowährung hat mit Gold viele Gemeinsamkeiten. Bitcoin, wie auch Gold, ist begrenzt. Irgendwann wird der letzte Bitcoin geschürft sein, ebenso wie irgendwann die Goldvorkommen der Erde aufgebraucht sein werden. Zudem zeigen Bitcoin und Gold eine gewisse Resistenz gegen wirtschaftliche Krisen und Wertverluste bei Fiatwährungen. Nicht umsonst galt und gilt Gold als “Krisenwährung”. Und der Bitcoin nicht erst seit jüngerer Vergangenheit als “sicherer Hafen” oder auch “Gold 2.0”.

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